Begeisterndes Jubiläumskonzert in der Alten Turnhalle
Vom Gässles-Bläkern zum Niederstettener Markenartikel geworden

Niederstetten Wow! 40 Jahre gibt es sie schon, die Vorbachtaler Musikanten. Unglaublich, oder? Dabei hätte man es sich doch eigentlich bereits beim Herbstfest 1974 denken können, als auf den Festwagen eifrig Blasmusik gemacht wurde, um die „Steidemer“ für die Gründung eines Musikvereins zu begeistern.

An die ersten Gehversuche der „Gässles-Bläker“ erinnerte Ernst Wollinger die Gäste des großen Jubiläumskonzerts in der Alten Turnhalle mit heiterem Rückblick. Ironisch, aber dennoch begeistert klangen damals die Anfeuerungsrufe: „Die Steidemer sind do, die Steidermer sind do, mer härt am laute bloose, mer härts am falsche Ton.“

Damit braucht man ihnen heut’ nicht mehr kommen, mit falschen Tönen: Was aus den Vorbachtaler Musikanten geworden ist, das konnte sich bereits beim 25-jährigen Jubiläum locker neben dem KVO hören lassen, wie Mainrad Mayer, Ehrenvorsitzender des Blasmusikkreisverbands Hohenlohe bestätigte. Eine sehr gute Figur machten sie bereits damals neben diesem Riesenorchester - und die vergangenen anderthalb Jahrzehnte haben sie selbstverständlich bestens genutzt zur Weiterentwicklung. Wer schon beim ersten Wertungsspielen einen ersten Rang mit Belobigung einspielt...

Meinrad Mayer gratulierte im Namen des Kreisverbands und auch ganz Persönlich von Herzen – ebenso wie Ulrich Roth, der den Vorbachtaler Musikanten nicht nur als stellvertretender Bürgermeister, sondern selbstverständlich auch als vielfacher Winzertänzer eng verbunden ist. 16 Jahre lang haben sie ihn „mit einem Galopp über den Sportplatz gehetzt“. Und ulkte: Die Winzertänzer seien nicht nur auf die Vorbachtaler angewiesen, sondern - Galopp – ihnen auch ausgeliefert. Macht nix: Gemeinsam repräsentierten beide Gruppen die Vorbachkommune unter anderem mehrfach in der französischen Partnerstadt le Plessis-Bouchard.

„Des großen Kurfürsten Reitermarsch“ sagte Roth an, das erste Vorbachtaler- Musikschmankerl, nachdem zuvor das Sinfonische Jugendblasorchester Musikschule Hohenlohe unter der Leitung von Martin Klüh mit „Music From Pirates Of The Caribbean“ und „The Best Of Queen“ den Abend mit großem Können und wunderbarem Schwung eröffnet hatten.

Sieben Mitglieder der Jugendkapelle, die sich dringend neuen Mitglieder wünscht, wie Carmen Scharfenberger charmant und nachdrücklich informierte, feierten am Jubiläumsabend auch ganz persönlich mit – nämlich als neue, nun auch hochoffizielle Vorbachtaler, wie die Vereinsvorsitzende Susanne Martens berichtete. Mit ihnen – und mit den drei Vorbachtalern, die schon als „Gässles-Bläker“ von der allerersten Stunde an dabei waren – zählt die Formation im 40. Jahr vierzig aktive Musiker, die ihr Publikum an diesem Abend mit höchster musikalischer Qualität und unglaublicher Klangvielfalt begeisterten.

