Mülleimer werden mit Jahresgebührenmarke entleert

Ab 01.01.2018 entfallen die Entleerungsbanderolen bei der Restmüllabfuhr. Die Leerung der Mülleimer erfolgt ab 2018 mit gültig aufgeklebter Jahresgebührenmarke. Die Abfuhr erfolgt wie bisher vierwöchentlich. Der Bürger kann ab 2018 ohne Entleerungsbanderole und nur mit gültig aufgeklebter Müllmarke seinen Restmülleimer am Abfuhrtag leeren lassen. Insgesamt können 13 Entleerungen im Jahr maximal genutzt werden.

Die Entleerungsbanderolen werden auch einzeln für den Restbedarf 2017 bis zum Ende des Jahres verkauft.
Die Jahresgebühr für die Mülleimer muss neu kalkuliert werden. Die neuen Müllgebühren werden mit dem Verkauf der Jahresmarken Anfang Dezember veröffentlicht.

 

gez. Landratsamt Main-Tauber-Kreis

 

Die Weichen für eine moderne Breitbandinfrastruktur und somit für die zukunftsfähige Entwicklung von Niederstetten sind gestellt. Am 26. Oktober 2016 hat der Kreistag des Main-Tauber-Kreis beschlossen, dass der Breitbandausbau in den unterversorgten Gebieten im Landkreis durch die Telekom Deutschland GmbH erfolgen soll. Hierfür ist eine Zuwendung in Höhe von 18,9 Millionen Euro vorgesehen. Parallel setzt der Kreistag auch auf den eigenwirtschaftlichen Ausbau der Telekom in den Zentren der Städte und Gemeinden.

 

Technische Umsetzung

Bis zum November/Dezember 2018 werden rund 98 Prozent der Haushalte und Unternehmen im Ausbaugebiet mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s erschlossen. Damit ist eine zeitgemäße Internetnutzung mit allen multimedialen Inhalten für gewerbliche und private Zwecke nahezu überall möglich. Auf diese Weise garantiert das Projekt eine hohe Lebensqualität und gleichwertige Lebensverhältnisse im Ländlichen Raum.

Im Rahmen des Breitbandausbaus im Main-Tauber-Kreis werden

  • 717 Kilometer Glasfaserkabel verlegt
  • mehr als 200 Kilometer neue Leerrohrinfrastruktur aufgebaut
  • 197 Kabelverzweiger mit Glasfaser angeschlossen
  • 35 Kabelverzweiger zusätzlich errichtet
  • über 51 Kilometer bestehende Leerrohr- und Glasfaserinfrastruktur
    genutzt.

 

Ausbaugebiete

Die Deutsche Telekom hat den Ausbau im Landkreis Main-Tauber-Kreis in neun Ausbaugebiete aufgeteilt.

Jedes Ausbaugebiet unterteilt sich in folgende Phasen:

  • Ausbauplanung/Feinplanung
  • Realisierung passiver Infrastruktur
  • Inbetriebnahme und Bereitstellung des Services
  • Vermarktungsphase.

 

Breitbandausbau

Niederstetten
befindet im Ausbaugebiet 2 und 3. Hachtel, Heimberg, Wolkersfelden und Streichental befinden sich im Ausbaucluster 2, d.h. laut Realisierungsplan beginnt der Ausbau im Mai 2017 und die Fertigstellung soll im Dezember 2017 erfolgen. Die restlichen Ortschaften und Weiler sowie der Stadtkern befinden sich im Ausbaucluster 3, was bedeutet das der Ausbau im Juli 2017 beginnt und zum Januar 2018 fertig gestellt werden soll.

 

*Maßnahmen können sich wetterbedingt oder durch sonstige Umstände zeitlich verschieben.

