Bericht zur Gemeinderatssitzung am 20.12.2017:

In der letzten Sitzung des Jahres befasste sich der Gemeinderat zunächst mit dem Thema Neubau UFZ. Dem Gremium wurden die Ergebnisse der Preisgerichtssitzung zum Neubau der UFZ vorgestellt.

Einer der an der Entscheidung beteiligten Preisrichter erläuterte zunächst den Ablauf einer Preisgerichtssitzung und stellte dann die fünf Preisträger vor. Die Gremiumsmitglieder äußerten sich lobend über die Planungen des Siegers, des Architektenwettbewerbes. Die prämierten Entwürfe werden vom 12. bis 14. Januar 2018 im KULT der Öffentlichkeit vorgestellt.

Beim nächsten Tagesordnungspunkt stand die Verabschiedung des Haushaltsplanes 2018 auf dem Programm. Die Kämmerin Stefanie Olkus-Herrmann erläuterte anhand graphischer Darstellungen die wichtigsten Eckdaten des Haushaltsplans der Stadt Niederstetten für das Jahr 2018. Der Haushaltsplan weist ein Gesamtvolumen von 23.747.000 € aus. Hiervon entfallen auf den Verwaltungshaushalt bzw. die Erfolgspläne 14.506.400 € und auf den Vermögenshaushalt bzw. die Vermögenspläne 9.240.600 €. Der kommunale Haushalt hat ein Gesamtvolumen von 14.456.900 €. Im Bereich der Abwasserbeseitigung beträgt das Gesamtvolumen 3.803.100 €. Der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes Wasserversorgung hat ein Gesamtvolumen von 1.999.100 €. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Niederstetten mbH hat ein Wirtschaftsplanvolumen von 3.228.300 € und die Flugplatz Niederstetten GmbH weist ein Wirtschaftsplanvolumen von 259.600 € aus. Die Prokopfverschuldung beträgt für das Jahr 2018 1.185,28 € pro Einwohner.

Bei den anschließenden Stellungnahmen zum kommunalen Haushalt 2018 waren sich alle drei Vertreter der politischen Gruppierungen einig, dass die Ausgaben für die Kinderbetreuung die Gemeinden im Laufe der nächsten Jahre erdrosseln werden. Hier wurde finanzielle Unterstützung im Bereich Kinderbetreuung von Bund und Land vehement gefordert. Auch das Thema der Haushaltskonsolidierung müsse trotz des für 2018 aufgestellten guten Haushaltsplanes rigoros weiterverfolgt werden.

Bei der anschließenden Beschlussfassung wurde der kommunale Haushalt, die Wirtschaftspläne der Eigenbetriebe Abwasserbeseitigung und Wasserversorgung, sowie die Wirtschaftspläne der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Niederstetten mbH und der Flugplatz Niederstetten mbH einstimmig verabschiedet.

Sodann erfolgten Vergaben für Arbeiten im Rahmen der Erweiterung des Dr.-Jürgen-Rau Kindergarten in Niederstetten. Die Innenputz- und Trockenbauarbeiten wurden an die Firma Schmidt aus Adelshofen zu einem Bruttoangebotspreis von 38.289,44 € einstimmig vergeben. Den Auftrag für die Estricharbeiten erhielt nach einstimmigen Beschluss die Firma Bischof aus Sonderhofen zu einer Bruttoangebotssumme von 8.972,54 €. Für die Malerarbeiten war die Firma Zenkert aus Weikersheim-Neubronn die günstigste Bieterin mit einer Bruttoangebotssumme von 10.363,23 € und erhielt nach einstimmiger Beschlussfassung den Auftrag. Das letzte Gewerk, die Innentüren und Stahlzargen, wurde an die Firma Reuther aus Dörzbach zu einer Bruttoangebotssumme von 7.925,40 €, ebenfalls einstimmig vergeben.