Zur Vielfalt hatte das Publikum beigetragen, das im Lauf des Jubeljahrs seine Highlights aus vierzig Jahren nominiert hatte, natürlich die Festredner, die heiter verschiedenste Aspekte und Phasen der Entwicklung des Musikvereins Niederstetten e.V. kommentierten – und die drei Dirigenten, die im Lauf der vier Jahrzehnte den Taktstock führten. Mit sichtlicher Freude griff Johann Apfelbacher, Gründungs- und Ehrendirigent der Vorbachtaler Musikanten, zum Taktstock bei „Wo die Wolga fließt“, mit ebensolcher Freude trat Oleg Mook mit dem Studnitzky-Arrangement von Johann Strauss Vater und Johann Strauss Sohn an Dirigentenpult. Die Vorbachtaler Musikanten folgten auch ohne vorherige gemeinsame Probe perfekt dem kleinsten Dirigenten-Fingerzeig, ganz wie sie es gewohnt sind unter der auch schon längst bewährten Leitung von Klaus Martens.

Martin Dasing, Vorsitzender des Blasmusikkreisverbands Hohenlohe, hatte alle Hände voll zu tun, um die an diesem Abend fälligen Ehrungen zwar flink – schließlich lockte noch ein großes musikalisches Programm -, aber mit der gebotenen Ruhe und Würde vorzunehmen. Reichlich Ehrennadeln in Silber und Gold waren langjährigen aktiven wie fördernden Mitgliedern ans Revers zu heften, gut ein Dutzend gar in Gold mit Diamant für die mittlerweile 40-jährige Treue zu den Vorbachtalern. Für 40-jähriges aktives Musizieren zeichnete Dasing den Vorbachtaler-Dirigenten Klaus Martens mit Ehrenbrief sowie der Ehrennadel in Gold mit Diamant aus. Wesentlich mehr Engagement geht wohl kaum, meint man. Und dennoch: Mit Eberhard Menikheim war ein Gründungsmitglied auszuzeichnen, das auf eine mittlerweile sechs Jahrzehnte währende Bläserlaufbahn zurückblicken kann.

An den Jubiläumsabend werden sich die Vorbachtaler und ihre Gäste lange und mit großer Freude zurückerinnern. Und Zukunftssorgen müssen den Musikverein Niederstetten e.V. auch auf längere Sicht wohl nicht plagen: Musikschuleiter und Jugendblasorchesterchef Martin Klüh lässt zwar die unter seiner und seines Vorgängers Führung geschulten jungen Könner wohl nicht nur mit einem lachenden, sondern gewiss auch einem weinenden Auge ziehen, wird aber mit viel Engagement weiter dafür sorgen, dass sich die Vorbachtaler stets auf die Unterstützung junger Blasmusiker verlassen können.

©Inge Braune

Aus dem Kindergarten Rinderfeld:

„Wunderbar schmeckt Apfelsaft
stillt den Durst und gibt dir Kraft,
doch Apfelsaft ist großer Mist
wenn er ausgetrunken ist."

Frei nach Helme Heine muss man etwas tun wenn es keinen Apfelsaft im Kindergarten mehr gibt. Und damit wir auch weiterhin leckeren und gesunden Apfelsaft trinken können ging es zum Apfelsaft pressen bei Familie Kleider.

Viel gibt es zu tun damit aus den Äpfeln auch Apfelsaft wird. Zuerst müssen die Äpfel gewaschen werden und dann in große Stücke geschnitten werden. Dabei muss man gut aufpassen dass man die faulen Stellen wegschneidet.

Natürlich müssen die Äpfel dabei auch probiert werden ob sie wirklich gut sind. Dann kommen die großen Stücke in den Häcksler und werden zerkleinert. Dafür mussten wir ganz fest an einer Kurbel drehen. Das war ganz schön schwer. Auch danach, beim Pressen in der Presse brauchten wir sehr viel Kraft. Das war sehr anstrengend, aber wir konnten gleich sehen wie unten der Apfelsaft herausläuft.

Danach haben wir den Saft durch ein Feinsieb gegossen und in Flaschen gefüllt. Vorher mussten wir den Saft aber natürlich kosten. Und er war sehr lecker. Den Saft können wir jetzt im Kindergarten leer trinken. Wir bedanken uns bei Familie Kleider, es war nämlich nicht das erste Mal dass wir zum Apfelsaft pressen eingeladen waren.

