Tatkräftig helfen und unterstützen können Sie im Helferkreis.

 

 

Wenn Sie Interesse haben, im Helferkreis mitzuwirken, erhalten Sie weitere Informationen bei der Stadtverwaltung
Frau Weidmann, Tel.: 9102-23 oder Herrn Czernin, Tel.: 9102-29

 

 

Errichtung des „NEUEN“ Spielplatzes in Wildentierbach

Wildentierbach: „Bald können wir hier spielen“. Diesen Kommentar äußerten die Kinder, die beim Aufbau des neu geschaffenen Spielplatzes in Wildentierbach mitgeholfen haben.

Auf 180 qm bietet das Areal für Kinder aller Altersklassen vielfältige Möglichkeiten. Sämtliche Arbeiten zur Anlage der Fläche und das Aufstellen der Spielgeräte wurden durch ehrenamtliche Helfer aller Altersklassen aus Wildentierbach, Heimberg, Hachtel, Wolkersfelden und der Firma Stefan Müller, Kinderspielgeräte aus Schöntal, durchgeführt.

Besonderen Dank gilt der Firma Erdbau Burkard, Wildentierbach, für die Erd- und Logistikarbeiten, der Firma Friedrich Fischer, Wildentierbach, für die Metallbauarbeiten, Harald Sbongk für die Fertigstellung der Wippe sowie der Stadt Niederstetten für die Kostenbeteiligung an den Spielplatz.

Die Ortsverwaltung Wildentierbach bedankt sich herzlich bei allen Helfern, Firmen und der Stadt Niederstetten für die gute Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement.

Bild zeigt von links hinten: OV Jürgen Schuler, Dieter Gerlinger, Friedrich Thomas, Christian Burkard, Wolfgang Mayer, Thomas Schneider, Karl Weber, Christopher Marquardt, Werner Marquardt, Manfred Gatzke, von links vorne: Simon Mayer, Pia Schuler, Nils Schuler

Auf dem Bild fehlen: Jürgen Burkard, Gerd Lang, Matthias Bauer, Herbert Fischer und Harald Sbongk

 

 

Frau Andrea Ilzhöfer feierte im September 2015
ihr 25- jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Niederstetten

Bei einer kleinen Jubiläumsfeier im städtischen Kindergarten Rinderfeld bedankte sich Herr Bürgermeister Zibold bei Frau Andrea Ilzhöfer für die Arbeit und das Engagement in dieser langen Zeit und für die lange Verbundenheit mit der Stadt Niederstetten.

Frau Andrea Ilzhöfer wurde zum 01.09.1990 im städtischen Kindergarten Rinderfeld als Erzieherin eingestellt. Seit 01.08.1993 ist Frau Ilzhöfer Leiterin des Kindergartens in Rinderfeld.

Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichte Herr Bürgermeister Zibold Kindergartenleiterin Frau Ilzhöfer  abschließend die Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum sowie ein Blumenpräsent.

Bericht über die Gemeinderatssitzung am 15.06.2016

Ein Thema was den Gemeinderat der Stadt Niederstetten seit Monaten beschäftigt war auch wieder zu Beginn der Junisitzung auf der Tagesordnung:

Die Beförderung der Kindergartenkinder.

Bürgermeister Zibold brachte nochmals deutlich sein Unverständnis zum Ausdruck, dass durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) die jahrzehntelange Praxis zur Beförderung der Kindergartenkinder in den Schulbussen aufgekündigt wurde. Dies hat zur Folge, dass die Stadt Niederstetten nun einen Sonderverkehr für die Beförderung der Kindergartenkinder einrichten muss. Den betroffenen Eltern und dem Steuerzahler wird es wohl nur schwer zu erklären sein, warum nun die neuen Kindergartenbusse beinahe zeitgleich den Schulbussen des öffentlichen Nahverkehrs hinterherfahren. Die Entscheidung des Verkehrsverbundes verursacht der Stadt Niederstetten durch die Einrichtung des Sonderverkehrs für die Kindergartenkinder Beförderungskosten in Höhe von über 37.000,00 € pro Jahr. Das sind ca. 12.000,00 € mehr als bisher. Da dieses Geld jetzt nicht mehr an den Verkehrsverbund (VRN), sondern direkt an den Busunternehmer ausgezahlt wird, beginnt der Verkehrsverbund nun auch schon mit der Streichung von Schülerlinien, beispielsweise nach der 4. Schulstunde von Niederstetten nach Wolkersfelden.

