18. Feb. 2019

Ladesäule für Elektroautos in Niederstetten

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Ladesäule für Elektroautos in Niederstetten - Stadt testet BMW i3 der ÜWS

Am Niederstettener Frickentalplatz können ab sofort Elektroautos mit Ökostrom geladen werden. Bürgermeisterin Heike Naber und Stadtbaumeister Wolfgang Deeg, haben am Montag, 11. Februar 2019 zusammen mit Volker Hofmann, Geschäftsführer der Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG (ÜWS), eine Ladesäule symbolisch in Betrieb genommen. „Nachdem regenerative Energien bei uns immer mehr an Bedeutung gewinnen, steigen wir mit der neuen Ladesäule jetzt auch in das Thema Elektromobilität ein“, sagt Bürgermeisterin Heike Naber. „Das soll aber noch nicht alles sein: schon in diesem Frühjahr werden wir gemeinsam mit der ÜWS an der Hauptstraße eine zweite Säule errichten.“ „Mit dem gemeinsamen Ausbau der Ladeinfrastruktur leisten wir einen wertvollen Beitrag, um die umwelt-freundliche Elektromobilität voranzubringen“, sagt Volker Hofmann. „Als regionalem Energieversorger ist es uns dabei besonders wichtig, eng mit den Städten und Gemeinden zusammenzuarbeiten. Deshalb unterstützen wir Niederstetten gerne beim Aufbau der neuen Ladesäulen.“

An der Ladesäule, die über zwei Typ2-Steckdosen mit einer Leistung von je 22 Kilowatt (kW) verfügt, können zwei Elektrofahrzeuge gleichzeitig Ökostrom laden. Um ein einheitliches Zugangs- und Abrechnungssystem zu gewährleisten, integriert die ÜWS alle Ladesäulen in den Ladeverbund+. Der Ladeverbund+ ist eine Kooperation von derzeit über 50 Stadt- und Gemeindewerken und verfolgt das Ziel, eine einheitliche Ladeinfrastruktur aufzubauen. Der Zugang an der Ladesäule erfolgt unter anderem über das Mobiltelefon. Weitere Informationen dazu sind unter www.ladeverbundplus.de zusammen-gefasst.

 

ÜWS stellt BMW i3 zur Verfügung

Darüber hinaus stellt die ÜWS Heike Naber und den Mitarbeitern der Stadt drei Wochen lang einen BMW i3 aus ihrem Fuhrpark für Testfahrten und das Ausprobieren der Ladesäule zur Verfügung. Der BMW i3 ist ein rein elektrisches Fahrzeug und hat eine Reichweite von rund 300 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 km/h. Es besitzt einen Elektromotor mit Lithium-Ionen-Batterie und erzeugt beim Bremsen oder im antriebslosen Rollen Energie. Diese wird zum Aufladen der Batterie genutzt.

 

Elektromobilität bei der ÜWS

Die ÜWS ist bereits seit 2016 Mitglied im Ladeverbund+ (www.ladeverbundplus.de). Sie betreibt derzeit Ladesäulen für Elektroautos in Wei-kersheim, Schäftersheim, Ochsenfurt, Creglingen, Röt-tingen, Kirchheim, Gaukönigshofen und Niederstetten. Weitere Ladestationen sind bereits in Planung. Auch in ihrem eigenen Fuhrpark setzt die ÜWS vermehrt auf Elektrofahrzeuge: Aktuell hat sie bereits einen vollelektrischen Nissan Leaf sowie den BMW i3 im Einsatz.

 

Gelesen 530 mal Letzte Änderung am 18. Feb. 2019