Kindergarten Rinderfeld

Der gesamte Schülerbusverkehr wird ab sofort vom ZOB Hallenbad auf den Frickentalplatz bis auf weiteres verlegt. Grund für die Verlegung ist der Abbruch des Hallenbades Niederstetten voraussichtlich von Mitte Oktober 2014 bis Mitte Dezember 2014.

Die Haltestellen am Hallenbad können in dieser Zeit nicht angefahren werden. Wir bitten die betroffenen Schüler und Eltern um Beachtung. Insbesondere weisen wir daraufhin, dass auch die beiden Haltebuchten in der Oberstetter Straße nicht von Schülern genutzt werden können. Der gesamte Busverkehr für das Bildungszentrum erfolgt während der Abbrucharbeiten des Hallenbades über den Frickentalplatz.

Im Rahmen einer kleinen Feier im Rathaus Niederstetten wurden 2 langjährige und verdiente Mitarbeiterinnen der Stadt in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet.

Frau Gertrud Ehnes arbeitete seit 1982 bis heute und Frau Friede Ehrensberger seit 1997 bis heute im Grünbereich der Stadt Niederstetten.

Als die sogenannten „Grünen Damen“ sorgten Sie sich in hervorragender Art und Weise um die Grünanlagen im Stadtgebiet.

Bürgermeister Zibold bedankte sich im Namen des Gemeinderates sowie der Stadt Niederstetten für die jahrelange gute Zusammenarbeit und wünschte den beiden zu ihrem Ruhestand  alles Gute und viel Gesundheit

Die Sperrung (Badeverbot) des Aschbachsees in Herrenzimmern wurde vom Gesundheitsamt wieder aufgehoben.

Heeresmusikkorps Veitshöchheim

Benefizkonzert in der Alten Turnhalle: Genuss pur plus Gutes tun

Glänzende Kammerensembles begeistern, Tuba-Ensemble überwältigt 


Niederstetten Es ist seit langem gute Tradition, dass die Niederstettener Regionalstelle des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. Benefizveranstaltungen organisiert. Das 1960 als Verein ins Leben gerufene Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien in schwierigen Lebenssituationen. Rund 2.500 Ehrenamtliche tragen das Vereinsengagement.

Die Niederstettener Regionalstelle leitet seit 1989 – bis auf eine fünfjährige Unterbrechung ab 2003 - Oberstleutnant Martin Heuwinkel. Er hat unter anderem bereits mehrfach Benefizfußballspiele zwischen dem VfB Stuttgart und der Bundeswehr-Nationalmannschaft in Niederstetten sowie Benefizkonzerte mit dem Heeresmusikkoprs Veitshöchheim, dem Luftwaffenmusikkorps 2 aus Karlsruhe und dem Gebirgsmusikkoprs aus Garmisch-Partenkirchen organisiert.

Was Heuwinkel jetzt in Absprache mit den Musikern aus Veitshöchheim auf die Beine stellte, war weit mehr als ein „Ersatz“ fürs ursprünglich im Rahmen des Weihnachtsmarktes vorgesehene Adventskonzert: Das Kammerkonzert, bei dem Oberstleutnant Burkard Zenglein, seit 2007 Chef des Heeresmusikkorps Veitshöchheim, neben dem großen Blechbläserensemble das Holzbläserquintett, das Blechbläserquintett und das Tuba-Ensemble präsentierte, ist eindeutig ein Sahnehäubchen im ohnehin hochkarätigen Niederstettener Veranstaltungskalender.

Rund 300 Besucher des unter der Schirmherrschaft von Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold und Oberst Andreas Henne (Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30) stehenden Konzerts in der Alten Turnhalle zählte der Veranstalter.

Oberst Henne übernahm die Begrüßung zu Beginn des Konzerts, Bürgermeister Zibold begrüßte beim anschließenden Empfang im KULT die Ehrengäste, darunter Bad Mergentheims OB Udo Glatthaar und Assamstadts Bürgermeister Joachim Döffinger sowie den Ehrenvorsitzenden des Bundeswehr-Sozialwerks Egon Storz, Regierungsoberamtsrat a.D., dem Rainer Bürkert, Geschäftsführer der Würth Índustrie Service GmbH  zusätzlich zum Erlös des Benefizkonzerts einen Spendenscheck überreichte.

