Jetzt abstimmen! Der Niederstettener Spielplatz an der Sporthalle ist für die FANTA SPIELPLATZ-INITIATIVE 2016 nominiert.

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Werkzeugtechnik Niederstetten Spezialist für „berührungslose“ Produktion

Seit nunmehr 20 Jahren behauptet sich die Werkzeugtechnik Niederstetten GmbH & Co. KG (WTN) am Markt als kompetenter Partner für die Umformtechnik. Wenn Umformwerkzeuge sowie Präzisionsteile aller Art aus Stahl und Hartmetall benötigt werden, ist dieses Unter-nehmen die richtige Adresse. Seit einigen Jahren zählt WTN zu den Spezialisten in der PECM-Technologie. Dieses berührungslose Abtragsverfahren ermöglicht die Bearbeitung nahezu aller metallischen Werkstoffe und garantiert die Herstellung hochgenauer Bauteile. Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises überzeugte sich in diesen Tagen von der Leistungsstärke des zur Würth-Gruppe gehörenden Unternehmens.

1996 wurde das Unternehmen zunächst mit drei Beschäftigten gegründet. Nach rund 20 Jah-ren kann eine überaus positive Bilanz gezogen werden: Rund 90 Mitarbeiter, darunter durch-schnittlich 15 Auszubildende, sind heute in diesem Haus beschäftigt. „Wenn es um die Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Umformwerkzeugen geht, sind wir erster Ansprechpartner“, sagt Geschäftsführer Uwe Traub.

Gemeinsam mit Dieter Prümmer, dem Mann der ersten Stunde, sowie Ausbildungsleiter Gerhard Stauch wurden die Vertreter der Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises, Dezernent Jochen Müssig und Amtsleiter Rico Neubert, über das Unternehmen informiert. An diesem Betriebsbesuch nahm auch Bürgermeister Rüdiger Zibold teil.

Das Unternehmen erwirtschaftet heute rund acht Millionen Euro Umsatz im Jahr und kann auf treue Arbeitnehmer bauen. „Das Bekenntnis zum und der Einsatz für das Unternehmen sind tagtäglich spürbar“, sagte Uwe Traub weiter. Er informierte über die Unternehmensgeschichte bis zum heutigen Technologiestand. Heute werden auf Kundenwunsch Umformwerkzeuge und Präzisionsteile durch Drehen, Schleifen, Fräsen, Erodieren und PECM hergestellt.

Neu ist die PECM-Technologie. Durch einen gepulsten Gleichstrom wird das Metall mittels Salzwasser gezielt bis hin zur gewünschten Form aufgelöst. „Hierbei erfolgt der Abtrag be-rührungslos, das heißt zwischen Werkzeug und Werkstück entsteht keinerlei Kontakt“, be-richtet der technische Geschäftsführer, Dieter Prümmer. „Diese Technologie wenden euro-paweit bislang nur ganz wenige Betriebe an, und damit ist WTN auf dem Weg in eine erfolg-reiche Zukunft“, bestätigte Geschäftsführer Uwe Traub.

Dieses Verfahren kann unter anderem in der Medizintechnik für den Einsatz von Implantaten wertvolle Weiterentwicklungen bieten. WTN setzt deshalb auch im Haus intensiv auf Ausbildung, um die benötigten Fachkräfte für die tagtäglichen Herausforderungen zu gewinnen. Forschung und Entwicklung werden unablässig fortgesetzt, um den technischen Weiterent-wicklungen der Industrie gerecht zu werden. „Heute können wir unsere Kunden auch mithilfe von Simulationen beraten und aufzeigen, wie das Werkstück aussehen kann“, berichtete Dieter Prümmer. „Um diese Prozesse erfolgreich zu gestalten, benötigen wir Mitarbeiter mit Leidenschaft und Ideen. Nur dann können die Entwicklungen in der Prozesstechnik positiv gestaltet werden“. Wie Bürgermeister Rüdiger Zibold feststellte, entspricht dies auch dem Grundgedanken „Learning bei doing“.

Auf Nachfrage von Dezernent Jochen Müssig wurde berichtet, dass sich die Ausbildung im Bereich Werkzeugmechaniker/-in bewegt. Nach der Ausbildung bei WTN können dort weitere Berufserfahrungen gesammelt werden, um dann beispielsweise die Ausbildung zum Meister oder Techniker fortzusetzen. So wird ein guter Erfahrungsschatz geschaffen, der auch auf die weiteren Mitarbeiter im Hause WTN übertragen werden kann.