Sodann erläuterte Stadtbaumeister Deeg nochmals die wichtigsten Daten im Zusammenhang mit der Felssicherung im Naturpark Burgwiesen/Tempele.
Hierfür sollen die Metallbauarbeiten vergeben werden. Der günstigste Bieter für diese Metallbauarbeiten war die Firma Protec zu einer Bruttoangebotssumme von 7.316 €. Ergänzend wies Herr Deeg noch darauf hin, dass in den folgenden Tagen noch Stellungnahmen der Versicherung und der Naturschutzbehörde zu erwarten sind.
Bürgermeister Zibold schlug vor, die Beschlussfassung zu vertagen und im Januar eine kurze Vorortbegehung mit Beschlussfassung durchzuführen. Dies wurde von den Gremiumsmitgliedern zustimmend zur Kenntnis genommen.

Zum nächsten Tagesordnungspunkt erläuterte Frau Hauptamtsleiterin Weidmann verschiedene Angebote für eine externe Stellenbewertung. Nach Wunsch des Gremiums sollen die Arbeitsplätze in der Verwaltung und im Bauhof von externen Anbietern bewertet werden. Frau Weidmann stellte beide Möglichkeiten einer Stellenbewertung vor. Diese kann entweder auf der Grundlage einer Arbeitsplatzbeschreibung, welche der Mitarbeiter selbst anfertigt, erfolgen oder auf der Grundlage einer Arbeitsplatzbeschreibung, die der Mitarbeiter fertigt, sowie einem Interview, das der externe Anbieter mit dem jeweiligen Mitarbeiter führt.
Das Gremium entschied sich für die Variante Arbeitsplatzbeschreibung mit Interview und vergab nach kurzer Aussprache den Auftrag an die Firma allevo Kommunalberatung. Mit dem Beginn der Durchführung dieser Stellenbewertungen ist frühestens im Mai 2018 zu rechnen.

Unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ sprach Stadtrat Lahr stellvertretend für alle Gemeinderätinnen und –räte der Verwaltung und allen städtischen Mitarbeitern seinen Dank für die geleistete Arbeit aus. Er wies auf die Veränderungen im Jahr 2018, bedingt durch die Bürgermeisterwahl hin und äußerte den Wunsch alle Mitarbeiter mögen auch zukünftig tatkräftig für die Stadt arbeiten und gemeinsam mit dem Gemeinderat an einem Strang ziehen. Herr Lahr schloss mit guten Wünschen für das neue Jahr 2018.

 

02. Jan. 2018

NightLifeShuttle

NightLifeShuttle – Angebot wird ausgeweitet

Waldbüttelbrunn als erste bayerische Gemeinde am Projekt beteiligt

Der NightLifeShuttle verbindet ab diesem Jahr auch die Gemeinden zwischen Freudenberg und Wertheim mit Würzburg. Zudem beteiligt sich die Gemeinde Waldbüttelbrunn als erste bayerische Kommune am Projekt und bietet ihren Bürgern damit ein preiswertes Mobilitätsangebot, das sie sicher durch die Nacht bringt.

Der NightLifeShuttle verkehrt seit August 2015 auf insgesamt vier Linien immer von Samstag auf Sonntag im Main-Tauber-Kreis und nach Würzburg. Finanziert wird das regelmäßige Nachtbusangebot unter anderem von den Städten und Gemeinden entlang der vier Routen. Weitere Sponsoren sind die Distelhäuser Brauerei und die Sparkasse Tauberfranken, die das gemeinsame Projekt bereits seit dem Jahr 1993 unterstützen. Die Fränkischen Nachrichten bewerben als Medienpartner das Angebot wöchentlich in ihren Printmedien. Der Main-Tauber-Kreis ist ebenfalls mit im Boot und bietet finanzielle Unterstützung. Ein weiterer Baustein zur Finanzierung des Gesamtprojekts sind die erlösten Einnahmen aus Ticketverkäufen. Das NightLife-Ticket kostet sechs Euro und bietet beliebig viele Fahrten kreisüberschreitend nach Würzburg und zurück. Für Fahrten innerhalb des „Main-Tauber-Kreises“ oder innerhalb des „bayerischen Streckenabschnitts“ sind jeweils vier Euro zu zahlen.