Quelle: Deutsche Telekom Technik GmbH

 

Kosten und Förderung

Der Landkreis sowie seine Städte und Gemeinden gewähren für den Ausbau eine Investitionsbeihilfe von circa 18,9 Mio. Euro. Ohne die Beihilfe wäre der Ausbau für den Versorger nicht wirtschaftlich darstellbar gewesen. Das Förderprojekt ergänzt den parallel in den Zentren der Städte und Gemeinden laufenden eigenen Ausbau der Telekom, den diese im Landkreis vorantreibt. Auf Grundlage der Förderrichtlinie des Bundes hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur dem Main-Tauber-Kreis für die Schließung der Wirtschaftlichkeitslücke eine Zuwendung in Höhe von 9.450.217 Euro bewilligt.

Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich am Breitbandförderprogramm des Bundes und unterstützt den Main-Tauber-Kreis mit einer Förderung für den Breitbandausbau von bis zu 4,47 Millionen Euro.

Die Finanzierung wird nach Abzug der Bundes- und Landesförderung verbleibenden kommunalen Anteils jeweils zur Hälfte durch den Landkreis sowie durch die Städte und Gemeinden getragen. Hierfür wurde von allen Kommunen eine Interkommunale Vereinbarung unterzeichnet.

Nach derzeitigen Berechnungen wird davon ausgegangen, dass der Landkreis sowie seine Städte und Gemeinden noch einen Anteil von insgesamt sechs Millionen Euro aufzubringen haben. Der Zuschuss an die Telekom Deutschland GmbH fällt in den Jahren 2017 und 2018 an.

 

breitband foerderung

 

Quelle: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

 

MainTauberKreisLogoWeitere Informationen, die Ausbaugebiete, der Realisierungsplan sowie die zukünftigen Bandbreiten finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes unter www.main-tauber-kreis.de > Wirtschaft & Tourismus > Wirtschaft: Breitbandausbau

 

 

 

 

27 Einsätze mehr als 2015 – insgesamt 49 Einsätze galt es 2016 abzuarbeiten

Bürgermeister Rüdiger Zibold eröffnete die 43. Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Niederstetten am 06.03.2017 in der "Alten Turnhalle". "Die zahlreiche Teilnahme von Ortsvorstehern, Stadträtinnen und Stadträten zeigt die Verbundenheit der Verwaltung und des Gemeinderats mit unserer Feuerwehr", so Zibold.

Neben dem Brand im Bildungszentrum Niederstetten musste die Feuerwehr 5 Brandereignisse im abgelaufenen Jahr bekämpfen. Der Haupteinsatz im letzten Jahr war allerdings beim Starkregenereignis Ende Mai mit insgesamt 26 Einsatzstellen. "Bei diesen Einsätzen wurde wiederum einmal sehr deutlich, wie wichtig eine gut funktionierende Feuerwehr ist.", so Bürgermeister Rüdiger Zibold.
Im Rahmen der Feuerwehrbedarfsplanung, die im Jahr 2015 erhoben wurde, konnten weitere Anforderungen abgearbeitet werden. So wurde das Tragkraftspritzenfahrzeug der Abteilung Vorbachzimmern beschafft. Der Umbau des ehemaligen Farrenstalles in Adolzhausen zu einem Feuerwehrgerätehaus konnte begonnen und Dank der Eigenleistungen aus der Ortschaft realisiert werden. Die Anschaffung eines Tragkarftspritzenfahrzeuges Wasser für die Abteilung Adolzhausen und der Bau bzw. Umbau eines Feuerwehrgerätehauses in Rinderfeld stehen für 2017 auf dem Plan.

Er bedankte sich bei alle allen Kameradinnen und Kameraden der Gesamtfeuerwehr Niederstetten für die hervorragende Arbeit und dem großen Einsatzwillen.
Kommandant Oliver Käss berichtete über die Tätigkeiten und Ereignisse des letzten Jahres. Er musste diesmal einen Personalrückgang von neun aktiven Feuerwehrangehörigen verzeichnen. Neuaufnahmen konnte ein Mitglied notiert werden. Austritte, Übertritte bzw. Wechsel wurden 10 verzeichnet. So sind 2016 insgesamt 285 Aktive in 10 Einsatzabteilungen, davon 18 weibliche Feuerwehrangehörige. Positiv zu erwähnen ist, dass in der Abteilung Wermutshausen, Pfitzingen, Oberstetten, Wildentierbach und Niederstetten Frauen ihren Dienst versehen.

