Bildungszentrum Niederstetten
Schülerbeförderung Mulfingen – Niederstetten

 

Seit vielen Jahren besuchen Schüler aus der Nachbargemeinde Mulfingen die Realschule am Bildungszentrum Niederstetten.

Der Schülertransport und die anfallenden Kosten wurden gemeinsam mit den Landkreisen und der Stadt Niederstetten geregelt.
Auch in der Zukunft wird diese Schülerbeförderung Mulfingen – Niederstetten durch die Mitfinanzierung der Stadt Niederstetten gesichert, so dass auch die Kinder aus dem Raum Mulfingen sich für das hervorragende Bildungsangebot der Realschule Niederstetten entscheiden können.

Der Gemeinderat der Stadt Niederstetten hat sich einstimmig in seiner Sitzung am 15.06.2016 für die weitere Unterstützung ausgesprochen.

 

Bei strahlendem Sonnenschein konnte Bürgermeister Rüdiger Zibold am vergangenen Samstag rund 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger zum „Tag der Städtebauförderung“ begrüßen.

Dieser „Tag der Städtebauförderung“ fand zum zweiten Mal bundesweit in über 500 Städten und Gemeinden statt und auch die Stadtverwaltung Niederstetten hatte für diesen Tag ein kleines Programm vorbereitet.

Im Besonderen freute sich Bürgermeister Zibold über die Teilnahme von Dr. Martin Schelberg, Referent für Stadtsanierung und Tourismus im Regierungspräsidium Stuttgart.

Die Stadt Niederstetten war im Frühjahr 2015 erneut in das Landessanierungsprogramm mit einem Förderrahmen von rund 1,3 Millionen Euro aufgenommen worden. Der Anteil des Landes Baden-Württemberg beträgt dabei 800.000 Euro.

Mit einer umfangreichen Fragebogenaktion wurden hunderte Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet an der vorbereitenden Untersuchung beteiligt. Eine hervorragende Rücklaufquote von über 65 % macht deutlich, dass im Stadtkern Niederstetten trotz jahrzehntelanger Stadtsanierung dennoch ein gewisser Erneuerungsbedarf besteht.

Umso größer ist die Freude über den Bewilligungsbescheid aus Stuttgart, welcher für die nächsten acht Jahre Fördermittel für die Modernisierung des Stadtkerns zur Verfügung stellt.

Dr. Martin Schelberg vom Regierungspräsidium Stuttgart, welches für die Überwachung und Abrechnung der Sanierungsvorhaben zuständig ist, überbrachte die Grüße von Regierungspräsident Johannes Schmalzl. Er freute sich, dass durch das Land Baden-Württemberg seit 1986 in Niederstetten bereits über 11,5 Millionen Euro Finanzhilfen für sechs Sanierungsgebiete bewilligt werden konnten. Die Stadt Niederstetten ist damit für das Regierungspräsidium seit Jahrzehnten ein verlässlicher Partner in der städtebaulichen Erneuerung. Wenn man betrachtet, dass ein Euro Sanierungszuschuss bis zu acht Euro private Folgeinvestitionen auslöst, dann ist der volkswirtschaftliche Mehrwert überaus beachtlich bei rund 7 Milliarden Euro für die Städtebauförderung in Baden-Württemberg seit 1971.

Als Vertreter der Landsiedlung Baden-Württemberg GmbH, die von der Stadt Niederstetten mit der Durchführung des Sanierungsgebietes beauftragt ist, erläuterte Manfred Hörz im Folgenden die Voraussetzungen für eine Förderung privater Modernisierungsmaßnahmen. So wurden im April über 30 Eigentümergespräche geführt, um die Sanierungsmaßnahmen zu konkretisieren und die Zusammenarbeit zwischen Gebäudeeigentümer und Stadtverwaltung zu koordinieren. Er forderte die anwesenden Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich rege am Sanierungsverfahren zu beteiligen und bei anstehenden Maßnahmen sich rechtzeitig bei der Stadtverwaltung oder der Landsiedlung zu melden.

Bürgermeister Zibold und Dr. Schelberg enthüllten sodann eine Informationstafel am Stadteingang entlang der Landesstraße L 1020 in der Nähe zum Frickentalplatz, die über das neue Sanierungsgebiet und dessen Abgrenzung Auskunft gibt.