Die Auszubildenden besuchen die Gewerbliche Berufsschule in Bad Mergentheim. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, sagte Ausbildungsleiter Gerhard Stauch. Sorge bereiten die sich immer häufiger ergebenden Kleinklassen. „Es ist eine klare Botschaft des Kreistages des Main-Tauber-Kreises, dass die drei im Main-Tauber-Kreis ansässigen beruflichen Schulzen-tren beibehalten, fortentwickelt und so auch gestärkt werden“, erklärte Dezernent Jochen Müssig hierzu.

Im Rahmen des Betriebsbesuches wurde deshalb intensiv über die Gewinnung von Nachwuchskräften und Mitarbeitern gesprochen. Es wurde übereinstimmend bestätigt, dass noch ein gewisses Arbeitskräftereservoir bei weiblichen Arbeitnehmern besteht. Die Firma WTN wird deshalb auch für den gewerblich-technischen Bereich verstärkt Frauen ansprechen, beispielsweise mit Umschulungen und Qualifizierungen.

Angesprochen wurde auch die Möglichkeit, Arbeitskräfte aus dem Kreis der Flüchtlinge durch Schnuppertage an das Berufsleben heranzuführen. Gemeinsam mit Amtsleiter Rico Neubert lud Dezernent Jochen Müssig die Geschäftsführung zudem ein, am ausgelobten Zukunftspreis des Main-Tauber-Kreises teilzunehmen. Der Zukunftspreis Main-Tauber-Kreis ist in diesem Jahr dem Thema „Ausbildung – Karriere daheim“ gewidmet und würdigt Unternehmen, die besondere Maßnahmen ergreifen, um junge Menschen für die duale Ausbildung zu begeistern.

Dem Informationsgespräch schloss sich ein Betriebsrundgang an. Hierbei informierte Dieter Prümmer über die PECM-Anlagen und die weiteren Dreh-, Schleif-, Fräs- und Erodiertechni-ken. Die Vertreter der Wirtschaftsförderung und Bürgermeister Rüdiger Zibold dankten der Unternehmensleitung für die Informationen und sprachen ihre Anerkennung für die erreichte unternehmerische Leistung aus. lra

 

BILD:
Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises besuchte in diesen Tagen das Unternehmen Werkzeugtechnik Niederstetten (WTN) (von links nach rechts): Technischer Ge-schäftsführer Dieter Prümmer (WTN), Bürgermeister Rüdiger Zibold (Niederstetten), Ge-schäftsführer Uwe Traub und Ausbildungsleiter Gerhard Stauch (beide WTN) sowie Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

 

 

 

Eine angebliche Gewerbemeldungs-Zentrale mit Sitz in Leipzig, erweckt derzeit den Anschein, sie erhebe Daten im Auftrag der Stadt. Dies wurde uns durch einen Hinweis am Montag, den 04.07.2016 bekannt.

Wir, die Stadt Niederstetten, warnt deshalb alle Angeschriebenen davor, den entsprechenden Rückmeldebogen auszufüllen - zumal das teuer würde. Der Absender erwecke den Eindruck eines amtlichen Papiers, auf dem die angeschriebenen Personen und Firmen lediglich "fehlende Daten ergänzen" sollen. Die Formulare sollen dann unterschrieben an die Zentrale zurückgeschickt werden. Irreführend ist hierbei insbesondere der Aufdruck "Niederstetten.Gewerbe-Meldung.de".

Das Gewerbeamt der Stadt Niederstetten versendet keine solchen Abfragen!
Bitte unterschreiben Sie keine vorgefertigten Papiere unbekannter Institutionen.

Dies zur Kenntnis mit der Bitte um Beachtung!

 

 

Informationsabend der städtischen Kindergärten

Der Gemeinderat der Stadt Niederstetten hat in seiner Sitzung am 22.04.2016 die Umsetzung der neuen Kindergartenkonzeption 2016 beschlossen.
Dies möchten wir zu Anlass nehmen, allen interessierten Einwohnern unsere drei städtischen Kindergärten vorzustellen.

Die Informationsveranstaltung unserer städtischen Kindergärten findet am

Dienstag, 28.06.2016
um 19.30 Uhr
in der Alten Turnhalle

statt.