Unter dem Slogan „Wir fahren dich sicher durch die Nacht“ haben sich die Fahrgastzahlen seit der Neuausrichtung wieder stabilisiert und sind deutlich angestiegen. Durchschnittlich werden pro Abend rund 140 Tickets verkauft. Vor allem die Strecke Tauberbischofsheim-Großrinderfeld-Gerchsheim-Würzburg erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Zwischen Niederstetten-Weikersheim-Igersheim-Bad Mergentheim und Würzburg ist die Nachfrage zwar geringer, aber dennoch hat sich das Nachtbusangebot inzwischen auch hier etabliert.

Dasselbe gilt für den Streckenabschnitt Wertheim-Würzburg entlang des Mains. Ab diesem Jahr wird die Linie noch zwischen Freudenberg und Wertheim mit jeweils einer Hin- und Rückfahrt verlängert. Mit Waldbüttelbrunn beteiligt sich erstmals auch eine bayerische Gemeinde am Nachtbus Projekt des Main-Tauber-Kreises, das 1993 ins Leben gerufen und seitdem trotz einiger Durststrecken immer wieder erweitert und neuaufgestellt wurde. Die Vielfalt der kulturellen und gastronomischen Angebote in der Mainfranken Metropole Würzburg garantieren das ganze Jahr über Freizeitspaß pur. Rund zwei Drittel aller Nachtschwärmer fahren mit dem NightLifeShuttle nach Würzburg. Dies bestätigen auch eindrucksvoll die Umfrageergebnisse aus den Jahren 2014 und 2015. Nach deren Analyse wurden die NightLife Fahrten auch in das Oberzentrum Würzburg eingerichtet. Die ursprüngliche Stammlinie zwischen Tauberbischofsheim, Lauda und Bad Mergentheim blüht vor allem immer dann auf, wenn entlang der Strecke ein Fest ansteht, das die Massen mobilisiert. Aber auch zu Kinobesuchen, privaten Feiern oder den angesagten Locations entlang der Strecke wird der Shuttle gerne von Jung und Alt genutzt. Mit dem NightLifeShuttle sicher durch die Nacht getreu dem Slogan „don´t drink and drive“.

Fahrplan- und Tarifauskünfte:
Informationen zum Fahrplan und den Tarifangeboten des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar GmbH (VRN) gibt es im Internet unter www.vrn.de, in der kostenlosten VRN-App und unter www.vgmt.de. Ebenfalls rund um die Uhr erreichbar ist die VRN-Servicenummer 0621/1077077. Das VGMT-Team ist während der Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle in Lauda oder telefonisch unter 09343/6214-0 erreichbar.

 

Die aktuellen Fahrpläne der Linie 988 A, B, C und D zum Download:

 

 

WAHL

Die Bürgermeister-Wahl findet am 04. Februar 2018 von 08:00 - 18:00 Uhr statt, eine evtl. Neuwahl findet am 18. Februar 2018.

 

Kandidatenvorstellung

Die öffentliche Vorstellung der Kandidaten fand am Montag, den 15.01.2018 in der Alten Turnhalle statt.

Zur Wahl stehen: (Reihenfolge nach Eingang der Bewerbungen)

  • Rainer Warzecha, Verwaltungsamtsrat
  • Uwe Jantschek, Lehrer
  • Heike Naber, Diplom-Verwaltungswirtin (FH)
  • Heidrun Kappes, Juristin
  • Fridi Miller, Familienhelferin
  • Roderich Fauser, Lehrkraft
  • Silvia Winter, Darstellende Künstlerin

 

Briefwahlunterlagen

Beantragen Sie ihre Briefwahlunterlagen online - hier.

 

Stellenausschreibung

Die Bewerbungsfrist für die Wahl am 04.02.2018 ist abgelaufen.

