14. Mär. 2016

Breitbandausbau

Weichen für einen schnellen Breitbandausbau gestellt

Ziel ist zeitgemäße Versorgung für 95 Prozent der Anschlüsse bis Ende 2018

Der Kreistag hat am Mittwoch die Weichen für einen schnellen Breitbandausbau in allen Teilen des Main-Tauber-Kreises gestellt. Das Ziel ist, dass bereits bis Ende 2018 für 95 Prozent aller privaten und gewerblichen Internet-Anschlüsse eine Breitbandversorgung mit mindestens 50 Mbit/s zur Verfügung steht. Bei der Umsetzung des Konzeptes werden der Main-Tauber-Kreis und die Kommunen besonders darauf achten, dass die Gewerbegebiete und weiterführenden Schulen in den bisherigen „weißen Flecken“ ohne Breitbandversorgung direkt mit modernen Glasfaserverbindungen erschlossen werden.

„Wenn unser Vorhaben gelingt, machen wir einen gewaltigen Schritt nach vorne und sorgen für eine flächendeckende und zeitgemäße Breitbandversorgung überall im Landkreis“, erklärt Landrat Reinhard Frank. Längst sei die Qualität der Breitbandversorgung zu einem harten Standortfaktor geworden. „Unternehmen treffen ihre Standortentscheidungen auch anhand der Frage, wo ihnen eine leistungsfähige Internetanbindung zur Verfügung steht. Das Internet ist für viele Geschäftsprozesse unverzichtbar. Ebenso wählen Familien ihren Wohnort auch anhand der Frage, ob sie einen modernen Breitbandanschluss nutzen können. Die Breitbandversorgung wird heute ebenso selbstverständlich gefordert wie der Wasser- und Stromanschluss“, sagt der Landrat. Damit sei der Breitbandausbau eines der wichtigsten Zukunftsthemen für den Main-Tauber-Kreis.

Bereits im Juli 2015 hat der Kreistag beschlossen, die Breitbanderschließung als gemeinsames Projekt mit allen kreisangehörigen Städten und Gemeinden voranzutreiben. Dazu wurde eine Vereinbarung mit den Kommunen geschlossen, in der geregelt ist, dass Kreis und Kommunen sich jeweils die Hälfte der Kosten teilen. Entgegen der ursprünglichen Planung wird inzwischen jedoch ein Ausbau mit mindestens 50 Mbit/s statt nur 30 Mbit/s für 95 Prozent der Haushalte angestrebt. Dies verlangt der Bund als Voraussetzung für eine finanzielle Förderung. Ebenso wurde mittlerweile entsprechend der Vorgaben des Bundes ein Interessenbekundungsverfahren bei Telekommunikationsunternehmen durchgeführt.

Die bisherige Breitbandanbindung im Main-Tauber-Kreis ist sehr unterschiedlich. Besonders in den größeren Städten und Gemeinden besteht bereits eine durchaus gute Breitbandversorgung. Daneben gibt es aber auch zahlreiche weniger dicht besiedelte Gebiete, in denen keine ausreichende Versorgung besteht.

Zum einen bauen Telekommunikationsunternehmen das Breitbandnetz eigenwirtschaftlich aus. Dort, wo dies für die Unternehmen aufgrund der zu geringen Besiedlung nicht wirtschaftlich wäre, wollen Landkreis und Kommunen einen Zuschuss leisten und damit die „Wirtschaftlichkeitslücke“ schließen. Daher wird von einem Wirtschaftlichkeitslückenmodell gesprochen, dem der Kreistag nun zugestimmt hat. Auf Kreis und Kommunen kommt gemeinsam ein zweistelliger Millionenbetrag zu, der aufgebracht werden muss.

Das Wirtschaftlichkeitslückenmodell wird jetzt von der Landkreisverwaltung beim Bundesbreitbandbüro zur Förderung aus dem Bundesbreitbandprogramm angemeldet. Der Main-Tauber-Kreis und seine Städte und Gemeinden hoffen darauf, eine 50-prozentige Förderung zu erhalten. „Aufgrund der gemeinsamen Initiative von Kreis und Kommunen und des kreisweiten Ausbaus sehen wir gute Chancen auf diese Bundesförderung“, sagt Landrat Reinhard Frank. Wenn das Land Baden-Württemberg seine bisherige Förderpraxis erweitert, könnte die Förderquote nochmals um 20 Prozentpunkte auf insgesamt 70 Prozent Förderung erhöht werden.

Die Landkreisverwaltung, konkret das Dezernat für Kreisentwicklung mit dem Amt für Wirtschaftsförderung, wird nun gemeinsam mit den Städten und Gemeinden auch die erforderliche europaweite Ausschreibung für den Breitbandausbau vorbereiten. Diese wird voraussichtlich ab Mai veröffentlicht. Mit den Ergebnissen wird im Herbst gerechnet. lra

Presse-Information Nr. 078-2016 Donnerstag, 10. März 2016 des Landratsamtes Main-Tauber-Kreis

Medienkontakt: Landratsamt Main-Tauber-Kreis, Büro des Landrats, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5612, Telefax 09341/82-5690, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

22. Jan. 2014

Abfallkalender

 

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22. Jan. 2014

Der BürgerBus

Bürgerbus Niederstetten
 
Der Bürgerbus ist als Empfehlung aus den Workshops und Arbeitsgemeinschaften des Handlungskonzeptes Niederstetten 2025 entstanden, um der Bürgerschaft in den Ortsteilen und den Niederstettener Wohngebieten eine direkte Verbindung zu den Geschäften und Einrichtungen in der Innenstadt zu bieten.
 
Außer an Feiertagen fährt der Bürgerbus jeden Dienstag- und Donnerstagvormittag auf einer Ost- und einer Westroute durch das gesamte Stadtgebiet über drei Dutzend Haltestellen an. Bei der Rückfahrt bringen wir Sie auf Wunsch bis vor Ihre Haustüre!
 
Die Fahrtkosten betragen für Erwachsene 1 € pro Fahrt und für Kinder und Jugendliche 0,50 €. Gehbehinderte mit Behindertenausweis sowie Inhaber von Mehrfahrtenkarten des Verkehrsverbundes fahren kostenlos mit dem Bürgerbus.
 
Das Team der Bürgerbusfahrinnen und –fahrer besteht derzeit aus sieben Ehrenamtlichen und sucht weiterhin nach Unterstützung. Sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit der Erteilung eines Personenbeförderungsscheines stehen, werden von der Stadtverwaltung übernommen. Bei Interesse zum ehrenamtlichen Engagement als Bürgerbusfahrer oder -fahrerin melden Sie sich bitte bei der Stadtverwaltung (Tel. 07932/ 9102-23).
 

Hier können Sie sich den Fahrplan zum BürgerBus Niederstetten herunterladen:

pdfFahrplan BürgerBus - Stand Mai 2015