Bei einem kurzen Stadtspaziergang konnten sich die Teilnehmer über den anstehenden Sanierungsbedarf in der Kernstadt vergewissern. Ziel des Rundgangs war schließlich die ehemalige Adler-Apotheke in der Hauptstraße. Das Objekt wurde als erste Maßnahme im neuen Sanierungsgebiet gefördert und steht kurz vor der Fertigstellung. Die Bauherrenfamilie Dod und deren Architekt Rafael Grups führten die zahlreichen Besucher durch das Sanierungsobjekt. Der ehemalige Verkaufsraum der Apotheke im Erdgeschoss wurde zum Wohnraum umgebaut, ebenso wie die Räumlichkeiten in den oberen Stockwerken neu zugeschnitten wurden. Schlussendlich sind dort fünf Wohneinheiten entstanden. Architekt Grups berichtete über die sehr kooperativen Verhandlungen mit dem Landesdenkmalamt, um den historischen und ortsbildprägenden Charakter des denkmalgeschützten Gebäudes im Herzen des Stadtkerns zu erhalten. Es ist damit in hervorragender Weise gelungen, einen Leerstand wieder zu aktivieren und einer neuen Nutzung zuzuführen. Besonders erfreulich dabei ist, dass noch vor der Fertigstellung bereits für alle fünf Wohnungen Mietanfragen vorliegen. Dadurch wird deutlich, dass es insbesondere auch über die Städtebauförderung gelingt, neues Leben in alte Gemäuer zu bringen.

IMG 2653 Tag der Staedtebaufoerderung    IMG 2667 Tag der Staedtebaufoerderung

Die Kleiderkammer Niederstetten wurde Ende letzten Jahres durch den Helferkreis Niederstetten für Asylbewerber eingerichtet. Zukünftig sollen auch andere davon profitieren. Deshalb ist es nun für den unten stehenden Personenkreis möglich, im Rathaus Niederstetten einen Ausweis zu erhalten, der zum Einkauf in der Kleiderkammer berechtigt. Dort können kostengünstig unterschiedliche Kleidungsstücke erworben werden.

Folgender Personenkreis kann einen Ausweis für die Kleiderkammer erhalten:

- Empfänger von Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII.


- Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel SGB XII.
- Empfänger von Arbeitslosengeld II.
- Empfänger von Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylblG).

Bitte weisen Sie die Berechtigung durch Vorlage eines entsprechenden Leistungsbescheides nach.

Weiter Informationen erhalten Sie bei der Stadtverwaltung Niederstetten, Herr Czernin, Zimmer 4, Telefon: 07932/9102-29 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Im Jahr 2016 produzierte der SWR für seine Reihe Landleben 4.0 eine Dokumentation über Niederstetten:

Tradition & Integration in Niederstetten

Ca. 5.000 Einwohner hat das 30 Kilometer von Bad Mergentheim liegende Niederstetten, es gibt einen internationalen Flughafen, Hightech-Unternehmen, fünf Theaterbühnen und familiäre Volksfeste. Und das Integrieren von Fremden klappt hervorragend.

 

 

 

Gewerbe statt Landwirtschaft

Stattdessen setzte Niederstetten auf Industrie. Einer der Vorteile der Kommune in Hohenlohe: Sie hat einen internationalen Flughafen, der sowohl militärisch als auch privat genutzt wird. Ein echter Standortvorteil. Nicht umsonst haben Unternehmen wie ebm-papst und Bass hier ihren Sitz. Sie sorgen für Arbeitsplätze in der Region. Allerdings mangelt es an Facharbeitern und Auszubildenden. Noch immer müssen Gastarbeiter angeworben werden. Für die allerdings gibt es kaum Mietwohnungen. Auch der öffentliche Nahverkehr lässt zu wünschen übrig - und schnelles Internet sucht man hier vergebens.

 

Vorzeigeprojekt UFZ

Mit dem Niedergang der Landwirtschaft wurden viele Bauern arbeitslos. Die Firmen rund um Niederstetten gründeten daraufhin einen Verein und schulten Bauern zu Elektrikern, Mechanikern und Elektronikern um. Das Umschulungszentrum UFZ bietet die Kurse an, die die Firmen verlangen. Viele Schüler werden von den Firmen in das UfZ geschickt und später sofort übernommen.

Und damit da niemand auf der Strecke bleibt, holt der UFS-Geschäftsführer und Lehrer Bernd Herschlein die Schüler, die noch nicht mobil sind, sogar frühmorgens in ihren Heimatdörfern ab.