Die 285 Feuerwehrangehörigen wurden zu insgesamt 49 Einsätzen im letzten Jahr gerufen. Von der Feuerwehr Niederstetten waren in Folge des Starkregens am 28.05.2016 alleine 26 Einsatzstellen in der Nacht zu bewältigen. Hierbei waren neben der Stützpunktwehr auch die Abteilungen Adolzhausen, Oberstetten und Vorbachzimmern im Einsatz. Der Einsatzschwerpunkt lag hier im Bereich Oberstetten, Sichertshausen, Niederstetten. Es mussten insgesamt 8 Keller ausgepumpt werden, zahlreiche Sicherungsmaßnahmen mittels Sandsäcken wurden durchgeführt, sowie Geröll und Schlamm beseitigt. Aber auch bei den übrigen Einsätzen waren die Kameraden/-innen gefragt. So rückte man zu fünf Brandeinsätzen, 34 mal zur technischen Hilfeleistung, sechsmal zu Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen und viermal zu sonstigen Einsätzen aus. Insgesamt wurden 5 Personen und 2 Tiere bei den Einsätzen gerettet und mehrere Personen betreut.
Dass die Feuerwehr auch fachlich auf dem besten Stand ist, beweisen die Zahlen der durchgeführten Ausbildungen. 2016 wurden eine Ausbildung zum Truppführer, zum Maschinisten und Lehrgänge zum Atemschutzgeräteträger durchgeführt. Insgesamt 75 Feuerwehrangehörige leisteten zusätzlich zum normalen Übungsdienst 1137 Stunden an Aus- und Weiterbildung im Jahr 2016.Das Leistungsabzeichen in Bronze legten 13 Kameraden und Kameradinnen aus Oberstetten erfolgreich die Prüfung ab.

Beförderungen durch Bürgermeister Zibold und Kommandant Käss standen dieses Jahr nur drei auf der Tagesordnung. Kurt Meinikheim (Adolzhausen) und Hartmut Schultze (Rüsselhausen) wurden zum Hauptlöschmeister und Jochen Haag zum Oberbrandmeister befördert. Bereits in den Abteilungsversammlungen wurden insgesamt acht Feuerwehrangehörige befördert. Ehrungen mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiver Dienst konnte der stellvertretende Kreisbrandmeister Andreas Geyer insgesamt 13-mal und das Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre aktiver Dienst gleich fünfmal verleihen.

 

IMG 3666

Ehrungen: Landesehrung für 25- und 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr

 

Ehrungen des Landes Baden-Württemberg

Feuerwehrehrenzeichen in Silber – 25 Jahre aktiver Dienst

Nr.
Name
Vorname
Abteilung
Dienstgrad
01.
Bailey
Paul
Niederstetten
OBM
02.
Keppler
Markus
Niederstetten
OLM
03.
Meiß
Torsten
Niederstetten
BM
04.
Köhn
Andreas
Adolzhausen
HFM
05.
Striffler
Jürgen
Adolzhausen
HFM
06.
Schultze
Hartmut
Rüsselhausen
OLM
07.
Nörr
Detlef
Vorbachzimmern
HFM
08.
Schuch
Rainer
Vorbachzimmern
HFM
09.
Bullinger
Hartmut
Wildentierbach
HFM
10.
Fischer
Wolfgang
Wildentierbach
HFM
11.
Kurz
Achim
Wildentierbach
HFM
12.
Thomas
Friedrich
Wildentierbach
HFM
13.
Vix
Michael
Wildentierbach
HFM