 

Übergabe der Gewinnerpreise

Vom 15. bis einschließlich 17. September 2017 fand auf dem Festplatz die vom Gewerbeverein veranstaltete Leistungsschau statt. Im voraufgebauten Herbstfestzelt sowie im Außenbereich haben sich die Niederstettener Unternehmen, Einzelhändler und Dienstleister präsentiert.

Auch die Stadtverwaltung Niederstetten war an diesem Wochenende mit einem informativen Stand im Aktionszelt der Leistungsschau vertreten. Neben der Vielzahl von Informationsmaterialien rund um die Stadt Niederstetten, sowie der gezeigte Imagefilm bzgl. der verfügbaren städtischen Bauplätze, wurde ein Luftballonweitflugwettbewerb veranstaltet. Ziel dessen war es einen Ballon mit Teilnehmerkarte auszufüllen und vor dem Festzelt steigen zu lassen. Die Ballons, welche gefunden und deren Karte an die Stadtverwaltung zurückgesandt wurden, nahmen an der Aktion teil.

Insgesamt wurden 60 Teilnehmerkarten an die Stadt Niederstetten zurückgesandt. Nun wurden anhand der zurückgelegten Luftlinie die Gewinner ermittelt. Die weiteste geflogene Strecke betrug knapp 250 km (in der Nähe von Chemnitz). In einer kleinen Preisübergabe am Mittwoch, den 20.12.2017 konnte Herr Bürgermeister Rüdiger Zibold die Gewinne überreichen.

 

Herzlichen Glückwunsch zu

  • jeweils einen Gutschein für einen Rundflug über Niederstetten für 2 Personen, zur Verfügung gestellt von der Flugbetrieb Niederstetten GmbH an Oliver Augst, Niederstetten und Bahar Eshandary, Niederstetten
  • einen Niederstettener Kulturgutschein im Wert von 40,- € an Rosemarie Schumann, Weikersheim
  • 2 Erlebnispässe für den Erlebnispark Tripsdrill an Lilli Hütter, Niederstetten
  • einen Niederstettener Einkaufsgutschein im Wert von 25,- € an Luca Frank, Vorbachzimmern

 

Das Heeresmusikkorps Veitshöchheim sorgte mit seinem festlichen Konzert mit adventlicher Musik zur Eröffnung des Niederstettener Weihnachtsmarktes gleich zwei Mal für strahlende Gesichter: zunächst beim Publikum in der Jakobskirche dank der gekonnt vorgetragenen Musik zur Vorweihnachtszeit (die FN berichtete ausführlich über das gelungene Konzert), danach bei der Übergabe der Spenden. Das Benefizkonzert brachte 1.832 € Spenden ein, die zur einen Hälfte an die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien, zur anderen Hälfte an die evangelische Kirchengemeinde gingen. Das Bild zeigt links Pfarrer Roland Silzle, der die Spende für die evangelische Kirchengemeinde entgegen nahm. Oberstleutnant Martin Heuwinkel (zweiter von rechts), der Organisator des Konzerts, bekam den Scheck für die Aktion Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien. Mit ihm freut sich Oberst Peter Göhringer (rechts), der Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30. Schirmherr der Veranstaltung war Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold (zweiter von links).

Am 7.12.2017 wurde das neue Kommunalfahrzeug „Hansa APZ 1003“ an den städtischen Bauhof zur Nutzung übergeben und ersetzt den nunmehr 32 Jahre alten Unimog U 120. Das Fahrzeug wird im Winterhalbjahr hauptsächlich als Winterdienstfahrzeug eingesetzt. Durch seine Allradlenkung ist das Fahrzeug sehr wendig und kann auf Wendeplatten in engstem Radius gedreht werden.

Im Sommer dient es dem Straßen-und Wegeinstandsetzungstrupp als Transportfahrzeug für Walze, Spritzmaus usw.

