Kelly-Inseln

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Kelly-Inseln in Niederstetten

Seit Januar 2015 gibt es in Niederstetten, wie bereits in vielen anderen Städten im Main-Tauber-Kreis auch, Kelly-Inseln. Kelly-Inseln sind sichere Anlaufstellen für in Not geratene Kinder in einer Stadt oder Gemeinde. Einzelhändler, Gewerbe- und Industriebetriebe, Ärzte, öffentliche und andere Einrichtungen fungieren hierbei als Kelly-Partner und signalisieren mit dem sichtbaren Aushang des Kelly-Zertifikates ihre Bereitschaft, allen Kindern als Ansprechpartner und Verbündete zur Seite zu stehen. Das Logo auf dem Kelly-Zertifikat – eine Polizeikelle in Form einer Palme auf einer Insel – symbolisiert den Gedanken der Rettungsinsel und signalisiert Kindern, dass sie hier Hilfe bei großen oder kleinen Problemen bekommen können. “Ich helfe dir” - das ist das Motto der “Kelly-Inseln”!

Ziel dieses Präventionsprojektes der polizeilichen Kriminalprävention ist es, ein Netz von Anlaufstellen auf- und auszubauen und zu festigen, in denen Kinder, die zum Beispiel auf dem Weg zur Schule, nach Hause oder auf dem Weg zu Freunden in eine Notsituation geraten, Hilfe und Unterstützung finden.

In Niederstetten stehen bei dieser Aufgabe der Kelly-Beauftragten der Stadt Niederstetten und Ansprechpartnerin im JugendNetz, Melanie Luksch, mit Frau Klemmer und Frau Nerl noch zwei Ehrenamtliche zur Seite.

Und so konnte das Netz von Anlaufstellen seit der Auftaktveranstaltung im Januar 2015 von zunächst 26 Kelly-Inseln weiter ausgebaut werden.

Momentan gibt es 32 Kelly-Inseln in Niederstetten:

1) Allgemeinarztpraxis Dr. Michel

2) Auto-Krauss e.K.

3) Bildungszentrum Niederstetten

4) Blumenhaus + Gärtnerei Rüger

5) Dr.-Jürgen-Rau-Kindergarten

6) Druckerei Knenlein

7) Frisörsalon Curly Sue

8) Kappes GmbH

9) Keim-Elektrotechnik

10) Kulturamt Niederstetten / Alte Schule Niederstetten

11) LebensRäume Raumausstattung

12) Le Figaro

13) Markt-Apotheke

14) Mediothek Niederstetten

15) Menschenskind - Kleinkindbetreuung

16) Metzgerei Bohnet

17) Praxis für Ergotherapie Vorherr

18) Salon Haarmonie

19) Sparkasse Tauberfranken

20) Stadt Niederstetten / Rathaus

21) Team4One GmbH

22) Volksbank Vorbach-Tauber

23) Zahnarztpraxis Dr. Ruhnke

24) Volksbank Hohenlohe

25) BAGeno

26) Bosch Service Keitel

27) Haus der kleinen Strolche

28) Physiotherapiepraxis Baier

29) Schmid-Markt

30) Schmid’s Schuh-Markt

31) Sonderschrauben Güldner

32) WTN

Wir danken allen Kelly- Partnern für Ihr Engagement und freuen uns jederzeit auch noch über weitere Kelly-Partner!!!

Wenn Sie als Inhaber bzw. Ansprechpartner eines Betriebes oder Geschäftes, einer Institution oder Einrichtung ebenfalls noch Interesse haben, künftig Anlaufstelle (Kelly-Insel) für in Not geratene Kinder (oftmals nur Kleinigkeiten) zu werden, so setzen Sie sich bitte mit der Kelly-Beauftragten der Stadt Niederstetten und Ansprechpartnerin im JugendNetz, Frau Diplom-Sozialpädagogin (FH) Melanie Luksch, Tel.: 07932/60669-20, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung.

 


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Ehrenamtliche unterstützen das Projekt „Kelly-Inseln“

In Niederstetten unterstützen zwei Ehrenamtliche, Tanja Klemmer aus Oberstetten und Melanie Nerl aus Niederstetten, die Kelly-Beauftragte der Stadt Niederstetten Melanie Luksch.

