„Derbe“ hat einen neuen Spielplatz

Durch viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, sowie Spenden konnte der neugestaltete Spielplatz in Wildentierbach fertiggestellt werden.

Wildentierbach. Bei nicht so ganz perfektem Wetter, aber dennoch mit strahlendem Kinderlachen konnte der neugestaltete Spielplatz in Wildentierbach am vergangenen Dienstag, den 02.08.2016 offiziell eingeweiht werden.

Bürgermeister Rüdiger Zibold, Jürgen Fricke, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Vorbach-Tauber eG, das Ehepaar Müller, der Müller Kinderspielgeräte e.K. aus Schöntal – Westernhausen, Sebastian Mayer, 1. Vorsitzender des Jugendclubs Freizeit e.V. Derbe, die Wildentierbacher Ortschaftsräte, sowie die Kinder der Krabbelgruppe des örtlichen Landfrauenvereins sind der Einladung von Ortsvorsteher Jürgen Schuler gefolgt um bei der Übergabe des neugestalteten Spielplatzes dabei zu sein.

Der Jahrzehnte alte Spielplatz hat nun endlich ausgedient. Mit den Arbeiten am neuen Spielplatz wurde im November 2014 begonnen. In diesem Projekt stecken über 300 ehrenamtliche Arbeitsstunden von Bürgerinnen und Bürgern aus der Gemeinde Wildentierbach mit deren Weilern Heimberg, Hachtel und Wolkersfelden. Hierfür bedankte sich Ortsvorsteher Jürgen Schuler herzlich.

Im Anschluss erläuterte Bürgermeister Rüdiger Zibold die Kosten mit Ausgaben und Einnahmen welche in den Spielplatz geflossen sind. In den Jahren 2015 und 2016 belaufen sich die Gesamtausgaben für das gesamte Spielplatzareal auf rund 17.000 €. Abzüglich der Gesamteinnahmen aus Spenden und Ortsbudget von rund 8.000 €, bleibt der Stadt Niederstetten ein Eigenanteil von rund 9.000 €.

Auch Bürgermeister Rüdiger Zibold bedankt sich herzlich bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, sowie bei der Volksbank Vorbach-Tauber eG, welche insgesamt 2.000 € spendete und beim Jugendclub Freizeit e.V. Derbe, welcher durch seine Tombola am Wildentierbacher Weihnachtsmarkt 650 € für das Spielplatzprojekt beigetragen hat.

Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Vorbach-Tauber eG Herr Jürgen Fricke übergab den Spendenscheck mit 2.000 € an Bürgermeister Rüdiger Zibold und Ortsvorsteher Jürgen Schuler. Die Volksbank hat schon einige Spielplätze in der Region unterstützt und wird auch weiterhin Projekte fördern, führte Herr Fricke bei seiner Ansprache aus.

Ebenfalls geht ein großer Dank an die drei örtlichen Firmen. An die Firma Erdbau Burkard GbR, die die Baggerarbeiten ehrenamtlich ausgeführt haben, an die Firma Landtechnik Fischer, welche Montagearbeiten ehrenamtlich durchgeführt haben, sowie an die Firma Linder-Mönch GbR, welche die Hackschnitzel kostengünstig für den Spielplatzboden liefern konnte.

Auch die Firma Müller Spielplatzgeräte e.K. aus Schöntal – Westernhausen bekam von Ortsvorsteher Jürgen Schuler ein herzliches Dankeschön für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit, sowie die hervorragende kompetente Planung und Umsetzung des Projektes.

In nächster Zeit wird der Spielplatz noch mit einem neuen Sandkasten, welcher den ehemaligen ersetzt, bereichert.

 

Bildunterschrift:
Einweihung des neugestalteten Spielplatz Wildentierbach / Spendenübergabe der Volksbank Vorbach-Tauber eG mit Ortsvorsteher Jürgen Schuler (6. von links), Jürgen Fricke, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Vorbach-Tauber eG, Bürgermeister Rüdiger Zibold, Ehepaar Müller, der Müller Kinderspielgeräte e.K. (5. & 6. von rechts) und Sebastian Mayer, 1. Vorsitzender des Jugendclubs Freizeit e.V. Derbe (3. von rechts).