 

Feuerwehrehrenzeichen in Gold – 40 Jahre aktiver Dienst

Nr. Name Vorname Abteilung Dienstgrad
01. Heinold Manfred Herrenzimmern HLM
02. Hertrich Manfred Herrenzimmern HFM
03. Weihbrecht Bernhard Oberstetten HFM
04. Balbach Kurt Rinderfeld HLM
05. Köhl Dietmar Rinderfeld HLM

 

Nach dem Bericht des Kommandanten folgten noch die Berichte des Schriftführers, des Stadtjugendfeuerwehrwartes und des Leisters der Altersabteilung. Die Entlastung des Kommandanten und des Feuerwehrausschusses führte Bürgermeister Rüdiger Zibold durch, die Entlastung wurde einstimmig von den anwesenden Feuerwehrangehörigen erteilt.

Zum Abschluss der Versammlung dankte Kommandant Oliver Käss allen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und für 2017 appelliert er an einen regen Besuch der Aus- und Fortbildungen, damit das gute Ausbildungsniveau erhalten bleibt.

 

„Alles klappt super, wir sind sehr zufrieden mit der neuen Technik“. Das war das Resümee der Schulleitung über die neu ausgestatteten Klassenzimmer gegenüber dem Schulträger bei einer gemeinsamen Abnahme der neuen digitalen Ausstattung in der Haupt- und Realschule am BZN.

Was im vergangenen Sommer mit einem Investitionsaufwand von über 100.000 Euro begonnen hatte, konnte nun im laufenden Betrieb begutachtet werden. In allen Klassenzimmern befinden sich fest verankerte Medienschränke mit einer digitalen Steuereinheit, die den Betrieb von PC, Beamer, Elmo (elektronischer Tageslichtprojektor) und weiteren Peripheriegeräten bequem ermöglicht. Nicht mehr mit Hilfe von 2-3 verschiedenen Fernbedienungen müssen die jeweiligen Geräte bedient werden, vielmehr lässt sich alles über ein zentrales Bedienfeld erledigen, bis hin zur Lautstärke der an der Wand befestigten Aktivboxen. Rainer Metzger vom federführenden Ingenieurbüro wies darauf hin, dass das Bildungszentrum mit dieser technischen Grundausstattung für alle zukünftigen Entwicklungen bestens gerüstet sei. Eine weitere Digitalisierung der Klassenzimmer bis hin zum Einsatz von Notebooks oder Pads könne ohne weiteres umgesetzt werden. Hier wies die Schulleitung allerdings darauf hin, dass für sie der bestehende Mix aus traditionellen Unterrichtsmitteln und neuen Medien zurzeit hervorragend funktioniere. Tafel, Geodreieck und Schulbücher seien immer noch eine wichtige Basis für erfolgreiches Lernen. PC, Internet, Beamer können hier die Arbeit der Lehrer am Bildungszentrum allerdings auf hohem Niveau unterstützen.

 

Foto: Geschenkkorb, Blumen und ein „Hexenbesen“ - unter anderem fürs herbstliche Kastanienlaub - sollen Gerda Hopf den Abschied nach über 25 Jahren versüßen. Die Aufnahme zeigt (v.l.n.r.) Achim Striffler, Cornelia Sitzmann, Gerda Hopf und Bürgermeister Rüdiger Zibold.

 

Schulbauernhof Pfitzingen

Gerda Hopf wechselt nach über 25 Jahren in den Ruhestand

Fazit vorm Abschied: „Die Zeit ist wie im Flug vergangen“

 

Mit Sang und Klang, Geschenken, Blumen und gemütlichem Beisammensein des Schulbauernhof-Teams verabschiedeten die Mitarbeiter Gerda Hopf in den Ruhestand.