 

Offen für Neue und Neues

Niederstetten lebte schon immer vom Zuzug. 1945 kamen 200 zwangsumgesiedelte Bessarabier, unter ihnen Karl Fink, der heute noch hier lebt. In den 50er Jahren zogen italienische Gastarbeiter mit Familien zu - und blieben. Heute gehören sie zu den Geschäftsleuten der Stadt. Die örtliche Pizzeria ist der Treffpunkt für viele Niederstettener, denen die alten Wirtshäuser nicht zusagen.

Und in den 90ern kamen viele Russlanddeutsche, die hier heimisch wurden. Inzwischen gibt es sogar ein russland-deutsches Theater mit professionellen Schauspielern. Und auch die ein oder anderen "Stadtflüchtlinge" aus Stuttgart, denen die Stadt zu teuer, zu laut und zu voll war, sind hier heimisch geworden. Sie haben es sogar geschafft, den Weinanbau wiederzubeleben.

 

Reiches kulturelles Leben

Ihnen allen hilft bei der Integration das ausgeprägte Kultur- und Vereinsleben in Niederstetten. Ob freiwillige Feuerwehr, Sportverein oder Landfrauen, wer sich engagiert, gehört früher oder später einfach dazu.

Und was die Kultur angeht: Es gibt zwar kein Kino, dafür aber fünf Theaterbühnen. Der Höhepunkt ist das alle zwei Jahre stattfindende Freilichttheater im Tempele. Rund 150 Bürger engagieren sich auf und hinter der Bühne. Das verbindet - und bindet junge Menschen an den Ort. Genau wie der jährliche Winzertanz beim Herbstfest. Da muss jeder Niederstettener wenigstens einmal im Leben mitgemacht haben.

 

Chancen statt Ängste

Und weil das mit der Integration so gut klappt, ist auch alteingesessenen Bewohnern nicht bange, wenn sie an die Flüchtlinge denken. Sie wissen, sie sind auf Zuzug angewiesen, die Einwohnerzahl schwindet, alte Bauernhäuser stehen leer. Und so würde man sich über syrische Familien freuen, die hier heimisch werden: "Die hätten wir bald integriert. Sie müssen in den Gesangsverein, die Feuerwehr und den Stammtisch, dann passen sie zu uns."

 

©SWR.de

17. Dez. 2015

Grüner Markt

Marktzeiten „Grüner Markt“ Niederstetten über den Jahreswechsel

Über den Jahreswechsel findet der „Grüne Markt“ rund ums Rathaus zu den gewohnten Marktzeiten von 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr wie folgt statt:

Am Samstag, den 26.12.2015 und Samstag, den 02.01.2016 findet
kein Marktbetrieb statt.

An Heiligabend, 24.12.2015 und Silvester, 31.12.2015 ist Marktbetrieb.

 

Der erste Marktbetrieb im neuen Jahr ist am Samstag, den 09.01.2016.

Wir bitten um Kenntnisnahme und Beachtung.

13. Dez. 2015

Gewinnerlos: 1271

Preisträger ausgezeichnet - Gewinner gesucht

Im Rahmen des märchenhaften Weihnachtsmarkts Niederstetten wurde auch bei der 27. Ausgabe wieder ein Malwettbewerb durchgeführt. In diesem Jahr haben die zahlreichen Teilnehmer dem Nikolaus ein Krippen-Bild gemalt. Die Bilder wurden im ehemaligen Kulturamt ausgestellt und von einer fachkundigen Jury bewertet. 

Bei den bis zu 5-jährigen Kindern gewinnt Lena Schultz vor Enie Mayer und Luis Reimer. In der Gruppe der 6-9-Jährigen hat Denis Balbach das schönste Bild gemalt und sich vor Emil Dod und Lea Ehnes durchgesetzt. Nico Ehnes bekam in dieser Altersklasse einen Sonderpreis zugesprochen. Bei den über 10-Jährigen gewinnen Dominik Raubacher, Luise Kießecker und Lucia Leupold. 

Als Gewinner des Märchenrätsels wurden außerdem Corbinian Kehm, Fabian Luksch und Silas Gross ausgelost. 