Das Fahrzeug wurde über die Bad Mergentheimer Firma Baumaschinen Wolf im Sommer 2017 bei der Maschinenfabrik Hansa in Selsingen für ca. 133.000 € bestellt.

logo niederstetten

Die Stadt Niederstetten sucht für den Dr. Jürgen-Rau-Kindergarten Niederstetten dringend zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine/n

Erzieher(in) als Integrationskraft.

Die Stelle ist zunächst befristet bis zum Ende des Kindergartenjahres 2017/2018. Der Stundenumfang beträgt ca. 15 Stunden/Woche. Die Arbeitszeit ist überwiegend in der Mittagszeit zu leisten.

Haben wir ihr Interesse geweckt? Dann richten Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unter-lagen (Lebenslauf, Lichtbild, Zeugniskopien) bitte bis 05.02.2018 an das Bürgermeisteramt Niederstetten, -Personalamt- Albert-Sammt-Str. 1, 97996 Niederstetten.

Telefonische Auskünfte erteilt Ihnen Hauptamtsleiterin Frau Weidmann unter: 07932/9102-23.

 

 

 

In der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Kaiserstraße am 28.11.2017 hat der Verbandsvorsitzende, Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold, den langjährigen Beckenwärter des Wasserverbandes Kaiserstraße Herrn Gerhard Keppner, Kupprichhausen in den Ruhestand verabschiedet.

Herr Keppner war nach der Fertigstellung des neuen Hochwasserrückhaltebeckens Kupprichhausen ab 01.05.2004 für die Pflege, Wartung und Beobachtung der gesamten Anlage des Hochwasserrückhaltebeckens verantwortlich. Für diese langjährige Treue, die sehr gute Arbeitsleistung und die sehr gute Zusammenarbeit sprach der Vorsitzende Herrn Keppner seinen Dank und Anerkennung aus.
Als äußeres Zeichen überreichte er ein kleines Weinpräsent und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

 

Aufstellung des Bebauungsplans "Sondergebiet Freiflächenphotovoltaikanlage Wildentierbach“ der Stadt Niederstetten und den dazugehörigen Örtlichen Bauvorschriften sowie der 3. Änderung des Flächennutzungsplans; öffentliche Bekanntmachung

Der Gemeinderat Niederstetten hat in seiner Sitzung am 26.10.2017 aufgrund von § 2 Abs. 1 des Baugesetzbuches (BauGB) beschlossen, für den ca. 1,2 ha großen Teilbereich des Grundstücks Fl.Nr. 176 der Gemarkung Wildentierbach (siehe nachfolgende Kartenausschnitte) einen Bebauungsplan und Örtliche Bauvorschriften aufzustellen und eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Abs. 1 BauGB durchzuführen. Gleichzeitig wurde beschlossen, den Flächennutzungsplan im Parallelverfahren zu ändern (§§ 2 Abs. 1, 1 Abs. 8 und 8 Abs. 9 BauGB). Für den Planbereich ist das Plankonzept der Gesellschaft für Landmanagement und Umwelt mbH Klärle vom 26.10.2017 maßgebend.

 

Auszug Bebauungsplan:                                                Auszug Flächennutzungsplan:

So photovoltaik Wildentierbach 1   So photovoltaik Wildentierbach 2

 

Ziel und Zweck der Planung:

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Aufstellung von Photovoltaikmodulen geschaffen werden. Im Parallelverfahren wird der Flächennutzungsplan entsprechend geändert. Im gesamten Planbereich wird ein sonstiges Sondergebiet nach § 11 BauNVO festgesetzt. Zulässig sind freistehende Solarmodule ohne Fundamente sowie notwendige Wechselrichter, Transformatoren, sonstige Betriebsgebäude und Nebenanlagen, die dem Nutzungszweck des SO-Gebietes dienen. Die Festsetzung der maximalen Höhe der Solarmodule von 3,50 m und die maximale Gebäudehöhe der Betriebsanlagen von 4 m soll die Höhenentwicklung der Solarmodule und Gebäude begrenzen. Zur Begrenzung der Versiegelung wird eine Grundflächenzahl von 0,4 bezogen auf die Eingriffsfläche festgesetzt. Für den Eingriff in Natur und Landschaft sind Ausgleichsmaßnahmen innerhalb des Geltungsbereichs des Bebauungsplans vorgesehen.

