Dem bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger Wolfgang Ell wurde im Landratsamt durch den Bauamtsleiter Günter Siegl die Bestellungsurkunde für den Kehrbezirk Main-Tauber-Kreis Nr. 10 zum 1. März 2015 übergeben. Die Bestellung ist nach dem Schornsteinfeger-Handwerksgesetz auf sieben Jahre befristet. Eine Wiederbestellung des Kehrbezirksinhabers nach Ablauf der Siebenjahresfrist ist nach erneuter öffentlicher Ausschreibung des Kehrbezirks zulässig. Der Kehrbezirk wurde räumlich nicht verändert und erstreckt sich im Bereich der Stadt Bad Mergentheim auf die Stadtteile Apfelbach, Herbsthausen und Teile von Markelsheim, im Bereich der Stadt Niederstetten auf den Hauptort und die Stadtteile Adolzhausen, Herrenzimmern, Pfitzingen, Rehhof, Rüsselhausen, Vorbachzimmern und Wermutshausen sowie im Bereich der Stadt Weikersheim auf die Stadtteile Bronn, Elpersheim und Gewerbegebiet „Tauberhöhe“, Haagen, Honsbronn und Laudenbach.

Der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger Wolfgang Ell, Nussbaumweg 5 in 91611 Lehrberg, ist unter der Telefonnummer 09820/918316 und der Faxnummer 09820/9189629 zu erreichen.

Notfallvorsorge

Defibrillator-Spende für Herrenzimmern erhöht Rettungschancen

Bei Herz- und Kreislaufproblemen kommt es auf jede Minute an

Herrenzimmern „Tue Gutes und rede darüber“:  Mit dieser Maxime kann man recht gut für sich werben. Gutes zu tun und dabei das Licht der Öffentlichkeit zu scheuen, hat heute eher Seltenheitswert. Und manchmal ereignet es sich doch, so jüngst in Herrenzimmern.

Eine Familie spendete dem Niederstettener Teilort Herrenzimmern einen „automatisierten externen Defibrillator“ - ein Gerät, das es selbst Laien ermöglicht, Leben zu retten. In Großstädten sind Defibrillatoren vielfach an zentralen belebten Punkten wie Bahn- und Flughäfen zugänglich – im ländlichen Raum sind sie noch rar gesät.

Der „Defi“ ist, ganz kurz und knapp, ein Gerät, das mit gezieltem Stromstoß das Herz wieder in den richtigen Takt bringen kann. Über Bildschirm und Lautsprecher gibt das jetzt in Herrenzimmern stationierte Gerät genaue Anweisungen: Es zeigt, wo die Elektroden anzubringen sind, es prüft, ob der Defibrillator-Stromstoß erforderlich ist und gibt bei Handlungsbedarf klare Anweisungen zur Auslösung.

Rund 80 Einwohner – in Herrenzimmern leben insgesamt etwa 150 Menschen - wollten Genaueres erfahren und folgten aufmerksam den Erläuterungen von Rainer Burkhard. Als aktiver Aus- und Fortbilder weiß der ehemalige Bereitschaftsleiter beim DRK in Niederstetten genau, worauf es ankommt, wenn  Herz und Atmung aussetzen – und kann anschaulich erklären, wie der Defibrillator das Herz den erforderlichen Impuls gibt.

Drei Ärzte – die Doktoren Urban Lanig, Hans-Eric Lichtbau und Gerti Willfahrt – standen ebenfalls bereit, um Fragen im Umgang mit dem technischen Lebensretter zu beantworten. Lichtblau lebt in Herrenzimmern und übernimmt auch im Ruhestand als praktischer Arzt noch Bereitschaftsdienste, Lanig und Willfarth engagieren sich im Kreisrat für die Wochenend- und Notfallmedizin in der Region.

Die Mediziner begrüßten die durch die großzügige Spende  ermöglichte Beschaffung und die enorme Beteiligung der Einwohner von Herrenzimmern. Immens wichtig, so die drei Ärzte unisono, sei es, bei Herz- und Kreislaufproblemen schnell zu reagieren und etwas mehr tun zu können, als mit Herzmassage und Atemspende zu versuchen, das Leben des Patienten bis zum Eintreffen von Rettungskräften zu erhalten.

Selbst das ist schwierig: Oft fürchten Helfer, Fehler machen zu können. Der Erste-Hilfe-Kurs liegt vielfach lange zurück. In Herrenzimmern wird sich das jetzt ändern: Auf das DRK-Angebot zu einem Erste Hilfe Kurs meldeten sich spontan 15 Interessenten – eine höchst positive „Nebenwirkung“ der Defibrillator-Spende.