 

Hauptpreis noch zu vergeben

Bei der Verlosung zugunsten der "Lebenshilfe Main-Tauber-Kreis" wird noch der Gewinner des Hauptpreises gesucht: ein 1-stündiger Rundflug über die Region mit den Aeronauten winkt dem Teilnehmer mit der Losnummer 1271.

Der Gewinner wird gebeten, sich mit Tobias Dod vom Gewerbeverein Niederstetten unter der Telefon-Nummer 07932 - 329 in Verbindung zu setzen.

 

Tatkräftig helfen und unterstützen können Sie im Helferkreis.

 

 

Wenn Sie Interesse haben, im Helferkreis mitzuwirken, erhalten Sie weitere Informationen bei der Stadtverwaltung
Frau Weidmann, Tel.: 9102-23 oder Herrn Czernin, Tel.: 9102-29

 

 

Errichtung des „NEUEN“ Spielplatzes in Wildentierbach

Wildentierbach: „Bald können wir hier spielen“. Diesen Kommentar äußerten die Kinder, die beim Aufbau des neu geschaffenen Spielplatzes in Wildentierbach mitgeholfen haben.

Auf 180 qm bietet das Areal für Kinder aller Altersklassen vielfältige Möglichkeiten. Sämtliche Arbeiten zur Anlage der Fläche und das Aufstellen der Spielgeräte wurden durch ehrenamtliche Helfer aller Altersklassen aus Wildentierbach, Heimberg, Hachtel, Wolkersfelden und der Firma Stefan Müller, Kinderspielgeräte aus Schöntal, durchgeführt.

Besonderen Dank gilt der Firma Erdbau Burkard, Wildentierbach, für die Erd- und Logistikarbeiten, der Firma Friedrich Fischer, Wildentierbach, für die Metallbauarbeiten, Harald Sbongk für die Fertigstellung der Wippe sowie der Stadt Niederstetten für die Kostenbeteiligung an den Spielplatz.

Die Ortsverwaltung Wildentierbach bedankt sich herzlich bei allen Helfern, Firmen und der Stadt Niederstetten für die gute Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement.

Bild zeigt von links hinten: OV Jürgen Schuler, Dieter Gerlinger, Friedrich Thomas, Christian Burkard, Wolfgang Mayer, Thomas Schneider, Karl Weber, Christopher Marquardt, Werner Marquardt, Manfred Gatzke, von links vorne: Simon Mayer, Pia Schuler, Nils Schuler

Auf dem Bild fehlen: Jürgen Burkard, Gerd Lang, Matthias Bauer, Herbert Fischer und Harald Sbongk

 

 

Frau Andrea Ilzhöfer feierte im September 2015
ihr 25- jähriges Dienstjubiläum bei der Stadt Niederstetten

Bei einer kleinen Jubiläumsfeier im städtischen Kindergarten Rinderfeld bedankte sich Herr Bürgermeister Zibold bei Frau Andrea Ilzhöfer für die Arbeit und das Engagement in dieser langen Zeit und für die lange Verbundenheit mit der Stadt Niederstetten.

Frau Andrea Ilzhöfer wurde zum 01.09.1990 im städtischen Kindergarten Rinderfeld als Erzieherin eingestellt. Seit 01.08.1993 ist Frau Ilzhöfer Leiterin des Kindergartens in Rinderfeld.

Als Zeichen der Anerkennung und des Dankes überreichte Herr Bürgermeister Zibold Kindergartenleiterin Frau Ilzhöfer  abschließend die Urkunde zum 25-jährigen Dienstjubiläum sowie ein Blumenpräsent.

Bericht über die Gemeinderatssitzung am 15.06.2016

Ein Thema was den Gemeinderat der Stadt Niederstetten seit Monaten beschäftigt war auch wieder zu Beginn der Junisitzung auf der Tagesordnung:

Die Beförderung der Kindergartenkinder.