Höchstes musikalisches Niveau versprach Oberst Henne bei seiner Begrüßung, und große musikalische Vielfalt von der Klassik bis zur Moderne, vom Marsch bis hin zur Popmusik. Wie recht er mit dieser Ankündigung hatte, erlebte das Publikum vom ersten Takt des Rozhlasmarschs – die Komposition von Vilem Cernik ist auch als schwungvoller „Rundfunkmarsch“ bekannt - an.

Mit den Kammerensembles habe man das Edelste mitgebracht, was das Heeresmusikkorps Veitshöchheim zu bieten habe, so Oberstleutnant Zenglein, in der Historie des Musikkorps - bis 2013 firmierte die Formation als „Heeresmusikkorps 12“ - der 10. Leiter des aus insgesamt 60 Musikern bestehenden Gesamtensembles. Im Kammermusikbereich, so Zenglein, sei schlechthin jeder einzelne Solist.

Zum Edelsten zählt auch Henry Pucells barocke Festmusik „Trumpet Tune“ – ein Meisterstückchen für das 10-köpfige Große Blechbläserensemble.

Mit dem Holzbläserquintett präsentierte Zenglein eine der jüngsten Formationen im Heeresmusikkorps: Mit traumhaft sicherem Musikgefühl zelebrierten sie Haydns nachdenklich gestimmtes „Divertimento in F“, Ravels „Le Trombeau de Couperin“ und Aaron Coplands „New England Countryside“, komponiert als Filmmusik für „The City“,

Einen absolut raren Musikgenuss bot das Tuba-Ensemble, das mit Richard Wagners „Pilgerchor“ aus „Tannhäuser“, dem „Washington Post March“ von John Philip Sousa und „Power“ von John Stevens dem Publikum in der Alten Turnhalle nicht nur eine extrem rare Besetzung, sondern auf der Basis der tiefsten Blechbläserklänge auch ein regelrecht physisches Klangerleben ermöglichte. Ob Pilgerchor, ob Sousas heiterer Marsch, ob bei der jazzig-treibenden Stevens-Komposition: Dieses Ensemble gestaltet in phantastischer Dynamik eine ungeheure Intensität, die unter die Haut geht.

Auf das eigentlich angekündigte Saxophon-Quartett  musste das Publikum verzichten: Lehrgangs- und Krankheitsbedingte Ausfälle verhinderten den Auftritt. Schade. An der Brillanz des Abends änderte das jedoch nichts, denn das Blechbläserquintett führte vom Barock („Rondeau“ von J.J.Mouree) über berühmte Filmmusiken in „Disney Mouse“ bis hin zu „Abba goes Brass“. Da stillzusitzen: fast unmöglich.

Den Abschluss machte das Große Blechbläserensemble mit Freddie Mercurys „Bohemian Rhapsody“. Phantastisch? Das ist eigentlich kein Ausdruck. Klar, dass das begeisterte  Publikum das Heeresmusikkorps nicht ohne Zugabe ziehen ließ. Und klar, dass das genau weiß, was in Niederstetten auf keinen Fall fehlen darf: Der „Fliegermarsch“. Zum wirklich runden musikalischen Abend bleibt nur, zu gratulieren.

 Text & Bilder: ©IngeBraune

Sommer, Sonne, Badefreuden! Die neue Buslinie „960“ Niederstetten-Creglingen und zurück fährt drei mal täglich an Schul- und Ferientagen zwischen den beiden Städten hin und her. Somit ist auch der beliebte Rinderfelder Badesee von Montag bis Freitag bequem per Linienbus erreichbar.