 

©IngeBraune

Ein Einfamilienwohnhaus ist am Dienstagmittag im Niederstettener Ortsteil Pfitzingen in Brand geraten. Zum Glück wurde dabei niemand ernsthaft verletzt, jedoch hat die betroffene Familie Franke nicht nur ihr Heim verloren, sondern auch das gesamte Hab und Gut.
 
Die Stadt Niederstetten bittet daher für die betroffene Familie um Spenden unter folgender Bankverbindung:
 
Kto: 800 227
BLZ: 673 525 65
Sparkasse Tauberfranken
Stichwort: „Nothilfe Franke“
 
IBAN: DE66 6735 2565 0000 8002 27
BIC: SOLADES1TBB
 
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Ihre Stadtverwaltung

Begeisterndes Jubiläumskonzert in der Alten Turnhalle
Vom Gässles-Bläkern zum Niederstettener Markenartikel geworden

Niederstetten Wow! 40 Jahre gibt es sie schon, die Vorbachtaler Musikanten. Unglaublich, oder? Dabei hätte man es sich doch eigentlich bereits beim Herbstfest 1974 denken können, als auf den Festwagen eifrig Blasmusik gemacht wurde, um die „Steidemer“ für die Gründung eines Musikvereins zu begeistern.

An die ersten Gehversuche der „Gässles-Bläker“ erinnerte Ernst Wollinger die Gäste des großen Jubiläumskonzerts in der Alten Turnhalle mit heiterem Rückblick. Ironisch, aber dennoch begeistert klangen damals die Anfeuerungsrufe: „Die Steidemer sind do, die Steidermer sind do, mer härt am laute bloose, mer härts am falsche Ton.“

Damit braucht man ihnen heut’ nicht mehr kommen, mit falschen Tönen: Was aus den Vorbachtaler Musikanten geworden ist, das konnte sich bereits beim 25-jährigen Jubiläum locker neben dem KVO hören lassen, wie Mainrad Mayer, Ehrenvorsitzender des Blasmusikkreisverbands Hohenlohe bestätigte. Eine sehr gute Figur machten sie bereits damals neben diesem Riesenorchester - und die vergangenen anderthalb Jahrzehnte haben sie selbstverständlich bestens genutzt zur Weiterentwicklung. Wer schon beim ersten Wertungsspielen einen ersten Rang mit Belobigung einspielt...

Meinrad Mayer gratulierte im Namen des Kreisverbands und auch ganz Persönlich von Herzen – ebenso wie Ulrich Roth, der den Vorbachtaler Musikanten nicht nur als stellvertretender Bürgermeister, sondern selbstverständlich auch als vielfacher Winzertänzer eng verbunden ist. 16 Jahre lang haben sie ihn „mit einem Galopp über den Sportplatz gehetzt“. Und ulkte: Die Winzertänzer seien nicht nur auf die Vorbachtaler angewiesen, sondern - Galopp – ihnen auch ausgeliefert. Macht nix: Gemeinsam repräsentierten beide Gruppen die Vorbachkommune unter anderem mehrfach in der französischen Partnerstadt le Plessis-Bouchard.

„Des großen Kurfürsten Reitermarsch“ sagte Roth an, das erste Vorbachtaler- Musikschmankerl, nachdem zuvor das Sinfonische Jugendblasorchester Musikschule Hohenlohe unter der Leitung von Martin Klüh mit „Music From Pirates Of The Caribbean“ und „The Best Of Queen“ den Abend mit großem Können und wunderbarem Schwung eröffnet hatten.

Sieben Mitglieder der Jugendkapelle, die sich dringend neuen Mitglieder wünscht, wie Carmen Scharfenberger charmant und nachdrücklich informierte, feierten am Jubiläumsabend auch ganz persönlich mit – nämlich als neue, nun auch hochoffizielle Vorbachtaler, wie die Vereinsvorsitzende Susanne Martens berichtete. Mit ihnen – und mit den drei Vorbachtalern, die schon als „Gässles-Bläker“ von der allerersten Stunde an dabei waren – zählt die Formation im 40. Jahr vierzig aktive Musiker, die ihr Publikum an diesem Abend mit höchster musikalischer Qualität und unglaublicher Klangvielfalt begeisterten.