 

Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung:

Zur Darstellung der allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung liegt der Vorentwurf des Bebauungsplans mit den dazugehörigen Örtlichen Bauvorschriften und der Begründung sowie der Vorentwurf der Flächennutzungsplanänderung mit Begründung vom 16.11.2017 bis einschließlich 22.12.2017 bei der Stadtverwaltung Niederstetten, Zimmer 4 während der üblichen Dienststunden, aus. Während dieser Zeit besteht Gelegenheit zu Äußerungen und zur Erörterung der Planung.

 

unterschr zi

gez. Bürgermeister Rüdiger Zibold

 

Öffentliche Auslegung des Entwurfs des Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften

Der Gemeinderat der Stadt Niederstetten hat in seiner öffentlichen Sitzung am 26.10.2017 den Entwurf des Bebauungsplans „Wildentierbach Stöckichweg“ mit Satzung über örtliche Bauvorschriften gebilligt und beschlossen, diesen nach § 3 Abs. 2 BauGB öffentlich auszulegen. Der Geltungsbereich dieses Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften umfasst die Flurstücke Nr. 84 und 84/1 der Gemarkung Wildentierbach und ist aus dem nachfolgenden Übersichtsplan (Planentwurf) ersichtlich. Der Geltungsbereich liegt am östlichen Siedlungsrand von Wildentierbach-Nord, hat eine Größe von ca. 0,2 ha und wird wie folgt begrenzt:

  • Im Norden und Osten durch einen (Feld-) Weg mit Flurstücks-Nr. 83,
  • im Süden durch den Stöckichweg mit Flurstücks-Nr. 85,
  • im Westen durch die östlichen Grenzen der Flurstücke Nr. 80/3 und Nr. 80.

Bild Stoeckichweg

 

Eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 3 Abs. 1 BauGB wurde durchgeführt. Der Entwurf des Bebauungsplans mit Satzung über örtliche Bauvorschriften (Fassung vom 02.10.2017) wird mit Begründung (Entwurf, Stand 02.10.2017) und Anlagen in der Zeit

vom 10.11.2017 bis einschließlich 12.12.2017

im Rathaus der Stadt Niederstetten, Albert-Sammt-Str. 1, 97996 Niederstetten, Zimmer 04 während der üblichen Dienststunden

Montag, Dienstag, Donnerstag 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 08.00 - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
Freitag 08.00 - 12.00 Uhr

öffentlich ausgelegt.


Der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen sind zusätzlich im Internet unter der Internet-Adresse http://niederstetten.de/index.php/auslage-bebauungsplaene eingestellt.
Bestandteil der ausgelegten Unterlagen sind auch die bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen, der Umweltbericht mit Eingriffsregelung und die spezielle artenschutz-rechtliche Prüfung.
Die nachstehend nach Themenblöcken zusammengefasst dargestellten Arten umweltbezogener Informationen liegen im Entwurf des Umweltberichts mit Eingriffsregelung (Teil der Begründung), in der Speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung (SaP) sowie in Stellungnahmen, die im Rahmen der frühzeitigen Behördenbeteiligung gem. § 4 Abs. 1 BauGB eingegangen sind, vor:

 

Schutzgut Pflanzen und Tiere

  • Biotopbestandsaufnahme vor und nach dem Eingriff mit Auswertung der beabsichtig-ten Biotopplanung nach B-Plan,
  • Ermittlung und Darstellung der artenschutzrechtlichen Verbotstatbestände nach § 44 BNatSchG hinsichtlich der gemeinschaftlich geschützten Arten, die durch das Vorhaben erfüllt werden können, in Form einer Speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung. Darlegung baubedingter, anlagenbedingter und betriebsbedingter Wirkprozesse. Un-tersuchte Arten: Pflanzenarten nach Anhang IV der FFH-Richtlinie, Tierarten des Anhangs II, IV oder V der FFH-Richtlinie: Säugetiere, Fledermäuse, Reptilien, Amphibien, Fische, Schmetterlinge, Käfer, Libellen, Mollusken, Vögel (Europäische Vogelarten nach Art. 1 der Vogelschutz-Richtlinie). Gutachterliches Fazit zur Betroffenheit besonders und strenggeschützter Tierarten mit konfliktvermeidenden Maßnahmen.