 

Bild 2 OT Wildentierbach Spielplatz Einweihung am 02.08.2016

Der neugestaltete Spielplatz in Wildentierbach.

 

 

„Ich war eine Wohnungskatze! – Warum die Registrierung auch für reine Wohnungskatzen wichtig ist!“

 

Immer mehr Katzen – ob herrenlos oder mit Besitzer – landen aus den verschiedensten Gründen im Tierheim, denn die meisten Besitzer von reinen Wohnungskatzen halten die Registrierung ihres Tieres nach wie vor für überflüssig.

Statistiken beweisen jedoch, dass Katzen zehn Mal häufiger weglaufen als Hunde! Eine nicht registrierte Wohnungskatze hat im Verlustfall so gut wie keine Chancen, wieder nach Hause zu kommen, da sie von einer herrenlosen Katze nicht zu unterscheiden ist. Eine Situation, die für Mensch und Tier mit tagelanger Angst und großem Leid verbunden ist.

Auch aus diesem Grund gibt die Stadt Niederstetten bekannt, dass Katzen, die im Stadtgebiet Niederstetten aufgegriffen werden, vor der Verbringung ins Tierheim zeitnah während der allgemein bekannten Öffnungszeiten bei der Stadtverwaltung angezeigt werden müssen.
Wenn diese zeitnahe Anzeige unterbleibt, behalten wir uns vor, dem Finder anfallenden Tierheimkosten in Rechnung zu stellen.

Durch dieses Vorgehen soll sichergestellt werden, dass zum einen der Stadt Niederstetten möglichst viele Informationen zum Fundort der Tiere mitgeteilt werden und zum anderen bereits als vermisst gemeldete Tiere schnellstmöglich ihrem Besitzer zurückgebracht werden können!
Helfen Sie uns, dass nur die Katzen im Tierheim landen, die tatsächlich auch kein Zuhause haben und diese Hilfe benötigen.

 

Ordnungsamt Niederstetten

 

 

Die Stadt Niederstetten nutzt die Sommerpause um dringend notwendige Renovierungsarbeiten am Boden in der „Alten Turnhalle“ durchzuführen. Der Boden der seit der Inbetriebnahme im Jahr 1999 nicht instandgesetzt wurde, wird nun einer grundlegenden Renovierung unterzogen. Das Bild zeigt einen Mitarbeiter der Firma Rüttler beim Abschleifen des Bodens. Die Arbeiten umfassen sowohl den Hallen, als auch den Bühnenboden in der „Alten Turnhalle“.

 

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 12.07.2016

 
Zur letzten Sitzung vor der Sommerpause trafen sich die Mitglieder des Gemeinderates im Dorfzentrum Vorbachzimmern. Zuvor hatte Ortsvorsteher Hauf die Ratsmitglieder bei einem Spaziergang durch die Ortschaft geführt und auf wichtige Anliegen aus Sicht des Ortschaftsrates hingewiesen.
 
Nach den Anfragen aus der Bürgerschaft konnte Bürgermeister Zibold beim ersten Tagesordnungspunkt Frau Barbara Krüger, Frau Cornelia Weber-Roth und Herrn Jörg Krausse als Vertreter des Helferkreises für die Asylbewerber begrüßen.
Nachdem im November 11 Flüchtlingsfamilien in die Gemeinschaftsunterkunft auf dem Frickentalplatz eingezogen waren, berichtete das Leitungsteam des Helferkreises über die bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse. Zentrale Ansprechpartner des Helferkreises sind Barbara Krüger, Cornelia Weber-Roth, Armin Zipf und Jörg Krausse. Diese koordinieren gemeinsam die verschiedenen Arbeitsgruppen innerhalb des Helferkreises.
 
Im Fahrdienst engagieren sich 9 aktive Fahrerinnen und Fahrer, welche die Asylbewerber häufig mit Fahrten zum Arzt, ins Krankenhaus oder in den Kindergarten unterstützen. Dies fordert von den ehrenamtlichen Helfern einen enormen Zeitaufwand, weil z. B. Kindersitze zu organisieren sind oder Wartezeiten bei Ärzten einzuplanen sind.
 