An diesem Abend werden die Kindergarten-Leiterinnen ihre jeweilige Einrichtung vorstellen und Informationen zur Konzeption des Kindergartens geben.
Unser Wunsch ist es, dass Eltern sich ein umfassendes Bild über das gesamte Kindergartenangebot der Stadt Niederstetten machen können.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Stadt Niederstetten
-Kindergartenträger-

und

die Leiterinnen des

Dr. Jürgen-Rau Kindergarten, Niederstetten   -    Kindergarten Wolkenschloss, Vorbachzimmern    -    Kindergarten Rinderfeld

kindergaerten

 Bildungszentrum Niederstetten
Schülerbeförderung Mulfingen – Niederstetten

 

Seit vielen Jahren besuchen Schüler aus der Nachbargemeinde Mulfingen die Realschule am Bildungszentrum Niederstetten.

Der Schülertransport und die anfallenden Kosten wurden gemeinsam mit den Landkreisen und der Stadt Niederstetten geregelt.
Auch in der Zukunft wird diese Schülerbeförderung Mulfingen – Niederstetten durch die Mitfinanzierung der Stadt Niederstetten gesichert, so dass auch die Kinder aus dem Raum Mulfingen sich für das hervorragende Bildungsangebot der Realschule Niederstetten entscheiden können.

Der Gemeinderat der Stadt Niederstetten hat sich einstimmig in seiner Sitzung am 15.06.2016 für die weitere Unterstützung ausgesprochen.

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Bürgermeister Rüdiger Zibold am vergangenen Samstag rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger zum „Tag der Städtebauförderung“ begrüßen.

Dieser „Tag der Städtebauförderung“ fand zum zweiten Mal bundesweit in über 500 Städten und Gemeinden statt und auch die Stadtverwaltung Niederstetten hatte für diesen Tag ein kleines Programm vorbereitet.

Im Besonderen freute sich Bürgermeister Zibold über die Teilnahme von Dr. Martin Schelberg, Referent für Stadtsanierung und Tourismus im Regierungspräsidium Stuttgart.

Die Stadt Niederstetten war im Frühjahr 2015 erneut in das Landessanierungsprogramm mit einem Förderrahmen von rund 1,3 Millionen Euro aufgenommen worden. Der Anteil des Landes Baden-Württemberg beträgt dabei 800.000 Euro.

Mit einer umfangreichen Fragebogenaktion wurden hunderte Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet an der vorbereitenden Untersuchung beteiligt. Eine hervorragende Rücklaufquote von über 65 % macht deutlich, dass im Stadtkern Niederstetten trotz jahrzehntelanger Stadtsanierung dennoch ein gewisser Erneuerungsbedarf besteht.

Umso größer ist die Freude über den Bewilligungsbescheid aus Stuttgart, welcher für die nächsten acht Jahre Fördermittel für die Modernisierung des Stadtkerns zur Verfügung stellt.

Dr. Martin Schelberg vom Regierungspräsidium Stuttgart, welches für die Überwachung und Abrechnung der Sanierungsvorhaben zuständig ist, überbrachte die Grüße von Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Er freute sich, dass durch das Land Baden-Württemberg seit 1986 in Niederstetten bereits über 11,5 Millionen Euro Finanzhilfen für sechs Sanierungsgebiete bewilligt werden konnten. Die Stadt Niederstetten ist damit für das Regierungspräsidium seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner in der städtebaulichen Erneuerung. Wenn man betrachtet, dass ein Euro Sanierungszuschuss bis zu acht Euro private Folgeinvestitionen auslöst, dann ist der volkswirtschaftliche Mehrwert überaus beachtlich bei rund 7 Milliarden Euro für die Städtebauförderung in Baden-Württemberg seit 1971.

Als Vertreter der Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH, die von der Stadt Niederstetten mit der Durchführung des Sanierungsgebietes beauftragt ist, erläuterte Manfred Hörz im Folgenden die Voraussetzungen für eine Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen. So wurden im April über 30 Eigentümergespräche geführt, um die Sanierungsmaßnahmen zu konkretisieren und die Zusammenarbeit zwischen Gebäudeeigentümer und Stadtverwaltung zu koordinieren. Er forderte die anwesenden Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich rege am Sanierungsverfahren zu beteiligen und bei anstehenden Maßnahmen sich rechtzeitig bei der Stadtverwaltung oder der Landsiedlung zu melden.

Bürgermeister Zibold und Dr. Schelberg enthüllten sodann eine Informationstafel am Stadteingang entlang der Landesstraße L 1020 in der Nähe zum Frickentalplatz, die über das neue Sanierungsgebiet und dessen Abgrenzung Auskunft gibt.