Schutzgut Boden

  • Auswirkungen auf das Schutzgut Boden durch Versiegelung und Verdichtung im Plangebiet. Darlegung der Funktionsverluste im Hinblick auf die als „mittel“ bewertete natürliche Bodenfruchtbarkeit, im Hinblick auf die als „mittel“ bewertete Funktion als Ausgleichskörper im Wasserkreislauf, im Hinblick auf die hohe bis sehr hohe Funktion als Filter und Puffer für Schadstoffe und im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit als Sonderstandort für naturnahe Vegetation (Flächen mit mittlerer bis hoher Bedeutung).
  • Hinweis, dass im Plangebiet keine altlastenverdächtigen Flächen/ Altlasten bekannt sind.

Schutzgut Wasser

  • Hinweis auf die Regelung der Verordnung des Wasserschutzgebiets Reutalquelle, Wil-dentierbach (Wasserschutzzone III B). Hinweise auf die Einschränkungen zur Nutzung erneuerbarer Energien (Geothermie).
  • Auswirkungen auf das Teilschutzgut Grundwasser im Hinblick auf die Durchlässigkeit und Nutzungsart des Oberen Muschelkalks im Plangebiet. Für das Teilschutzgut Oberflächenwasser ist mit keiner Beeinträchtigung zu rechnen.
  • Hinweise auf die Starkregenvorsorge im Gebiet in Bezug auf wild abfließendes Wasser sowie vorhandene und geplante Außeneinzugsgebietsableitungen. Hinweise zu Re-genwasserbehältern.
  • Hinweise zur Installation von Regenwassernutzungsanlagen.
  • Hinweise zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Hinweise auf eine mögliche Auslösung von Metallbestandteilen von Dachdeckungen.
  • Hinweise zur Beachtung bei der Versickerung von Niederschlagswasser (Durchlässigkeit des Untergrunds, Größe Versickerungsfläche, Berücksichtigung nachbarlicher Belange).

Schutzgut Klima und Luft

  • Auswirkungen auf das Schutzgut Klima und Luft im Hinblick auf eine Verschlechterung des Kleinklimas durch Versiegelung/ Bebauung, die durch anzupflanzende Bäume/ Sträucher geringgehalten werden können, da sich diese mittel- bis langfristig positiv auf das Kleinklima auswirken.

Landschaftsbild/ Erholung, Mensch, Kultur- und sonstige Schutzgüter

  • Auswirkungen auf das Landschaftsbild im Hinblick auf eine verstärkte Wahrnehmung des Siedlungscharakters am Ortsrand unter Berücksichtigung, dass sich das Land-schaftsbild aufgrund bereits vorhandener Bebauung, der geringen Größe der Fläche und der Eingrünung nur in geringem Umfang ändert.

Während der Auslegungsfrist können – schriftlich oder mündlich zur Niederschrift - Stellung-nahmen bei der Stadt Niederstetten abgegeben werden. Da das Ergebnis der Behandlung der Stellungnahmen mitgeteilt wird, ist die Angabe der Anschrift des Verfassers zweckmäßig.

Es wird darauf hingewiesen,

  • dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können und
  • dass ein Antrag auf Normenkontrolle nach § 47 Verwaltungsgerichtsverordnung un-zulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antrag-steller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

Niederstetten, 02.11.2017

unterschr zi

gez. Bürgermeister Rüdiger Zibold

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