Im Bereich Sport ist es gelungen, einige Flüchtlinge für den TV Niederstetten in den Abteilungen Fußball, Tischtennis und Judo zu gewinnen und dadurch die Integrationsarbeit zu erleichtern. Auch beim DLRG fand bereits ein Schnupperkurs statt und soll nun weitergeführt werden. Dank der Fahrradspenden ist es auch notwendig, die Asylbewerber in den Verkehrsregeln zu schulen und die Fahrräder gemeinsam zu reparieren.
 
Zahlreiche Kleiderspenden aus der Niederstettener Bevölkerung haben den Helferkreis erreicht, welche zentral im ehemaligen Schlecker Markt an die Asylbewerber bedarfsgerecht herausgegeben werden. Die Kleiderkammer wurde nunmehr auch für Sozialhilfeempfänger geöffnet, so dass nicht nur die Flüchtlinge Zugang zu dieser Einrichtung haben.
 
Mehrere Veranstaltungen, wie der Café-Treff oder das unlängst veranstaltete Grillfest tragen dazu bei, die ausländischen Familien in Niederstetten willkommen zu heißen und am Gemeinschaftsleben teilhaben zu lassen.
Doch auch neue Herausforderungen stehen den ehrenamtlichen Helfern im Umgang mit den Flüchtlingen bevor. Es muss künftig gelingen, die Asylbewerber nach Auszug aus der Gemeinschaftsunterkunft in die Selbstständigkeit zu begleiten und bei der Wohnungsbeschaffung und Einrichtung zu unterstützen. Darüber hinaus besteht auch noch über die Gemeinschaftsunterbringung hinaus, der Bedarf, die Flüchtlinge bei Behördengängen und der Kommunikation zu unterstützen und mit diesen gemeinsam Praktikums- oder Ausbildungsplätze zu suchen.
 
Langfristig besteht durch die wichtige Arbeit des Helferkreises die Chance, für Niederstetten wieder eine positive Entwicklung der Einwohnerzahl und Altersstruktur herbeizuführen und den Schulstandort zu sichern. Außerdem kann eine gelungene Integration der Asylbewerber auch zur Milderung des Fachkräftemangels beitragen. Bürgermeister Zibold dankte abschließend den Vertretern des Helferkreises für ihre außerordentliche Arbeit, die maßgeblich dazu beigetragen hat, dass der Einzug und die Unterbringung der Flüchtlinge auf dem Frickentalplatz reibungslos und konfliktfrei funktioniert hat. Für die Zukunft rief er die Anwesenden dazu auf, sich im Helferkreis einzubringen um die anstehenden Herausforderungen gemeinsam zu meistern.
 
Im nächsten Tagesordnungspunkt war es Aufgabe des Gemeinderates, zahlreiche Gewerke für die Sanierung der Friedhofskapelle in Niederstetten zu vergeben.
Architekt Robert Vix erläuterte ausführlich die einzelnen Gewerke und die abgegebenen Angebote der Unternehmen.
Die Dachdeckerarbeiten wurden an die Firma Klöpfer aus Schrozberg als günstigstem Anbieter zum Angebotspreis von 32.322,19 €, brutto, vergeben. Auch mit den Zimmererarbeiten wurde die Firma Klöpfer zum Angebotspreis von 116.603,10 € beauftragt. Die Blitzschutzarbeiten wird die Firma Adams aus Willstädt zum Angebotspreis von 2.949,53 € brutto, ausführen. Die Gerüstbauarbeiten übernimmt die Firma Stelter aus Bad Mergentheim zum Angebotspreis von 18.974,55 €. Mit der Mauerwerkssanierung wurde die Firma Ribas aus Rimpar zum Preis von 33.233,96 € brutto beauftragt. Die Maurerarbeiten werden von der Firma Stumpf aus Bad Mergentheim zum Angebotspreis von 14.027,12 € übernommen. Die Firma Keppler aus Niederstetten wurde mit den Flaschnerarbeiten zum Angebotspreis von 11.540,44 €, als günstigste Bieterin beauftragt.
 