Der ist, ganz klar, verdient: Seit über 25 Jahren hat sie die Einrichtung tatkräftig und mit viel Herzblut begleitet; schon längst vor der Eröffnung gehörte sie dazu. Als wär' es gestern erst gewesen, sieht Gerda Hopf noch die allererste Schulklasse anreisen, die am 27. Januar 1992 hier ihr Quartier auf Zeit bezog, um ganz direkt mitzuerleben, wie Milch, Mehl, Fleisch, Obst und Gemüse erzeugt werden.

„Jetzt endet eine Ära,“ so Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold im Rahmen der kleinen Verabschiedungsfeier. Auf Wunsch von Gerda Hopf überreichte er ihr auch die Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum, die eigentlich schon im vergangenen Jahr ihre Adressatin hätte erreichen sollen, ebenfalls in diesem Rahmen. Gerda Hopf steht nicht gern im Mittelpunkt: Auch bei der Feier zu ihren Ehren mochte sie nicht den Platz am Kopfende der Tafel einnehmen.

Achim Striffler und Hauswirtschaftsleiterin Cornelia Sitzmann, die herzlichste Grüße von Schulbauernhofchefin Eva-Maria Rapp überbrachten – dass Grippeviren sie hinderten, selbst an der Feier teilzunehmen, wollte dieser ganz und gar nicht gefallen – blickten zurück auf ein Vierteljahrhundert einzigartiger Unterstützung des Schulbauernhofs.

1983 war sie aus dem Oberschlesien nach Pfitzingen gekommen: In Krappitz, einer Stadt im heute polnischen Landkreis Oppeln, war sie als Brigadeleiterin einer großen Schuhfabrik tätig gewesen. Gleich nach der Ausbildung hatte sie die Verantwortung für die Näherei mit ihren 70 Mitarbeiterinnen übernommen.

Rund ein Jahr nach ihrer Heirat konnte sie nach Pfitzingen umziehen – und als hier, direkt neben dem Hopfschen Wohnhaus, die Arbeiten zur Errichtung des Landes-Schulbauernhofs begannen, waren die beiden Kinder aus dem Gröbsten raus. Eine Schafferin wie Gerda Hopf konnte da nicht einfach zuschauen: Schnell packte sie mit an, sorgte im Notfall für die Vesper der Hilfsmannschaften, transportierte Strohballen, setzte die ersten Gurken- und Tomatenpflänzchen für den angehenden Selbstversorgerhof.

Klar, dass sie einstieg, als es so weit war. Und klar auch, dass man auf sie und die anderen drei Hauswirtschaftskräfte zählen konnte, als Schulbauernhofleiter Dieter Steinhilber krank wurde. Dass alle gemeinsam raus aufs Feld gingen, Rüben hackten und sich um die Kartoffeln und sonstige Feldfrüchte kümmerten, ist auch der Einsatzfreude und Motivationsfähigkeit von Gerda Hopf zu danken. Als der damalige Bürgermeister Finkenberger ihr kurzerhand für drei Monate die Leitung der Hauswirtschaft übertrug – einer muss es ja machen - , musste sie erst mal schlucken. Und machte. Oft genug gab es in dieser Zeit Doppelschichten. Hart war das – und gern hat sie es gemacht: „Ich hab's halt angesehen wie mein eigenes.“

Das haben auch die Lehrer und ihre Schulbauernhof-Klassen gespürt: wie oft sie mit mütterlicher Herzlichkeit über Heimweh hinwegtröstete, wie oft sie nachts vom Nachbarhaus herüberkam, wenn Unruhe in den Schlafräumen herrschte, wie oft sie „böse Jungs“ mit ihrer Fähigkeit, jeden beim Armdrücken niederzuringen, schwer beeindruckte, weiß keiner mehr zu sagen. Wenn's ganz arg wurde, fand sich so ein Bengel auch schon mal im Schwitzkasten wieder – und wurde notfalls abends von Gerda Hopf, die nicht nur von den Kindern, sondern auch von manchem Praktikanten als eine Art Zweitmutter angesehen wurde, mit Herzenswärme wieder aufgepäppelt.