Bei einem kurzen Stadtspaziergang konnten sich die Teilnehmer über den anstehenden Sanierungsbedarf in der Kernstadt vergewissern. Ziel des Rundgangs war schließlich die ehemalige Adler-Apotheke in der Hauptstraße. Das Objekt wurde als erste Maßnahme im neuen Sanierungsgebiet gefördert und steht kurz vor der Fertigstellung. Die Bauherrenfamilie Dod und deren Architekt Rafael Grups führten die zahlreichen Besucher durch das Sanierungsobjekt. Der ehemalige Verkaufsraum der Apotheke im Erdgeschoss wurde zum Wohnraum umgebaut, ebenso wie die Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken neu zugeschnitten wurden. Schlussendlich sind dort fünf Wohneinheiten entstanden. Architekt Grups berichtete über die sehr kooperativen Verhandlungen mit dem Landesdenkmalamt, um den historischen und ortsbildprägenden Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes im Herzen des Stadtkerns zu erhalten. Es ist damit in hervorragender Weise gelungen, einen Leerstand wieder zu aktivieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Besonders erfreulich dabei ist, dass noch vor der Fertigstellung bereits für alle fünf Wohnungen Mietanfragen vorliegen. Dadurch wird deutlich, dass es insbesondere auch über die Städtebauförderung gelingt, neues Leben in alte Gemäuer zu bringen.

IMG 2653 Tag der Staedtebaufoerderung    IMG 2667 Tag der Staedtebaufoerderung

Die Kleiderkammer Niederstetten wurde Ende letzten Jahres durch den Helferkreis Niederstetten für Asylbewerber eingerichtet. Zukünftig sollen auch andere davon profitieren. Deshalb ist es nun für den unten stehenden Personenkreis möglich, im Rathaus Niederstetten einen Ausweis zu erhalten, der zum Einkauf in der Kleiderkammer berechtigt. Dort können kostengünstig unterschiedliche Kleidungsstücke erworben werden.

Folgender Personenkreis kann einen Ausweis für die Kleiderkammer erhalten:

- Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII.


- Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel SGB XII.
- Empfänger von Arbeitslosengeld II.
- Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG).

Bitte weisen Sie die Berechtigung durch Vorlage eines entsprechenden Leistungsbescheides nach.

Weiter Informationen erhalten Sie bei der Stadtverwaltung Niederstetten, Herr Czernin, Zimmer 4, Telefon: 07932/9102-29 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Im Jahr 2016 produzierte der SWR für seine Reihe Landleben 4.0 eine Dokumentation über Niederstetten:

Tradition & Integration in Niederstetten

Ca. 5.000 Einwohner hat das 30 Kilometer von Bad Mergentheim liegende Niederstetten, es gibt einen internationalen Flughafen, Hightech-Unternehmen, fünf Theaterbühnen und familiäre Volksfeste. Und das Integrieren von Fremden klappt hervorragend.

 

 

 

Gewerbe statt Landwirtschaft

Stattdessen setzte Niederstetten auf Industrie. Einer der Vorteile der Kommune in Hohenlohe: Sie hat einen internationalen Flughafen, der sowohl militärisch als auch privat genutzt wird. Ein echter Standortvorteil. Nicht umsonst haben Unternehmen wie ebm-papst und Bass hier ihren Sitz. Sie sorgen für Arbeitsplätze in der Region. Allerdings mangelt es an Facharbeitern und Auszubildenden. Noch immer müssen Gastarbeiter angeworben werden. Für die allerdings gibt es kaum Mietwohnungen. Auch der öffentliche Nahverkehr lässt zu wünschen übrig - und schnelles Internet sucht man hier vergebens.

 

Vorzeigeprojekt UFZ

Mit dem Niedergang der Landwirtschaft wurden viele Bauern arbeitslos. Die Firmen rund um Niederstetten gründeten daraufhin einen Verein und schulten Bauern zu Elektrikern, Mechanikern und Elektronikern um. Das Umschulungszentrum UFZ bietet die Kurse an, die die Firmen verlangen. Viele Schüler werden von den Firmen in das UfZ geschickt und später sofort übernommen.

Und damit da niemand auf der Strecke bleibt, holt der UFS-Geschäftsführer und Lehrer Bernd Herschlein die Schüler, die noch nicht mobil sind, sogar frühmorgens in ihren Heimatdörfern ab.