Großen Raum nahm im Folgenden der Jahresabschluss für das Haushaltsjahr 2015 in der Gemeinderatssitzung ein. Erfreuliche Zahlen konnte Stadtkämmerin Olkus-Herrmann verkünden, da sich das Haushaltsjahr 2015 besser entwickelt hat, als es zunächst geplant war.
 
Nachdem man ursprünglich von einer Zuführung vom Verwaltungshaushalt an den Vermögenshaushalt in Höhe von 659.500,00 € ausgegangen ist, hat sich diese Zahl durch einen kräftigen Zuwachs bei der Gewerbesteuer um über 1 Mio. € auf tatsächlich 1.662.807,13 € verbessert. Dadurch gelingt es auch, der allgemeinen Rücklage rd. 335.500,00 € zuzuführen, nachdem ursprünglich keine Zuführung geplant war. Die Gesamtverschuldung der Stadt mit den Eigenbetrieben und den Gesellschaften hat sich von absolut rd. 11,52 Mio. € (2.383,84 € pro Einwohner) auf rd. 10,66 Mio. € (2.204,74 € pro Einwohner) verbessert. Aufgrund dieser Ergebnisse konnte der Gemeinderat dann auch einstimmig die Jahresrechnung für das Jahr 2015 verabschieden.

Der Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung konnte einen Jahresgewinn von 66.409,13 € verbuchen, der zur Tilgung des Verlustvortrages aus Vorjahren verwendet werden soll. Im Eigenbetrieb Wasserversorgung erzielte man einen Jahresgewinn in Höhe von 45.203,00 € der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Auch den Jahresabschlüssen der beiden Eigenbetriebe konnte der Gemeinderat einstimmig zustimmen.
 
Nach den Jahresabschlüssen informierte Stadtkämmerin Olkus-Herrmann in ihrem Haushaltszwischenbericht über die aktuellen Abweichungen vom Haushaltsplan für das Jahr 2016. Besonders erfreulich ist dabei wiederum die Entwicklung der Gewerbesteuer mit einem Plus von über 1.082.000,00 €. Diese Zahlen sind jedoch mit großer Vorsicht zu genießen, da aus steuerlichen Gründen noch mit Rückzahlungen und Anpassungen gerechnet werden muss.
Nachdem die Essenspreise in der Cafeteria am Bildungszentrum Niederstetten seit Jahren nicht angepasst wurden, beschloss der Gemeinderat im Anschluss daran eine moderate Anhebung der Essenspreise um jeweils 20 ct beim Fleischgericht, beim vegetarischen Gericht und beim To-Go-Gericht.
 
Aufgrund massiv gestiegener Personalkosten wegen des Tarifabschlusses in den Kindertageseinrichtungen mussten auch die Elternbeiträge für die Kindergärten mit Wirkung zum neuen Kindergartenjahr 2016/2017 ab September erhöht werden. Die massiven Kostensteigerungen veranlassten den Gemeinderat schweren Herzens dazu, die Elternbeiträge um 8 % anzuheben. Im Gegenzug wird künftig auf die Umlegung der Busbeförderungskosten auf die Kindergartenbeiträge verzichtet. Die Beförderungskosten für die Kindergartenkinder werden somit alle aus dem städtischen Haushalt finanziert. Die Verwaltung gab jedoch zu bedenken, dass auch in den kommenden Jahren regelmäßig mit Erhöhungen der Elternbeiträge zu rechnen ist, die sich aus den Empfehlungen der kommunalen und kirchlichen Spitzenverbände in Baden-Württemberg ergeben.
 