Start der Linie ist jeweils in Niederstetten am Bahnhof. In der Kernstadt werden dann noch die Haltestellen, Ziegelmühle, ZOB/Hallenbad, Sperrlohe und Hohe Buche bedient. Über Rehhof und Wermutshausen geht´s dann zur Haltestelle „Rinderfelder See“. Von hier führt der Linienverlauf weiter über die Rinderfelder Ortsmitte nach Streichental, in´s Creglinger Industriegebiet „Münster, Hörle“, dann runter nach Münster, Ort und über die Haltestelle „Herrgottskirche“ schließlich zum Zentralen Omnibusbahnhof am Tauberufer in Creglingen. In der Gegenrichtung werden die Haltestellen in umgekehrter Reihenfolge bedient. Für Einheimische wie für Touristen wird mit dieser Linie erstmals eine Direktverbindung der beiden südlichsten Städte im Main-Tauber-Kreis mit „Öffentlichen Verkehrsmitteln“ angeboten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vgmt.de

LEADER

Teilnahmefrist bis 25. Juli verlängert

Unter dem Motto „Create Your Heimat – Junges Land – Junge Ideen“ ist im April ein Jugendwettbewerb der drei Landkreise Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Schwäbisch Hall gestartet. „Unser Ziel ist es“, so Margot Klinger, Geschäftsführerin der Wirtschaftsinitiative Hohenlohe, „Zukunftsideen für die Region direkt von den Jugendlichen zu bekommen“.

„Wer 14 bis 22 Jahre alt ist und in der LEADER-Region Hohenlohe-Tauber lebt, dort zur Schule geht oder eine Ausbildung macht, kann mit machen – als Einzelperson, Gruppe oder Schulklasse.“, konkretisiert Brigitte Spriegel von der Wirtschaftsförderung Schwäbisch Hall die Teilnahmevoraussetzungen am Wettbewerb und freut sich, dass jetzt die Grund- und Werkrealschule Schrozberg einen Wettbewerbsbeitrag eingereicht hat. Die Schüler der Medien-AG haben zusammen mit ihren Lehrern zwei Tage lang die Stadt und Teilorte von Schrozberg bereist und gefilmt. Um zu den Bildern noch Informationen zu erhalten, wurden außerdem Jugendliche zu ihrer Vorstellung von Heimat und dazu, was ihnen an ihrem Ort gefällt und was sie gerne ändern wollen, gefragt.

Um weiteren Jugendlichen die Möglichkeit zu einer Teilnahme am Jugendwettbewerb zu bieten, wurde der Einsendeschluss bis zum 25. Juli 2014 verlängert. Dabei muss nicht unbedingt ein Film gedreht werden, es ist völlig offen, was gemacht wird. Egal ob Theaterstück, Aufsatz, Film, Bild, Collage, Homepage oder Geo-Cache-Route, alles ist möglich und erlaubt. Eine Fachjury bewertet dann die Wettbewerbsbeiträge und wählt die Gewinner noch vor den Sommerferien aus. Für die Sieger winken 300 € als Preisgeld, wobei auch die Plätze zwei bis sieben mit Preisen ausgezeichnet werden. Die Preise werden dann nach den Sommerferien am 15. September beim zweiten LEADER-Regionalforum von den Landräten der drei Landkreise übergeben.

Die Ergebnisse aus dem Jugendwettbewerb werden auf der Homepage der LEADER-Region veröffentlicht und auch über die Presse der Öffentlichkeit präsentiert. Außerdem werden die Ideen und Anregungen direkt in das „Regionale Entwicklungskonzept“ aufgenommen, das den Leitfaden für die Arbeit der LEADER-Region ab 2015 darstellt. Alle Infos zum Jugendwettbewerb und über das Förderprogramm LEADER sind im Internet unter www.leader-hohenlohe-tauber.de zu finden.