Zur Vielfalt hatte das Publikum beigetragen, das im Lauf des Jubeljahrs seine Highlights aus vierzig Jahren nominiert hatte, natürlich die Festredner, die heiter verschiedenste Aspekte und Phasen der Entwicklung des Musikvereins Niederstetten e.V. kommentierten – und die drei Dirigenten, die im Lauf der vier Jahrzehnte den Taktstock führten. Mit sichtlicher Freude griff Johann Apfelbacher, Gründungs- und Ehrendirigent der Vorbachtaler Musikanten, zum Taktstock bei „Wo die Wolga fließt“, mit ebensolcher Freude trat Oleg Mook mit dem Studnitzky-Arrangement von Johann Strauss Vater und Johann Strauss Sohn an Dirigentenpult. Die Vorbachtaler Musikanten folgten auch ohne vorherige gemeinsame Probe perfekt dem kleinsten Dirigenten-Fingerzeig, ganz wie sie es gewohnt sind unter der auch schon längst bewährten Leitung von Klaus Martens.

Martin Dasing, Vorsitzender des Blasmusikkreisverbands Hohenlohe, hatte alle Hände voll zu tun, um die an diesem Abend fälligen Ehrungen zwar flink – schließlich lockte noch ein großes musikalisches Programm -, aber mit der gebotenen Ruhe und Würde vorzunehmen. Reichlich Ehrennadeln in Silber und Gold waren langjährigen aktiven wie fördernden Mitgliedern ans Revers zu heften, gut ein Dutzend gar in Gold mit Diamant für die mittlerweile 40-jährige Treue zu den Vorbachtalern. Für 40-jähriges aktives Musizieren zeichnete Dasing den Vorbachtaler-Dirigenten Klaus Martens mit Ehrenbrief sowie der Ehrennadel in Gold mit Diamant aus. Wesentlich mehr Engagement geht wohl kaum, meint man. Und dennoch: Mit Eberhard Menikheim war ein Gründungsmitglied auszuzeichnen, das auf eine mittlerweile sechs Jahrzehnte währende Bläserlaufbahn zurückblicken kann.

An den Jubiläumsabend werden sich die Vorbachtaler und ihre Gäste lange und mit großer Freude zurückerinnern. Und Zukunftssorgen müssen den Musikverein Niederstetten e.V. auch auf längere Sicht wohl nicht plagen: Musikschuleiter und Jugendblasorchesterchef Martin Klüh lässt zwar die unter seiner und seines Vorgängers Führung geschulten jungen Könner wohl nicht nur mit einem lachenden, sondern gewiss auch einem weinenden Auge ziehen, wird aber mit viel Engagement weiter dafür sorgen, dass sich die Vorbachtaler stets auf die Unterstützung junger Blasmusiker verlassen können.

©Inge Braune

Aus dem Kindergarten Rinderfeld:

„Wunderbar schmeckt Apfelsaft
stillt den Durst und gibt dir Kraft,
doch Apfelsaft ist großer Mist
wenn er ausgetrunken ist."

Frei nach Helme Heine muss man etwas tun wenn es keinen Apfelsaft im Kindergarten mehr gibt. Und damit wir auch weiterhin leckeren und gesunden Apfelsaft trinken können ging es zum Apfelsaft pressen bei Familie Kleider.

Viel gibt es zu tun damit aus den Äpfeln auch Apfelsaft wird. Zuerst müssen die Äpfel gewaschen werden und dann in große Stücke geschnitten werden. Dabei muss man gut aufpassen dass man die faulen Stellen wegschneidet.

Natürlich müssen die Äpfel dabei auch probiert werden ob sie wirklich gut sind. Dann kommen die großen Stücke in den Häcksler und werden zerkleinert. Dafür mussten wir ganz fest an einer Kurbel drehen. Das war ganz schön schwer. Auch danach, beim Pressen in der Presse brauchten wir sehr viel Kraft. Das war sehr anstrengend, aber wir konnten gleich sehen wie unten der Apfelsaft herausläuft.

Danach haben wir den Saft durch ein Feinsieb gegossen und in Flaschen gefüllt. Vorher mussten wir den Saft aber natürlich kosten. Und er war sehr lecker. Den Saft können wir jetzt im Kindergarten leer trinken. Wir bedanken uns bei Familie Kleider, es war nämlich nicht das erste Mal dass wir zum Apfelsaft pressen eingeladen waren.