Unendlich dankbar ist ihr das Schulbauernhof-Team; und umgekehrt auch sie dem Hof: Viele schöne Erfahrungen mit den jährlich bis zu 600 Kindern und den vielen Mitarbeitern und Praktikanten, auch denen, die längst schon ganz woanders sind, hat sie gesammelt – und mit einigen pflegt sie bis heute den Kontakt. In ihrer gelassenen, ruhigen, mit Herzenswärme und dem Mut zu klaren Worten gepaarten Art schaffte sie es, immer genau richtig auf die stets wechselnden Anforderungen zu reagieren.

Sie werde fehlen, betonten Sitzmann, Striffler und Zibold einhellig und bleibe glücklicherweise zumindest in der Nähe: Wenn Not am Mann sein sollte, dann dürfte Gerda Hopf wohl auch in Zukunft ihrer Hilfsbereitschaft kaum widerstehen- zum Beispiel, wenn wieder einmal eine besonders kreative Dekoration erforderlich sein wird. Das Team wünscht ihr „ein Kilo Glück und hundert Tage Sonne – und für den Lebensgarten stets Wasser in der Tonne.“

 

©IngeBraune

 

 

Nach dem Versterben von Herrn Dr. Pingel wird darüber informiert, dass durch Beschluss des Amtsgerichts Crailsheim vom 15.02.2017 das vorläufige Insolvenzverfahren angeordnet und Herr Rechtsanwalt Dr. R. Metoja aus der Rechtsanwaltskanzlei Eisner Rechtsanwälte GmbH als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt wurde.

Für eine Aufrechterhaltung und Fortführung der in Niederstetten gelegenen internistischen Praxis wird versucht, einen Nachfolger zu ermitteln. Die Praxis hat derzeit folgende Öffnungszeiten und ist unter der Rufnummer 07932/990066 zu erreichen:

 

Montag bis Freitag: 9.00 Uhr-12.00 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 

Über den weiteren Fortgang wird unterrichtet.

 

RA Dr. Metoja

 

RusslandDeutscher Kulturpreis für das Russland-Deutsche Theater Niederstetten

Maria und Peter Warkentin haben allen Grund zur Freude: Ihnen ist der RusslandDeutsche Kulturpreis zugesprochen worden. Dieser vom Land Baden-Württemberg vergebene Preis ist der einzige seiner Art in Deutschland, somit die höchste Auszeichnung für russlanddeutsche Kulturprojekte überhaupt. Am 5. Dezember wurde er Maria und Peter Warkentin in einer Feierstunde in Stuttgart überreicht.

Ministerialdirektor Julian Würtenberger, Amtschef des Ministeriums für Inneres, Digitalisierung und Migration betonte den Sinn des Preises. "Die leidvolle Geschichte und die besondere Kultur der Russland-Deutschen dürfen nicht in Vergessenheit geraten.“ Die Jury war sich einig, dass das vom Ehepaar Maria und Peter Warkentin geleitete und betriebene Theater am besten dem entspricht, was der aktuelle russland-deutsche Kulturpreis auszeichnen soll: der Vermittlung der russlanddeutschen Kultur.
Das Russland-Deutsche Theater Niederstetten leistet dazu seit mehr als 20 Jahren einen wichtigen Beitrag. Die Grundidee des Theaters besteht darin, als Brücke zwischen den Russlanddeutschen und den Einheimischen zu dienen. Diese Brücken- und Vermittlungsfunktion wird mit hohem Engagement und großem Erfolg wahrgenommen. Auf dem Spielplan stehen unter anderem auch Eigenproduktionen, welche die russland-deutsche Geschichte und Gegenwart thematisieren.