Eine neue Thematik auf der Tagesordnung des Gemeinderates war die Einführung des neuen kommunale Haushalts- und Rechnungswesens. Durch eine Gesetzesänderung sind alle Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg verpflichtet, ihr Rechnungswesen bis zum 01.01.2020 von der Kameralistik auf die doppelte Buchführung umzustellen. Die Stadtverwaltung beabsichtigt bei der Umstellung eine Kooperation mit den Nachbargemeinden Weikersheim, Creglingen und Igersheim, um Synergieeffekte auszunutzen. Im Zuge der Umstellung ist es notwendig, das gesamte Vermögen der Stadt Niederstetten zum Stichtag 01.01.2020 zu bewerten und in einer Eröffnungsbilanz darzustellen. Die Vorbereitungen müssen deshalb schon jetzt zu einem frühzeitigen Zeitpunkt anlaufen. Für die Vermögensbewertung haben sich die vier Städte und Gemeinden mehrere Angebote eingeholt und die Unternehmen auf ihre Eignung geprüft. Es wird empfohlen, den Auftrag an die Firma Rödl & Partner aus Nürnberg als günstigste Anbieterin zu vergeben. Auf die Stadt Niederstetten entfällt ein Anteil von 32.130,00 €. Der Gemeinderat beschloss abschließend, dass das Rechnungswesen der Stadt Niederstetten zum 01.01.2020 auf das neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen (NKHR), wie gesetzlich gefordert, umgestellt wird. Gleichzeitig wurde das Büro Rödl & Partner zum Bruttoangebotspreis von 32.130 Euro beauftragt, die Vermögensbewertung durchzuführen. Dafür notwendige EDV-Fachprogramme einschließlich notwendigen Mitarbeiterschulungen wurden ebenfalls vom Gemeinderat zugestimmt.
 
Für neue Medientechnik am Bildungszentrum Niederstetten wurde ein Auftrag an die Firma Lambert aus Ilsfeld zum Angebotspreis von 30.245,64 Euro vergeben. Für die dafür notwendigen Elektroinstallationen wurde kein Angebot abgegeben, weswegen das Stadtbauamt nochmal auf geeignete Unternehmen zugehen wird.
 
Zum Abschluss der Gemeinderatssitzung nahm das Gremium noch die Rechnungsführung der Jagdgenossenschaft zur Kenntnis. Die ordnungsgemäße Rechnungsführung wurde zuvor von Kassenprüfer Reinhard Friedrich bescheinigt.

Jetzt abstimmen! Der Niederstettener Spielplatz an der Sporthalle ist für die FANTA SPIELPLATZ-INITIATIVE 2016 nominiert.

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Fanta ist eine eingetragene Schutzmarke der The Coca-Cola Company

 

 

Werkzeugtechnik Niederstetten Spezialist für „berührungslose“ Produktion

Seit nunmehr 20 Jahren behauptet sich die Werkzeugtechnik Niederstetten GmbH & Co. KG (WTN) am Markt als kompetenter Partner für die Umformtechnik. Wenn Umformwerkzeuge sowie Präzisionsteile aller Art aus Stahl und Hartmetall benötigt werden, ist dieses Unter-nehmen die richtige Adresse. Seit einigen Jahren zählt WTN zu den Spezialisten in der PECM-Technologie. Dieses berührungslose Abtragsverfahren ermöglicht die Bearbeitung nahezu aller metallischen Werkstoffe und garantiert die Herstellung hochgenauer Bauteile. Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises überzeugte sich in diesen Tagen von der Leistungsstärke des zur Würth-Gruppe gehörenden Unternehmens.

1996 wurde das Unternehmen zunächst mit drei Beschäftigten gegründet. Nach rund 20 Jah-ren kann eine überaus positive Bilanz gezogen werden: Rund 90 Mitarbeiter, darunter durch-schnittlich 15 Auszubildende, sind heute in diesem Haus beschäftigt. „Wenn es um die Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Umformwerkzeugen geht, sind wir erster Ansprechpartner“, sagt Geschäftsführer Uwe Traub.

Gemeinsam mit Dieter Prümmer, dem Mann der ersten Stunde, sowie Ausbildungsleiter Gerhard Stauch wurden die Vertreter der Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises, Dezernent Jochen Müssig und Amtsleiter Rico Neubert, über das Unternehmen informiert. An diesem Betriebsbesuch nahm auch Bürgermeister Rüdiger Zibold teil.

Das Unternehmen erwirtschaftet heute rund acht Millionen Euro Umsatz im Jahr und kann auf treue Arbeitnehmer bauen. „Das Bekenntnis zum und der Einsatz für das Unternehmen sind tagtäglich spürbar“, sagte Uwe Traub weiter. Er informierte über die Unternehmensgeschichte bis zum heutigen Technologiestand. Heute werden auf Kundenwunsch Umformwerkzeuge und Präzisionsteile durch Drehen, Schleifen, Fräsen, Erodieren und PECM hergestellt.