 

Offen für Neue und Neues

Niederstetten lebte schon immer vom Zuzug. 1945 kamen 200 zwangsumgesiedelte Bessarabier, unter ihnen Karl Fink, der heute noch hier lebt. In den 50er Jahren zogen italienische Gastarbeiter mit Familien zu - und blieben. Heute gehören sie zu den Geschäftsleuten der Stadt. Die örtliche Pizzeria ist der Treffpunkt für viele Niederstettener, denen die alten Wirtshäuser nicht zusagen.

Und in den 90ern kamen viele Russlanddeutsche, die hier heimisch wurden. Inzwischen gibt es sogar ein russland-deutsches Theater mit professionellen Schauspielern. Und auch die ein oder anderen "Stadtflüchtlinge" aus Stuttgart, denen die Stadt zu teuer, zu laut und zu voll war, sind hier heimisch geworden. Sie haben es sogar geschafft, den Weinanbau wiederzubeleben.

 

Reiches kulturelles Leben

Ihnen allen hilft bei der Integration das ausgeprägte Kultur- und Vereinsleben in Niederstetten. Ob freiwillige Feuerwehr, Sportverein oder Landfrauen, wer sich engagiert, gehört früher oder später einfach dazu.

Und was die Kultur angeht: Es gibt zwar kein Kino, dafür aber fünf Theaterbühnen. Der Höhepunkt ist das alle zwei Jahre stattfindende Freilichttheater im Tempele. Rund 150 Bürger engagieren sich auf und hinter der Bühne. Das verbindet - und bindet junge Menschen an den Ort. Genau wie der jährliche Winzertanz beim Herbstfest. Da muss jeder Niederstettener wenigstens einmal im Leben mitgemacht haben.

 

Chancen statt Ängste

Und weil das mit der Integration so gut klappt, ist auch alteingesessenen Bewohnern nicht bange, wenn sie an die Flüchtlinge denken. Sie wissen, sie sind auf Zuzug angewiesen, die Einwohnerzahl schwindet, alte Bauernhäuser stehen leer. Und so würde man sich über syrische Familien freuen, die hier heimisch werden: "Die hätten wir bald integriert. Sie müssen in den Gesangsverein, die Feuerwehr und den Stammtisch, dann passen sie zu uns."

 

©SWR.de

17. Dez. 2015

Grüner Markt

Marktzeiten „Grüner Markt“ Niederstetten über den Jahreswechsel

Über den Jahreswechsel findet der „Grüne Markt“ rund ums Rathaus zu den gewohnten Marktzeiten von 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr wie folgt statt:

Am Samstag, den 26.12.2015 und Samstag, den 02.01.2016 findet
kein Marktbetrieb statt.

An Heiligabend, 24.12.2015 und Silvester, 31.12.2015 ist Marktbetrieb.

 

Der erste Marktbetrieb im neuen Jahr ist am Samstag, den 09.01.2016.

Wir bitten um Kenntnisnahme und Beachtung.

13. Dez. 2015

Gewinnerlos: 1271

Preisträger ausgezeichnet - Gewinner gesucht

Im Rahmen des märchenhaften Weihnachtsmarkts Niederstetten wurde auch bei der 27. Ausgabe wieder ein Malwettbewerb durchgeführt. In diesem Jahr haben die zahlreichen Teilnehmer dem Nikolaus ein Krippen-Bild gemalt. Die Bilder wurden im ehemaligen Kulturamt ausgestellt und von einer fachkundigen Jury bewertet. 

Bei den bis zu 5-jährigen Kindern gewinnt Lena Schultz vor Enie Mayer und Luis Reimer. In der Gruppe der 6-9-Jährigen hat Denis Balbach das schönste Bild gemalt und sich vor Emil Dod und Lea Ehnes durchgesetzt. Nico Ehnes bekam in dieser Altersklasse einen Sonderpreis zugesprochen. Bei den über 10-Jährigen gewinnen Dominik Raubacher, Luise Kießecker und Lucia Leupold. 

Als Gewinner des Märchenrätsels wurden außerdem Corbinian Kehm, Fabian Luksch und Silas Gross ausgelost. 

 

Hauptpreis noch zu vergeben

Bei der Verlosung zugunsten der "Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis" wird noch der Gewinner des Hauptpreises gesucht: ein 1-stündiger Rundflug über die Region mit den Aeronauten winkt dem Teilnehmer mit der Losnummer 1271.

Der Gewinner wird gebeten, sich mit Tobias Dod vom Gewerbeverein Niederstetten unter der Telefon-Nummer 07932 - 329 in Verbindung zu setzen.