Kindergarten Rinderfeld

Der gesamte Schülerbusverkehr wird ab sofort vom ZOB Hallenbad auf den Frickentalplatz bis auf weiteres verlegt. Grund für die Verlegung ist der Abbruch des Hallenbades Niederstetten voraussichtlich von Mitte Oktober 2014 bis Mitte Dezember 2014.

Die Haltestellen am Hallenbad können in dieser Zeit nicht angefahren werden. Wir bitten die betroffenen Schüler und Eltern um Beachtung. Insbesondere weisen wir daraufhin, dass auch die beiden Haltebuchten in der Oberstetter Straße nicht von Schülern genutzt werden können. Der gesamte Busverkehr für das Bildungszentrum erfolgt während der Abbrucharbeiten des Hallenbades über den Frickentalplatz.

Im Rahmen einer kleinen Feier im Rathaus Niederstetten wurden 2 langjährige und verdiente Mitarbeiterinnen der Stadt in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet.

Frau Gertrud Ehnes arbeitete seit 1982 bis heute und Frau Friede Ehrensberger seit 1997 bis heute im Grünbereich der Stadt Niederstetten.

Als die sogenannten „Grünen Damen“ sorgten Sie sich in hervorragender Art und Weise um die Grünanlagen im Stadtgebiet.

Bürgermeister Zibold bedankte sich im Namen des Gemeinderates sowie der Stadt Niederstetten für die jahrelange gute Zusammenarbeit und wünschte den beiden zu ihrem Ruhestand  alles Gute und viel Gesundheit

Die Sperrung (Badeverbot) des Aschbachsees in Herrenzimmern wurde vom Gesundheitsamt wieder aufgehoben.

Heeresmusikkorps Veitshöchheim

Benefizkonzert in der Alten Turnhalle: Genuss pur plus Gutes tun

Glänzende Kammerensembles begeistern, Tuba-Ensemble überwältigt 


Niederstetten Es ist seit langem gute Tradition, dass die Niederstettener Regionalstelle des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. Benefizveranstaltungen organisiert. Das 1960 als Verein ins Leben gerufene Bundeswehr-Sozialwerk unterstützt Soldatinnen und Soldaten und ihre Familien in schwierigen Lebenssituationen. Rund 2.500 Ehrenamtliche tragen das Vereinsengagement.

Die Niederstettener Regionalstelle leitet seit 1989 – bis auf eine fünfjährige Unterbrechung ab 2003 - Oberstleutnant Martin Heuwinkel. Er hat unter anderem bereits mehrfach Benefizfußballspiele zwischen dem VfB Stuttgart und der Bundeswehr-Nationalmannschaft in Niederstetten sowie Benefizkonzerte mit dem Heeresmusikkoprs Veitshöchheim, dem Luftwaffenmusikkorps 2 aus Karlsruhe und dem Gebirgsmusikkoprs aus Garmisch-Partenkirchen organisiert.

Was Heuwinkel jetzt in Absprache mit den Musikern aus Veitshöchheim auf die Beine stellte, war weit mehr als ein „Ersatz“ fürs ursprünglich im Rahmen des Weihnachtsmarktes vorgesehene Adventskonzert: Das Kammerkonzert, bei dem Oberstleutnant Burkard Zenglein, seit 2007 Chef des Heeresmusikkorps Veitshöchheim, neben dem großen Blechbläserensemble das Holzbläserquintett, das Blechbläserquintett und das Tuba-Ensemble präsentierte, ist eindeutig ein Sahnehäubchen im ohnehin hochkarätigen Niederstettener Veranstaltungskalender.

Rund 300 Besucher des unter der Schirmherrschaft von Niederstettens Bürgermeister Rüdiger Zibold und Oberst Andreas Henne (Kommandeur des Transporthubschrauberregiments 30) stehenden Konzerts in der Alten Turnhalle zählte der Veranstalter.

Oberst Henne übernahm die Begrüßung zu Beginn des Konzerts, Bürgermeister Zibold begrüßte beim anschließenden Empfang im KULT die Ehrengäste, darunter Bad Mergentheims OB Udo Glatthaar und Assamstadts Bürgermeister Joachim Döffinger sowie den Ehrenvorsitzenden des Bundeswehr-Sozialwerks Egon Storz, Regierungsoberamtsrat a.D., dem Rainer Bürkert, Geschäftsführer der Würth Índustrie Service GmbH  zusätzlich zum Erlös des Benefizkonzerts einen Spendenscheck überreichte.