Das Projekt „Kelly-Inseln“ ist ein Präventionsprojekt der Polizei, welches bereits in fast allen Kommunen im Main-Tauber-Kreis seinen Einsatz findet. Ziel des Projektes ist es angstfrei und kindgerecht über Gefahren aufzuklären und Verhaltens- und Hilfsmöglichkeiten anzubieten und zu vermitteln. Hierfür werden jährlich wieder die Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen des BZN von Polizeibeamten und ihren Lehrern im Rahmen des Unterrichtsfaches „LeBe!“ aufgeklärt und geschult. Ein weiterer wichtiger Baustein ist ein möglichst flächendeckendes Netz an Anlaufstellen, an die sich Kinder in Notsituationen wenden können – die Kelly-Inseln.

In Niederstetten gibt es bereits viele solcher Kelly-Inseln - Geschäfte, Arztpraxen, Einrichtungen etc.  Zu erkennen sind die Kelly-Inseln an einem Zertifikat mit dem Kelly-Logo: eine Polizeikelle in Form einer Palme auf einer (Rettungs-)Insel. Dieses Logo signalisiert den Kindern, dass sie hier Hilfe und Unterstützung bekommen können – egal ob bei größeren oder kleineren Problemen.

Die beiden Kelly-Ehrenamtlichen wurden offiziell in ihr Amt eingeführt und von Kelly-Berater Roland Hess, der seinerzeit das Projekt im Main-Tauber-Kreis mit initiiert hat, in ihre Aufgaben eingewiesen. Sie werden künftig gemeinsam mit der Kelly-Beauftragten Frau Luksch einen Blick darauf haben, ob die Zertifikate mit dem Logo an den jeweiligen Kelly-Inseln (noch) gut zu erkennen und gut sichtbar angebracht sind. Außerdem werden sie versuchen weitere Kelly-Partner hier in Niederstetten zu gewinnen usw.

Sollten auch Sie als Inhaber eines Geschäftes, als Leiter einer Einrichtung, als Chef einer Praxis etc. Interesse haben künftig Anlaufstelle (Kelly-Insel) für in Not geratene Kinder (oftmals nur Kleinigkeiten) zu werden, so können Sie sich gerne mit der Kelly- Beauftragten der Stadt Niederstetten und Ansprechpartnerin im JugendNetz, Frau Melanie Luksch, Diplom-Sozialpädagogin (FH), Tel.: 07932/60669-20, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen.

 


 Hintergrundinformationen zum Projekt "Kelly-Inseln"

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Das Projekt „Kelly-Insel“ verfolgt das Ziel, Kinder schon im Grundschulalter angstfrei und kindgerecht über Gefahren aufzuklären und Verhaltens- und Hilfsmöglichkeiten zu vermitteln.

Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Heilbronn, Referat Prävention, Außenstelle Tauberbischofsheim, besuchen hierfür die Klassenstufe 3 des Bildungszentrums Niederstetten, um die Schüler zu informieren.

Eltern und Lehrern der Grundschule werden umfangreiche Informationen zur Verfügung gestellt, um den Kindern wirksamen Schutz durch Erziehung und Lernen zu bieten.

Im Rahmen des Unterrichtsfaches "LeBe!" werden die Lehrer mit Hilfe eines Schülerarbeitsheftes an die Einführung durch die Polizeibeamten anknüpfen und relevante Themen wie Abgrenzung, Gefühle und Geheimnisse bearbeiten und mit Übungen aus der Erlebnispädagogik und Selbstbehauptung vertiefen.

Bei der Bearbeitung des Schülerarbeitsheftes gibt es Eltern- / Kind-Hausaufgaben. Hierbei geht es darum, dass mit dem Kind klare Absprachen getroffen werden, wie es sich in bestimmten Situationen verhalten soll.

Mit der Einbindung der „Kelly-Inseln“ als Anlaufstellen für in Not geratene Kinder schließt sich der Kreis des gesamtgesellschaftlichen Ansatzes der Prävention. Neben Eltern, Schulen und Lehrern, der Polizei und der Kommune übernehmen dann auch noch andere Partner einen Teil der Verantwortung.

 

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