Neu ist die PECM-Technologie. Durch einen gepulsten Gleichstrom wird das Metall mittels Salzwasser gezielt bis hin zur gewünschten Form aufgelöst. „Hierbei erfolgt der Abtrag be-rührungslos, das heißt zwischen Werkzeug und Werkstück entsteht keinerlei Kontakt“, be-richtet der technische Geschäftsführer, Dieter Prümmer. „Diese Technologie wenden euro-paweit bislang nur ganz wenige Betriebe an, und damit ist WTN auf dem Weg in eine erfolg-reiche Zukunft“, bestätigte Geschäftsführer Uwe Traub.

Dieses Verfahren kann unter anderem in der Medizintechnik für den Einsatz von Implantaten wertvolle Weiterentwicklungen bieten. WTN setzt deshalb auch im Haus intensiv auf Ausbildung, um die benötigten Fachkräfte für die tagtäglichen Herausforderungen zu gewinnen. Forschung und Entwicklung werden unablässig fortgesetzt, um den technischen Weiterent-wicklungen der Industrie gerecht zu werden. „Heute können wir unsere Kunden auch mithilfe von Simulationen beraten und aufzeigen, wie das Werkstück aussehen kann“, berichtete Dieter Prümmer. „Um diese Prozesse erfolgreich zu gestalten, benötigen wir Mitarbeiter mit Leidenschaft und Ideen. Nur dann können die Entwicklungen in der Prozesstechnik positiv gestaltet werden“. Wie Bürgermeister Rüdiger Zibold feststellte, entspricht dies auch dem Grundgedanken „Learning bei doing“.

Auf Nachfrage von Dezernent Jochen Müssig wurde berichtet, dass sich die Ausbildung im Bereich Werkzeugmechaniker/-in bewegt. Nach der Ausbildung bei WTN können dort weitere Berufserfahrungen gesammelt werden, um dann beispielsweise die Ausbildung zum Meister oder Techniker fortzusetzen. So wird ein guter Erfahrungsschatz geschaffen, der auch auf die weiteren Mitarbeiter im Hause WTN übertragen werden kann.

Die Auszubildenden besuchen die Gewerbliche Berufsschule in Bad Mergentheim. Die Zusammenarbeit sei sehr gut, sagte Ausbildungsleiter Gerhard Stauch. Sorge bereiten die sich immer häufiger ergebenden Kleinklassen. „Es ist eine klare Botschaft des Kreistages des Main-Tauber-Kreises, dass die drei im Main-Tauber-Kreis ansässigen beruflichen Schulzen-tren beibehalten, fortentwickelt und so auch gestärkt werden“, erklärte Dezernent Jochen Müssig hierzu.

Im Rahmen des Betriebsbesuches wurde deshalb intensiv über die Gewinnung von Nachwuchskräften und Mitarbeitern gesprochen. Es wurde übereinstimmend bestätigt, dass noch ein gewisses Arbeitskräftereservoir bei weiblichen Arbeitnehmern besteht. Die Firma WTN wird deshalb auch für den gewerblich-technischen Bereich verstärkt Frauen ansprechen, beispielsweise mit Umschulungen und Qualifizierungen.

Angesprochen wurde auch die Möglichkeit, Arbeitskräfte aus dem Kreis der Flüchtlinge durch Schnuppertage an das Berufsleben heranzuführen. Gemeinsam mit Amtsleiter Rico Neubert lud Dezernent Jochen Müssig die Geschäftsführung zudem ein, am ausgelobten Zukunftspreis des Main-Tauber-Kreises teilzunehmen. Der Zukunftspreis Main-Tauber-Kreis ist in diesem Jahr dem Thema „Ausbildung – Karriere daheim“ gewidmet und würdigt Unternehmen, die besondere Maßnahmen ergreifen, um junge Menschen für die duale Ausbildung zu begeistern.