Höchstes musikalisches Niveau versprach Oberst Henne bei seiner Begrüßung, und große musikalische Vielfalt von der Klassik bis zur Moderne, vom Marsch bis hin zur Popmusik. Wie recht er mit dieser Ankündigung hatte, erlebte das Publikum vom ersten Takt des Rozhlasmarschs – die Komposition von Vilem Cernik ist auch als schwungvoller „Rundfunkmarsch“ bekannt - an.

Mit den Kammerensembles habe man das Edelste mitgebracht, was das Heeresmusikkorps Veitshöchheim zu bieten habe, so Oberstleutnant Zenglein, in der Historie des Musikkorps - bis 2013 firmierte die Formation als „Heeresmusikkorps 12“ - der 10. Leiter des aus insgesamt 60 Musikern bestehenden Gesamtensembles. Im Kammermusikbereich, so Zenglein, sei schlechthin jeder einzelne Solist.

Zum Edelsten zählt auch Henry Pucells barocke Festmusik „Trumpet Tune“ – ein Meisterstückchen für das 10-köpfige Große Blechbläserensemble.

Mit dem Holzbläserquintett präsentierte Zenglein eine der jüngsten Formationen im Heeresmusikkorps: Mit traumhaft sicherem Musikgefühl zelebrierten sie Haydns nachdenklich gestimmtes „Divertimento in F“, Ravels „Le Trombeau de Couperin“ und Aaron Coplands „New England Countryside“, komponiert als Filmmusik für „The City“,

Einen absolut raren Musikgenuss bot das Tuba-Ensemble, das mit Richard Wagners „Pilgerchor“ aus „Tannhäuser“, dem „Washington Post March“ von John Philip Sousa und „Power“ von John Stevens dem Publikum in der Alten Turnhalle nicht nur eine extrem rare Besetzung, sondern auf der Basis der tiefsten Blechbläserklänge auch ein regelrecht physisches Klangerleben ermöglichte. Ob Pilgerchor, ob Sousas heiterer Marsch, ob bei der jazzig-treibenden Stevens-Komposition: Dieses Ensemble gestaltet in phantastischer Dynamik eine ungeheure Intensität, die unter die Haut geht.

Auf das eigentlich angekündigte Saxophon-Quartett  musste das Publikum verzichten: Lehrgangs- und Krankheitsbedingte Ausfälle verhinderten den Auftritt. Schade. An der Brillanz des Abends änderte das jedoch nichts, denn das Blechbläserquintett führte vom Barock („Rondeau“ von J.J.Mouree) über berühmte Filmmusiken in „Disney Mouse“ bis hin zu „Abba goes Brass“. Da stillzusitzen: fast unmöglich.

Den Abschluss machte das Große Blechbläserensemble mit Freddie Mercurys „Bohemian Rhapsody“. Phantastisch? Das ist eigentlich kein Ausdruck. Klar, dass das begeisterte  Publikum das Heeresmusikkorps nicht ohne Zugabe ziehen ließ. Und klar, dass das genau weiß, was in Niederstetten auf keinen Fall fehlen darf: Der „Fliegermarsch“. Zum wirklich runden musikalischen Abend bleibt nur, zu gratulieren.

 Text & Bilder: ©IngeBraune

Sommer, Sonne, Badefreuden! Die neue Buslinie „960“ Niederstetten-Creglingen und zurück fährt drei mal täglich an Schul- und Ferientagen zwischen den beiden Städten hin und her. Somit ist auch der beliebte Rinderfelder Badesee von Montag bis Freitag bequem per Linienbus erreichbar.

Start der Linie ist jeweils in Niederstetten am Bahnhof. In der Kernstadt werden dann noch die Haltestellen, Ziegelmühle, ZOB/Hallenbad, Sperrlohe und Hohe Buche bedient. Über Rehhof und Wermutshausen geht´s dann zur Haltestelle „Rinderfelder See“. Von hier führt der Linienverlauf weiter über die Rinderfelder Ortsmitte nach Streichental, in´s Creglinger Industriegebiet „Münster, Hörle“, dann runter nach Münster, Ort und über die Haltestelle „Herrgottskirche“ schließlich zum Zentralen Omnibusbahnhof am Tauberufer in Creglingen. In der Gegenrichtung werden die Haltestellen in umgekehrter Reihenfolge bedient. Für Einheimische wie für Touristen wird mit dieser Linie erstmals eine Direktverbindung der beiden südlichsten Städte im Main-Tauber-Kreis mit „Öffentlichen Verkehrsmitteln“ angeboten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vgmt.de

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