Kontrovers diskutierte das Gremium über die Beteiligung der Eltern an den Beförderungskosten für die Kindergartenkinder. Nach Anhörung der Elternbeiräte stand es zur Diskussion einen Beitrag für die Buskosten von den betroffenen Eltern der Buskinder zu erheben. Dagegen gab es auch Argumente die die Umlegung auf alle Kindergartenkinder befürworteten und für sachgerecht einschätzten.

Nach eingehender Beratung stimmte der Gemeinderat abschließend und einstimmig dafür, zunächst keine Sonderbeiträge für die Busbeförderungskosten zu erheben.
Der städtische Haushalt wird dadurch jedoch zusätzlich belastet. Die Stadtverwaltung kündigte an, dass ohnehin weitere Erhöhungen der Elternbeiträge unausweichlich sind, da durch die Ausweitung des Betreuungsangebotes und die Tariferhöhung beim Erziehungspersonal erhebliche Mehrkosten laufend entstehen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Sanierung des Hallenteils IV im „Haus des Sports“. Der Bauhof hatte zusammen mit Asylbewerbern über 34 Tonnen Estrich aus dem Hallenteil IV ausgebaut. Dadurch konnte nun der Auftrag für den Einbau einer Fußbodenheizung vergeben werden. Den Auftrag erhält die Firma Keppler aus Niederstetten zum Angebotspreis von 13.673,70 €, brutto. Vom Stadtbauamt werden derzeit die Ausschreibungen für die weiteren Arbeiten zur Sanierung des Hallenteils IV vorbereitet. Ziel sollte die Fertigstellung im Herbst des Jahres sein. Ob dieser Termin aufgrund der Urlaubszeiten der Baufirmen jedoch eingehalten werden kann, ist derzeit noch fraglich.

Ohne weitere Aussprache stimmte der Gemeinderat der Annahme von Spenden zu.
Insgesamt 1.460,00 € waren für verschiedene Zwecke eingegangen. Der „Freizeit e.V Derbe“ spendete für den Spielplatz Wildentierbach, während der Gesangverein/Liederkranz Oberstetten 1878 eV für eine Sitzbank am Römerplatz in Oberstetten spendete. Auch eine private Spende zugunsten des Helferkreises für die Asylbewerber ist gerne entgegengenommen worden.

Wie schon in der Maisitzung des Gemeinderates beschäftigte nun auch wieder die Parkraumbewirtschaftung die Mitglieder des Gemeinderates. Das Ordnungsamt hatte mittlerweile geprüft, ob die Einräumung einer Kulanzzeit beispielsweise von 10 Minuten technisch und rechtlich umsetzbar ist. Das Ergebnis der Prüfung war negativ, da sowohl technische, als auch rechtliche Aspekte gegen die Kulanzzeit sprechen. Die Kulanzzeit liegt zwar im Ermessen der Gemeinde, jedoch kann dieses Ermessen aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes kaum Anwendung finden. Heftig wurden die Parkkontrollen anschließend im Gremium diskutiert. Eine überwältigende Mehrheit stimmte jedoch abschließend dafür, die Parkkontrollen beizubehalten und von einer Kulanzzeit aufgrund der Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer abzusehen.

Zum Anschluss der öffentlichen Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Zibold über die Einladung des Helferkreises für die Asylbewerber für das gemeinsame Fastenbrechen nach dem islamischen Fastenmonat Ramadan, welches am Samstag, den 09. Juli in den Frickentalhallen stattfinden wird.

Mit dem Beschluss Sondernutzungs- und Sondernutzungsgebührensatzung, welche am 23.07.2015 in Kraft getreten ist, wird das Plakatieren im Stadtgebiet gebührenpflichtig.

Für die Erlaubnis zum Plakatieren wird benötigt:

Formloser schriftlicher Antrag, mindestens 3 Woche vor Plakatierungsbeginn
mit Angabe von Plakatierungsbeginn und der Veranstaltung, die beworben werden soll.

Anträge die zu kurzfristig bzw. zu spät bei uns eingehen werden generell nicht genehmigt.