Dem Informationsgespräch schloss sich ein Betriebsrundgang an. Hierbei informierte Dieter Prümmer über die PECM-Anlagen und die weiteren Dreh-, Schleif-, Fräs- und Erodiertechni-ken. Die Vertreter der Wirtschaftsförderung und Bürgermeister Rüdiger Zibold dankten der Unternehmensleitung für die Informationen und sprachen ihre Anerkennung für die erreichte unternehmerische Leistung aus. lra

 

BILD:
Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises besuchte in diesen Tagen das Unternehmen Werkzeugtechnik Niederstetten (WTN) (von links nach rechts): Technischer Ge-schäftsführer Dieter Prümmer (WTN), Bürgermeister Rüdiger Zibold (Niederstetten), Ge-schäftsführer Uwe Traub und Ausbildungsleiter Gerhard Stauch (beide WTN) sowie Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Foto: Landratsamt Main-Tauber-Kreis

 

 

 

Eine angebliche Gewerbemeldungs-Zentrale mit Sitz in Leipzig, erweckt derzeit den Anschein, sie erhebe Daten im Auftrag der Stadt. Dies wurde uns durch einen Hinweis am Montag, den 04.07.2016 bekannt.

Wir, die Stadt Niederstetten, warnt deshalb alle Angeschriebenen davor, den entsprechenden Rückmeldebogen auszufüllen - zumal das teuer würde. Der Absender erwecke den Eindruck eines amtlichen Papiers, auf dem die angeschriebenen Personen und Firmen lediglich "fehlende Daten ergänzen" sollen. Die Formulare sollen dann unterschrieben an die Zentrale zurückgeschickt werden. Irreführend ist hierbei insbesondere der Aufdruck "Niederstetten.Gewerbe-Meldung.de".

Das Gewerbeamt der Stadt Niederstetten versendet keine solchen Abfragen!
Bitte unterschreiben Sie keine vorgefertigten Papiere unbekannter Institutionen.

Dies zur Kenntnis mit der Bitte um Beachtung!

 

 

Informationsabend der städtischen Kindergärten

Der Gemeinderat der Stadt Niederstetten hat in seiner Sitzung am 22.04.2016 die Umsetzung der neuen Kindergartenkonzeption 2016 beschlossen.
Dies möchten wir zu Anlass nehmen, allen interessierten Einwohnern unsere drei städtischen Kindergärten vorzustellen.

Die Informationsveranstaltung unserer städtischen Kindergärten findet am

Dienstag, 28.06.2016
um 19.30 Uhr
in der Alten Turnhalle

statt.

An diesem Abend werden die Kindergarten-Leiterinnen ihre jeweilige Einrichtung vorstellen und Informationen zur Konzeption des Kindergartens geben.
Unser Wunsch ist es, dass Eltern sich ein umfassendes Bild über das gesamte Kindergartenangebot der Stadt Niederstetten machen können.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Stadt Niederstetten
-Kindergartenträger-

und

die Leiterinnen des

Dr. Jürgen-Rau Kindergarten, Niederstetten   -    Kindergarten Wolkenschloss, Vorbachzimmern    -    Kindergarten Rinderfeld

kindergaerten

 Bildungszentrum Niederstetten
Schülerbeförderung Mulfingen – Niederstetten

 

Seit vielen Jahren besuchen Schüler aus der Nachbargemeinde Mulfingen die Realschule am Bildungszentrum Niederstetten.

Der Schülertransport und die anfallenden Kosten wurden gemeinsam mit den Landkreisen und der Stadt Niederstetten geregelt.
Auch in der Zukunft wird diese Schülerbeförderung Mulfingen – Niederstetten durch die Mitfinanzierung der Stadt Niederstetten gesichert, so dass auch die Kinder aus dem Raum Mulfingen sich für das hervorragende Bildungsangebot der Realschule Niederstetten entscheiden können.

Der Gemeinderat der Stadt Niederstetten hat sich einstimmig in seiner Sitzung am 15.06.2016 für die weitere Unterstützung ausgesprochen.

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Bürgermeister Rüdiger Zibold am vergangenen Samstag rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger zum „Tag der Städtebauförderung“ begrüßen.

Dieser „Tag der Städtebauförderung“ fand zum zweiten Mal bundesweit in über 500 Städten und Gemeinden statt und auch die Stadtverwaltung Niederstetten hatte für diesen Tag ein kleines Programm vorbereitet.

Im Besonderen freute sich Bürgermeister Zibold über die Teilnahme von Dr. Martin Schelberg, Referent für Stadtsanierung und Tourismus im Regierungspräsidium Stuttgart.