Weitere Informationen zu LEADER

26 Städte und Gemeinden bewerben sich als Region Hohenlohe-Tauber um das Förderprogramm LEADER der EU und des Landes Baden-Württemberg. Mit LEADER soll die Entwicklung der ländlichen Regionen unterstützt werden. Im Projektzeitraum von 2015 bis 2020 werden dann Projekte und Maßnahmen umgesetzt. Die Ideen dazu sollen vor allem aus der Bevölkerung kommen. „Für uns ist dabei auch die Frage spannend, wie unsere Region in zehn Jahren aussehen muss, damit die Jugendlichen hier bleiben oder nach der Ausbildung wieder hierher zurück kommen wollen“, ergänzt Rico Neubert von der Wirtschaftsförderung im Main-Tauber-Kreis.

LEADER 2

40 Jahre Vorbachtaler Musikanten

Begeisternder Abend mit dem Sinfonischen Jugendblasorchester Baden-Württemberg

Vorbildliche Jugendarbeit der „Vorbachtaler“ schafft Synergieeffekte


Niederstetten. Seit vier Jahrzehnten gehören die „Vorbachtaler Musikanten“ zur Region. So ein Jubiläum muss gebührend gefeiert werden – und mit der Einladung ans Sinfonische Jugendblasorchester Baden-Württemberg in die Frickentalhalle haben die Vorbachtaler nicht nur sich selbst, sondern auch Musikfreunden aus dem weiten Umkreis eine riesige 300 Besucher folgten der Einladung – und waren begeistert.

Erstmals gastierte das Sinfonische Jugendblasorchester Baden-Württemberg im Vorbachstädtchen – auch dank der guten Beziehungen der Vorbachtaler Musikanten und der Musikschule Hohenlohe zur jungen Bläserelite: Mit recht stolz ist man darauf, dass mit dem Niederstettener Alexander Schmid (Bassposaune) und dem aus Igersheim stammenden Florian Wallny  (Trompete) gleich zwei junge Musiker aus der Region der hochkarätigen Formation angehören.

Über 40 Jugendliche zwischen 14 und 21 Jahren gehören dem 1983 gegründeten Orchester an. Aus dem gesamten Bundesland reisen sie für die Arbeitsphasen – jüngst fand eine in Ochsenfurt statt – an. Viele von ihnen wurden bereits mit ersten Preisen beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ ausgezeichnet – und das hört man: Die musikalische Qualität der von Felix Hauswirth geleiteten Gruppe ist enorm. Kein Wunder also, dass das Orchester in aller Welt – demnächst in Brasilien - auftritt, internationale Auszeichnungen einheimst und unter anderem durch seine hochkarätigen CD-Einspielungen die Aufmerksamkeit zeitgenössischer Komponisten auf sich zog. Ein echter „musikalischer Leckerbissen“, so Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold bei seiner Begrüßung.

Auch sie haben klein angefangen – so wie die erst im vergangenen Jahr gegründete und von den Vorbachtaler Musikanten  und dem Musikverein Schrozberg unterstützte Bläserklasse des Bildungszentrums Niederstetten und der Schule in Schrozberg, die Zibold bereits im vergangenen September erstmals bei einer Probe belauschte. Bei manchem fragt man sich, wie um alles in der Welt er oder sie es schaffen kann, das Instrument, oft ebenso groß sein wie sie selbst, nicht nur zu schleppen, sondern auch noch zu spielen.

Unter der Stabführung von Musikschulleiter Martin Förster eröffneten sie mit Gospelklang und „Old MacDonald“, Beethovens „Ode an die Freude“  und „Hard Rock Blues“ den Konzuertabend in der Frickentalhalle. Besser lässt sich kaum umsetzen, was den „Vorbachtaler Musikanten“ am Herzen liegt: Sie wollen, so berichtet die Vorsitzende Susanne Martens, Kindern die Möglichkeit zum Sammeln erster Erfahrungen mit einem Blasinstrument geben und es Jugendlichen  ermöglichen, Orchestererfahrung zu sammeln und nachhaltig Spaß am gemeinsamen Musizieren zu bekommen.