Gebühr:

Die Gebühr für die Erlaubnis beträgt 5,00 Euro pro Plakat im gesamten Stadtgebiet. Es sind maximal 22 Plakate möglich. (3 Plakate in der Kernstadt Niederstetten sowie je 1 Plakat in den Ortschaften Sichertshausen, Ermershausen, Eichhof, Oberstetten, Wildentierbach, Hachtel, Heimberg, Wolkersfelden, Rinderfeld, Streichental, Dunzendorf, Wermutshausen, Ebertsbronn, Vorbachzimmern, Pfitzingen, Adolzhausen, Herrenzimmern und Rüsselhausen.)

In den Ortsteilen ist das Plakatieren ausschließlich an der örtlichen Anschlagtafel erlaubt.
Die Gebühr ist im Voraus oder in bar zu entrichten.

Wenn keine Anzahl der gewünschten Plakate angegeben wird, berechnen wir den Gesamtpreis von 110,--€.

Von der Gebühr befreit ist Plakatwerbung für Veranstaltungen, die in der Gemeinde stattfinden und deren Veranstalter gemeindeansässige Vereine und Organisationen sind.
Allerdings ist auch hier eine Genehmigung notwendig.

Zusammen mit der Genehmigungsbestätigung sowie der Gebührenrechnung wird die entsprechende Zahl an Siegelmarken erteilt, auf denen der genehmigte Zeitraum vermerkt ist. Diese sind gut sichtbar auf der Vorderseite der Plakate anzubringen.

Wichtige Hinweise:

Werbeschilder dürfen weder an Verkehrszeichen noch an Wegweisern befestigt werden. Eine Sichtbehinderung für die Verkehrsteilnehmer darf nicht entstehen.

Die Plakate sind spätestens eine Woche nach Ablauf der Erlaubnis zu entfernen. Sollte der Veranstalter dem nicht nachkommen, behalten wir uns vor die Plakate zu entfernen und dem Veranstalter die uns entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen.

Plakate die ohne Siegelmarken bzw. ohne Erlaubnis im Stadtgebiet angebracht werden, werden von uns kostenpflichtig entfernt.

 

Um Beachtung wird gebeten!

Stadt Niederstetten
-Ordnungsamt-

Frau Carolin Haas verlässt ab Mitte Oktober, auf eigenen Wunsch, die Stadtverwaltung Niederstetten. Frau Haas absolvierte Ihren Verwaltungsfachwirt und wird sich nun neuen Herausforderungen bei der Stadt Krautheim stellen.

Seit Montag, den 21.09.2015 arbeitet Frau Janette Baumann  bei der Stadtverwaltung Niederstetten. Frau Baumann ist die Nachfolgerin von Frau Carolin Haas.
Ihr Aufgabengebiet umfasst u.a. Bausachen, Personalwesen, Versicherungen und Wahlen.

Nach kürzester Bauzeit konnte die Maßnahme mit den Asphaltier Arbeiten am Donnerstag, den 30. Juli 2015 weitgehend abgeschlossen werden. Lediglich die Fahrgastunterstände, Motorrad- und Fahrradunterstände müssen noch Anfang September montiert werden.

Ab Montag, den 3. August stehen die Parkflächen für Bahnreisende wieder zur Verfügung. Die Omnibushaltestellen werden in die neuen Buchten verlegt, sodass die Verkehrseinschränkungen in der Bahnhofstraße aufgehoben werden können.

Die Flächen rund um das Bahnhofsgebäude werden vom neuen Eigentümer gestaltet. Abschluss der Maßnahme für den Bereich Bahnhofsumfeld wird dann im Laufe des Oktobers die Bepflanzung der Grünflächen sein. Es steht noch aus der Bau der Wendeplatte kurz vor dem Bahnübergang, hier fehlt noch die Genehmigung des Eisenbahnbundesamtes für den Rückbau eines Abstellgleises.

Bekanntmachung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz

über die Ausschreibung des Jahresprogramms 2016

 

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz hat für das Jahr 2016 das Förderprogramm ELR (Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum) neu ausgeschrieben.

Angesichts zahlreicher leerstehender Gebäude in Ortskernlage können Umnutzungen zu Wohnraum sowie umfassende und familiengerechte Wohnraummodernisierungen gefördert werden.

Zuschüsse für Investitionen im gewerblichen Bereich zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie die Förderung von Dorfläden und Gaststätten im Rahmen der Grundversorgung sind im Rahmen des ELR möglich. Fördervoraussetzungen und Zuschussbedingungen müssen jedoch eingehalten werden.