Die Stadt Niederstetten war im Frühjahr 2015 erneut in das Landessanierungsprogramm mit einem Förderrahmen von rund 1,3 Millionen Euro aufgenommen worden. Der Anteil des Landes Baden-Württemberg beträgt dabei 800.000 Euro.

Mit einer umfangreichen Fragebogenaktion wurden hunderte Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet an der vorbereitenden Untersuchung beteiligt. Eine hervorragende Rücklaufquote von über 65 % macht deutlich, dass im Stadtkern Niederstetten trotz jahrzehntelanger Stadtsanierung dennoch ein gewisser Erneuerungsbedarf besteht.

Umso größer ist die Freude über den Bewilligungsbescheid aus Stuttgart, welcher für die nächsten acht Jahre Fördermittel für die Modernisierung des Stadtkerns zur Verfügung stellt.

Dr. Martin Schelberg vom Regierungspräsidium Stuttgart, welches für die Überwachung und Abrechnung der Sanierungsvorhaben zuständig ist, überbrachte die Grüße von Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Er freute sich, dass durch das Land Baden-Württemberg seit 1986 in Niederstetten bereits über 11,5 Millionen Euro Finanzhilfen für sechs Sanierungsgebiete bewilligt werden konnten. Die Stadt Niederstetten ist damit für das Regierungspräsidium seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner in der städtebaulichen Erneuerung. Wenn man betrachtet, dass ein Euro Sanierungszuschuss bis zu acht Euro private Folgeinvestitionen auslöst, dann ist der volkswirtschaftliche Mehrwert überaus beachtlich bei rund 7 Milliarden Euro für die Städtebauförderung in Baden-Württemberg seit 1971.

Als Vertreter der Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH, die von der Stadt Niederstetten mit der Durchführung des Sanierungsgebietes beauftragt ist, erläuterte Manfred Hörz im Folgenden die Voraussetzungen für eine Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen. So wurden im April über 30 Eigentümergespräche geführt, um die Sanierungsmaßnahmen zu konkretisieren und die Zusammenarbeit zwischen Gebäudeeigentümer und Stadtverwaltung zu koordinieren. Er forderte die anwesenden Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich rege am Sanierungsverfahren zu beteiligen und bei anstehenden Maßnahmen sich rechtzeitig bei der Stadtverwaltung oder der Landsiedlung zu melden.

Bürgermeister Zibold und Dr. Schelberg enthüllten sodann eine Informationstafel am Stadteingang entlang der Landesstraße L 1020 in der Nähe zum Frickentalplatz, die über das neue Sanierungsgebiet und dessen Abgrenzung Auskunft gibt.

Bei einem kurzen Stadtspaziergang konnten sich die Teilnehmer über den anstehenden Sanierungsbedarf in der Kernstadt vergewissern. Ziel des Rundgangs war schließlich die ehemalige Adler-Apotheke in der Hauptstraße. Das Objekt wurde als erste Maßnahme im neuen Sanierungsgebiet gefördert und steht kurz vor der Fertigstellung. Die Bauherrenfamilie Dod und deren Architekt Rafael Grups führten die zahlreichen Besucher durch das Sanierungsobjekt. Der ehemalige Verkaufsraum der Apotheke im Erdgeschoss wurde zum Wohnraum umgebaut, ebenso wie die Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken neu zugeschnitten wurden. Schlussendlich sind dort fünf Wohneinheiten entstanden. Architekt Grups berichtete über die sehr kooperativen Verhandlungen mit dem Landesdenkmalamt, um den historischen und ortsbildprägenden Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes im Herzen des Stadtkerns zu erhalten. Es ist damit in hervorragender Weise gelungen, einen Leerstand wieder zu aktivieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Besonders erfreulich dabei ist, dass noch vor der Fertigstellung bereits für alle fünf Wohnungen Mietanfragen vorliegen. Dadurch wird deutlich, dass es insbesondere auch über die Städtebauförderung gelingt, neues Leben in alte Gemäuer zu bringen.

IMG 2653 Tag der Staedtebaufoerderung    IMG 2667 Tag der Staedtebaufoerderung

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