Bürgermeister Zibold brachte nochmals deutlich sein Unverständnis zum Ausdruck, dass durch den Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) die jahrzehntelange Praxis zur Beförderung der Kindergartenkinder in den Schulbussen aufgekündigt wurde. Dies hat zur Folge, dass die Stadt Niederstetten nun einen Sonderverkehr für die Beförderung der Kindergartenkinder einrichten muss. Den betroffenen Eltern und dem Steuerzahler wird es wohl nur schwer zu erklären sein, warum nun die neuen Kindergartenbusse beinahe zeitgleich den Schulbussen des öffentlichen Nahverkehrs hinterherfahren. Die Entscheidung des Verkehrsverbundes verursacht der Stadt Niederstetten durch die Einrichtung des Sonderverkehrs für die Kindergartenkinder Beförderungskosten in Höhe von über 37.000,00 € pro Jahr. Das sind ca. 12.000,00 € mehr als bisher. Da dieses Geld jetzt nicht mehr an den Verkehrsverbund (VRN), sondern direkt an den Busunternehmer ausgezahlt wird, beginnt der Verkehrsverbund nun auch schon mit der Streichung von Schülerlinien, beispielsweise nach der 4. Schulstunde von Niederstetten nach Wolkersfelden.

Kontrovers diskutierte das Gremium über die Beteiligung der Eltern an den Beförderungskosten für die Kindergartenkinder. Nach Anhörung der Elternbeiräte stand es zur Diskussion einen Beitrag für die Buskosten von den betroffenen Eltern der Buskinder zu erheben. Dagegen gab es auch Argumente die die Umlegung auf alle Kindergartenkinder befürworteten und für sachgerecht einschätzten.

Nach eingehender Beratung stimmte der Gemeinderat abschließend und einstimmig dafür, zunächst keine Sonderbeiträge für die Busbeförderungskosten zu erheben.
Der städtische Haushalt wird dadurch jedoch zusätzlich belastet. Die Stadtverwaltung kündigte an, dass ohnehin weitere Erhöhungen der Elternbeiträge unausweichlich sind, da durch die Ausweitung des Betreuungsangebotes und die Tariferhöhung beim Erziehungspersonal erhebliche Mehrkosten laufend entstehen.

Im weiteren Verlauf der Sitzung beschäftigte sich der Gemeinderat mit der Sanierung des Hallenteils IV im „Haus des Sports“. Der Bauhof hatte zusammen mit Asylbewerbern über 34 Tonnen Estrich aus dem Hallenteil IV ausgebaut. Dadurch konnte nun der Auftrag für den Einbau einer Fußbodenheizung vergeben werden. Den Auftrag erhält die Firma Keppler aus Niederstetten zum Angebotspreis von 13.673,70 €, brutto. Vom Stadtbauamt werden derzeit die Ausschreibungen für die weiteren Arbeiten zur Sanierung des Hallenteils IV vorbereitet. Ziel sollte die Fertigstellung im Herbst des Jahres sein. Ob dieser Termin aufgrund der Urlaubszeiten der Baufirmen jedoch eingehalten werden kann, ist derzeit noch fraglich.

Ohne weitere Aussprache stimmte der Gemeinderat der Annahme von Spenden zu.
Insgesamt 1.460,00 € waren für verschiedene Zwecke eingegangen. Der „Freizeit e.V Derbe“ spendete für den Spielplatz Wildentierbach, während der Gesangverein/Liederkranz Oberstetten 1878 eV für eine Sitzbank am Römerplatz in Oberstetten spendete. Auch eine private Spende zugunsten des Helferkreises für die Asylbewerber ist gerne entgegengenommen worden.

Wie schon in der Maisitzung des Gemeinderates beschäftigte nun auch wieder die Parkraumbewirtschaftung die Mitglieder des Gemeinderates. Das Ordnungsamt hatte mittlerweile geprüft, ob die Einräumung einer Kulanzzeit beispielsweise von 10 Minuten technisch und rechtlich umsetzbar ist. Das Ergebnis der Prüfung war negativ, da sowohl technische, als auch rechtliche Aspekte gegen die Kulanzzeit sprechen. Die Kulanzzeit liegt zwar im Ermessen der Gemeinde, jedoch kann dieses Ermessen aufgrund des Gleichbehandlungsgrundsatzes kaum Anwendung finden. Heftig wurden die Parkkontrollen anschließend im Gremium diskutiert. Eine überwältigende Mehrheit stimmte jedoch abschließend dafür, die Parkkontrollen beizubehalten und von einer Kulanzzeit aufgrund der Gleichbehandlung aller Verkehrsteilnehmer abzusehen.

Zum Anschluss der öffentlichen Gemeinderatssitzung informierte Bürgermeister Zibold über die Einladung des Helferkreises für die Asylbewerber für das gemeinsame Fastenbrechen nach dem islamischen Fastenmonat Ramadan, welches am Samstag, den 09. Juli in den Frickentalhallen stattfinden wird.

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