Die Fördersätze betragen im gewerblichen Bereich 10 % bis 20 % (max. 200.000 Euro Zuschuss) und im privaten Bereich bis zu 30 % (max. 50.000 € Zuschuss) der Investitionskosten. Fördervoraussetzung ist jedoch, dass die Maßnahme noch nicht begonnen wurde und noch keine Verträge abgeschlossen sind.

Interessierte sollten sich schnellstmöglich mit der Stadtverwaltung in Verbindung setzten, damit eine vorgesehene Maßnahme bereits im Vorfeld besprochen, eine Fördermöglichkeit überprüft und alles Notwendige veranlasst werden kann. Die eng gesetzten Termine, auch in Bezug auf die Ferienzeit, können nur durch rechtzeitige Vorlage der notwendigen Unterlagen eingehalten werden.

Die Anträge für das Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum sind

bis 15.09.2015

in fünffacher Ausfertigung beim Bürgermeisteramt einzureichen. Formulare können im Rathaus, Zimmer 13 (Hauptamt) abgeholt werden.

Auskünfte erteilt Hauptamtsleiter Ludger Krug, Tel. 07932/9102-24.

Im Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Amt für Wirtschaftsförderung, Energie und Tourismus, steht Frau Verena Bamberger für Auskünfte zur Verfügung (Tel. 09341/82-5708). Informationen und Formulare sind im Internet unter https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Land/ElR/Seiten/ELR-Antragstellung.aspx bereitgestellt.

9. H-O-T-Region-Bioenergiedorf

Rüsselhausen feiert Einweihung des Nahwärmenetzes

2. Niederstettener Bioenergiedorf gewinnt Heizenergie autonom  

24 Haushalte und das Dorfgemeinschaftshaus beziehen ihre Wärmeenergie aus der örtlichen Biogasanlage. Jetzt ist die Ortschaft mit ihren rund 140 Einwohnern ganz offiziell zum „Bioenergiedorf Rüsselhausen“ ernannt worden.

 Damit ist Rüsselhausen bereits das zweite  Niederstettener Bioenergiedorf, im gesamten Main-Tauber-Kreis das 5. - und in der Bioenergie-Region  Hohenlohe-Odenwald-Tauber, kurz H-O-T, Bioenergiedorf Nummer 9, wie H-O-T-Geschäftsführer Sebastian Damm bei der Einweihung des Nahwärmenetzes erläuterte.

Hoch zufrieden ist das Geschäftsführer-Trio Reinhold Pflüger, Annette Schindler und Herbert Wolfart, das die im Marz 2014 gegründete „Bioenergie Rüsselhausen GbR“ mit ihren 24 Gesellschaftern leitet. Der Weg zum Bioenergiedorf bedurfte eines Kraftaktes der gesamten Ortschaft: 1.670 Meter Leitungen wurden verlegt, dazu rund vier Kilometer Datenkabel und zwei Kilometer Leerrohre, um schon mal vorzubauen für den erhofften Anschluss an die Datenautobahn.

„In 80 Tagen um die Welt, das schaffen wir zwar nicht – aber dass wir in 85 Tagen ein Nahwärmenetz legen können, das haben wir gezeigt,“ so Bernd Andörfer von der Firma Steinbrenner, die die Leitungstrassen verlegte. Perfekt Hand in Hand gearbeitet hat die Firma mit dem  Sanitär- und Heizungsbaufachbetrieb Schülke, der etliche Hausanschlüsse realisierte.

Rolf Schülke und Bernd Andörfer schwärmten gemeinsam mit ihren Teams regelrecht von der reibungslosen Kooperation und den Mittagspausen im Bauwagen. Und sie ergänzten, dass der ganze Ort die Mitarbeiter aufgenommen habe. So eine herzliche Versorgung finde man selten.

Irgendwie wird es seltsam sein, wenn die Firmen nicht mehr im Ort arbeiten: „Man hätte die Jungs fast adoptieren können“, so Ortsvorsteherin und GbR-Geschäftsführerin Annette Schindler, in deren Privatwohnzimmer immer wieder Besprechungen bei Kaffee und Kuchen stattfanden.

Der Ort scheint seit den ersten Vorgesprächen im Niederstettener Rathaus und in Rüsselhausen selbst enger zusammengewachsen zu sein – und das trotz anfänglicher Sekpsis, wie sich  H-O-T-Geschäftsführer Damm erinnert. Wie es gelang, die Einwohner mitzunehmen auf dem Weg zum Bioenergiedorf, begeisterte auch Daniel Lindorfer von der REHAU AG. Der Rohrwerkstoff- und Dimensionierungsspezialist überreichte einen Originalrohr-Abschnitt: Damit kann man anschaulich machen, was ansonsten, da in der Erde steckend, nicht mehr zu sehen ist.