Wir in Niederstetten nehmen das Russland-Deutsche Theater Niederstetten eher als lokales Theater wahr. Aber Maria und Peter Warkentin sind viel in ganz Deutschland unterwegs: die Karte ist gespickt voll mit Orten, an denen sie bereits aufgetreten sind – besonders da natürlich, wo viele Russlanddeutsche wohnen. Besondere Projekte führen sie auch immer wieder nach Russland und nach Kasachstan, wo sie früher Theater gespielt haben.
Die Laudatio bei der Preisverleihung hielt Dr. Christoph Bergner, MdB und Parlamentarischer Staatssektretär a.D (auf dem Fot neben Peter und Maria Warkentin) Er betonte, wie wichtig die Selbstidentifikation der (Spät-)Aussiedler für die Integration in unsere Gesellschaft sei – und wie schwierig diese Frage für die Deutschen aus Russland sei, die von vielen als „russischsprachige Migranten“ wahrgenommen wurden. Dr. Bergner: „Vereinfacht gesagt: Das Russland-Deutsche Theater Niederstetten hat seinen Landsleuten geholfen, Russlanddeutsche im Sinne ihrer Herkunft zu sein. Es hat uns einheimischen Deutschen geholfen, die Russlanddeutschen in ihrem mit besonderen Kulturerfahrungen ausgestatteten Deutschsein zu verstehen und ernst zu nehmen… Es hat zur kulturellen Rehabilitierung der Russlanddeutschen beigetragen.“

Das Theater stehe in der unmittelbaren Nachfolge des einzigen deutschsprachigen Theaters in der Sowjetunion. Von all den Schauspielern, die bei diesem Theater in Kasachstan mitwirkten, sind nur noch Maria und Peter Warkentin auf der Bühne aktiv. Eine solche Treue zum künstlerischen Auftrag sei allein schon einer Würdigung wert.

Nochmal Ministerialdirektor Würtenberger: " Die Preisträger haben sich in besonderer Weise um den Erhalt, die Pflege und die Geschichte der Deutschen aus Russland verdient gemacht."
Diesem Lob kann man sich nur anschließen. Wir gratulieren Maria und Peter Warkentin ganz herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!

Wie in jedem Jahr führte das Blumenhaus Rüger eine Adventsausstellung durch. Der ausgeschenkte Punsch wurde kostenlos gegen eine kleine Spende ausgegeben. Insgesamt sind 330 € zusammen gekommen, die das Blumenhaus Rüger der Vertreterin und dem Vertreter der Stadt Niederstetten Herrn Bürgermeister Zibold sowie Frau Weidmann bei einem kleinen Empfang für die drei städt. Kindergärten übergeben hat. Das Blumenhaus Rüger unterstützt die Arbeit der Stadt Niederstetten in vielfältiger Art und Weise. Bei der jährlich stattfindenden Seniorenfeiern wird der Blumenschmuck kostenlos zur Verfügung gestellt.

Bürgermeister Zibold bedankte sich für die großzügige Spende im Namen der kleinsten Bürgerinnen und Bürger von Niederstetten.

 

 

 

 

Frau Marianne Groß feierte im Mai 2016 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Niederstetten

Bei der diesjährigen Weihnachtsfeier in der „Alten Turnhalle“ bedankte sich Herr Bürgermeister Zibold bei Frau Marianne Groß für die Arbeit und das Engagement sowie für die lange Verbundenheit mit der Stadt Niederstetten.

Frau Marianne Groß ist seit Mai 1991 im Rathaus der Stadt Niederstetten als Reinigungskraft beschäftigt.
Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichte Herr Bürgermeister Zibold Frau Marianne Groß abschließend die Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum sowie ein Geschenkkorb.

 

 

 

2017

 


2016

 

    

 

    

 

     


2015

 

    

 

    

 

    

 

    


2014

 

   

 

    

 

    

 

    

 

    

 


2013

 

    

 

    

 

    

 

    

 

    

 

    

 

    


2012

 

    

 

    

 

    

 

    

 

 

Seite 1 von 9