Dass das Anliegen funktioniert, bewies im Anschluss das Sinfonische Jugendblasorchester Musikschule Hohenlohe und Vorbachtaler Musikanten. Mit Carter Burwells „Twilight Overtüre“ und Bellas Lullaby“, Saucedos „Dreamsong“ – am Piano glänzte der 14-jährige Tobias Raab mit einem Solopart“ zeigte das Orchester schon eine große Bandbreite. Eine Gesangssolistin zu begleiten, stellt andere Herausforderungen – und auch die meisterte das Ensemble mühelos. Sehr gelungen präsentierte die 17-jährige Sarah Jahrmann den Musical-Hit „Ich gehör nur mir“. Erstaunlich, wie sie den Sissi-Song aus dem Kunze/Levay-Musical „Elisabeth“ umsetzte: Souverän bewältigte sie stimm- und ausdrucksstark den Part gleich zweimal, denn der Applaus fordedrte nach Sparkes „A Klezmer Karnival“ klar eine Zugabe.

Dann, nach der Pause, das Sinfonische Jugendblasorchester Baden-Württemberg: Klangoffenbarung bereits der „Feierliche Einzug der Ritter des Johanniterordens“ (Richard Strauss) in der kleinen Blechbläserbesetzung: ein hochkarätiger Blasmusik-Traum, dem dann in größerer, durch Holzbläser und Querflöte dominierter Besetzung der vom selben Komponisten stammende anmutige und hoch romantische Gang „Auf stillem Waldespfad“ folgte. In Komplettbesetzung Ansermest „Deuxième Marche Militaire“ – heiter, fast tänzelnd.

Eine echte Offenbarung in Sachen Bläsermusik: „Le Premier Jour“ von Jean Balissat. Die Liebe des 2007 verstorbenen Schweizer Komponisten für Perkussionsinstrumente gestaltet den Schöpfungstag in überwältigender Tonmalerei: Da grollen aus der Erdentiefe Vulkane, da tanzen Sonnen und Planeten eine Sphärenmusik. Posaune und Trompete begleiten den Schöpfungsakt, ehe Flöten und hauchfeine Xylophonklänge das Schöpfungslicht in Wassertropfen tanzen lassen. Schlicht unglaublich, wie dieses Junge Orchester diese liebevoll-liebestolle, gewalttätig-gewaltige, moosweiche und eruptive Schöpfungsgeschichte umsetzt.

Brandender Applaus von rund 300 Händepaaren, der sich bei Milhauds „Suite Francaise und der faszinierenden Umsetzung von Oliver Waespis „Berglicht“ kaum noch steigern lässt. Mit stehender Ovation erzwingt das Publikum trotz des nahenden Fußballabends noch eine Zugabe, die mit heiter-tänzelnden K.u.K.-Klängen in die kürzeste Nacht des Jahres entlässt.

Die „Vorbachtaler Musikanten“ hatten mit ihrer Ankündigung, dass an diesem Abend „jugendlicher Musikzauber“ zu erwarten sei, wirklich nicht zu viel gesagt – eher schon viel zu wenig. Musikbegeisterte sollten sich schon jetzt den 25. Oktober im Kalender Markieren: Da laden die „Vorbachtaler Musikanten“ zum Jubiläumskonzert in die Alte Turnhalle Niederstetten ein.

Text & Bilder: ©IngeBraune

Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung am 16.04.2014 hat sich der Gemeinderat gemeinsam mit Bürgermeister Zibold von Architektin Haas den aktuellen Stand der Umbauarbeiten im Dorfzentrum in Vorbachzimmern erläutern lassen.

Der geplante Anbau ist in der Zwischenzeit im Rohbau fertig gestellt.

In der Woche nach Ostern wurde mit den Umbauarbeiten im ehemaligen Kindergarten begonnen. Der Kindergarten Wolkenschloss ist in der Zwischenzeit nach Oberstetten umgezogen.

Aktuell liegt man voll im Zeitplan, so dass mit einer fristgerechten Eröffnung des Kindergartens zum Kindergartenjahr 2014/15 gerechnet werden kann.

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