 Rohrstück

Damit man auch künftig noch zeigen kann, was unterirdisch die lokal erzeugte Wärme verteilt, überreichte Daniel Lindorfer dem Geschäftsführer der Bioenergie Rüsselhausen GbR Reinhold Pflüger ein Stück Originalrohr.

Ein kurzer Blick zurück: Auf die erste Bürgerversammlung im November 2011 folgte zeitnah eine Fragebogenaktion zur Ermittlung des Energiebedarfs im Ort. Ein Glücksfall war es, dass Fördermittel der Bioenergieregion die Finanzierung der Machbarkeitsstudie ermöglichten. Als die vorlag, sei die ehrenamtliche Arbeitsgruppe nicht mehr zu bremsen gewesen:

Wie hier die Ärmel hochgekrempelt wurden, verdiene „ganz große Anerkennung,“ so H-O-T-Geschäftsführer Damm. Keineswegs selbstverständlich sei es, dass sich eine Ortsgemeinschaft in der heutigen Zeit einer solchen Aufgabe stelle, die ja einige Jahre in Anspruch nehme.

Damms Fazit: Rüsselhausen habe „alles richtig gemacht, indem der Ort auf die Nutzung der Abwärme setzte.“ Wärme verbrauche immerhin rund zwei Drittel der Energie, es sei also ein sehr effizienter Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes geleistet worden. „Glück auf“ wünschte der Geschäftsführer der H-O-T-Region dem frisch gebackenen Bioenergiedorf, ehe er das neue Ortsschild „Bioenergiedorf Rüsselhausen“ offiziell überreichte.

 

Rüsselhausen 

Das Bioenergiedorf Rüsselhausen startet in die Zukunft – mit weniger CO2-Ausstoß und deutlich mehr Autonomie. Ortsschildübergabe - Einhellige Freude: Sebastian Damm, Geschäftsführer der H-O-T-Bioenergie-Region (Mitte), überreichte das neue Ortsschild.

Auf diesen Titel ist auch Bürgermeister Rüdiger Zibold stolz: „Mit der Gründung der Bioenergie Rüsselhausen GbR wurde ein Meilenstein gesetzt.“ Dass die Kommune selbst  nicht Gesellschafter werden konnte, liegt an der komplizierten  kommunalrechtlichen Gemengelage, die Städten zwar die Möglichkeit zur Mitgliedschaft in einer GmbH gibt, Mitgliedschaften in Gesellschaften bürgerlichen Rechts jedoch skeptisch beurteilt. „Es war uns wichtig, das Dorfgemeinschaftshaus ans neue Nahwärmenetz anzuschließen, auch um als Vorbild voranzugehen“, so Zibold, Bürgermeister einer Kommune, die als Modellstadt des Landes Baden-Württemberg für ganzheitliche Gemeindeentwicklung ein besonderes Augenmerk auf erneuerbare Energien setzt: Schule, Sporthalle und K.U.L.T werden mit Hackschnitzeln, das Rathaus mit Pellets beheizt, eine Freiflächenphotovoltaikanlage mit Bürgerbeteiligung und die energiesparende Umrüstung der öffentlichen Beleuchtung markieren ebenso wie das nunmehr zweite Bioenergiedorf Entwicklungsschritte.

Auch die Sparkasse Tauberfranken, die als Finanzierungspartner den Umbau zum Bioenergiedorf begleitete, überbrachte Glückwünsche:,Regionaldirektor Aleksander Dino Trslic gratulierte zum Unternehmermut. Gern unterstütze man auch als Bindeglied zwischen Gesellschaftern und Förderinstituten bei Vorhaben, die die Wertschöpfung in der Region halten.

Anschließend wurde die Einweihung im Gemeindehaus munter gefeiert, ganz so, wie sich's gehört,  wenn man zuvor so kräftig geschuftet hat.

 

Copyright: Inge Braune

14. Jun. 2015

Buslinie 960

Buslinie 960 wird zu Rufbus

Ab Montag, den 15.06.2015 wird die Linie 960 zwischen Niederstetten und Creglingen in Rufbusfahrten umgewandelt. Anbei finden sie die neuen Fahrpläne:

pdfFahrplanänderung Niederstetten - Creglingen